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Terroranschläge : Zwei Stunden Verzögerung am Flughafen

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Passagiere am Frankfurter Flughafen sollten zwei Stunden vor Abflug eintreffen. Auf Handgepäck sollten sie verzichten, da es per Hand durchsucht wird.

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          Wegen der nach den Terroranschlägen in den USA verschärften Sicherheitsmaßnahmen müssen Flugreisende weiterhin mit langen Wartezeiten und auch Verspätungen rechnen. Die Deutsche Lufthansa und die Fraport AG als Betreiberin des Flughafens Frankfurt am Main riefen Reisende auf, mindest zwei Stunden vor Abflug am Airport zu sein. Ein Lufthansa-Sprecher betonte zudem, dass künftig für alle Klassen maximal ein Handgepäck-Stück erlaubt sei. Die Passagiere sollten möglichst gar nichts in die Flugkabine mitnehmen. Bei Nordatlantik-Flügen kommt es dem Lufthansa-Sprecher zufolge derzeit zu Verspätungen von ein bis zwei Stunden.

          Handgepäck wird nach Lufthansa-Angaben derzeit grundsätzlich mit der Hand durchsucht. Deshalb solle darauf am besten verzichtet werden. Ein Fraport-Sprecher forderte dazu auf, vor allem kleinere Messer oder Scheren nicht mit an Bord zu nehmen. Seit den Attentaten in New York und Washington sind die Sicherheitsbeamten angewiesen, den Reisenden scharfe Gegenstände im Zweifelsfall abzunehmen.

          Weitere konkrekte Schritte zur Erhöhung der Sicherheit werden derzeit von Experten erörtet. Bundesinnenminister Otto Schily hatte sich am Samstag mit Verkehrsminister Kurt Bodewig (beide SPD) und Lufthansa-Chef Jürgen Weber in Berlin getroffen, um über weitere Maßnahmen zu beraten. Geplant sind unter von Fall zu Fall bewaffnete Sicherheitskräfte an Bord und technischen Veränderungen in die Flugzeugen wie etwa verriegelte Cockpit-Türen.

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