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Südafrika : Am Set mit Nelson Mandela

Ein Ort des schwarzen Triumphs mitten im weißesten Teil Südafrikas: Mandela-Statue in Paarl Bild: AFP

In Deutschland kommt der Film „Mandela - Der lange Weg zur Freiheit“ in die Kinos. Hinter den Kulissen wird längst eine neue Geschichte Südafrikas erzählt.

          8 Min.

          Die Statue steht an der Abzweigung zum Draakenstein Correctional Centre. Ziemlich beeindruckend wirkt sie in diesem Niemandsland zwischen Paarl und Franschhoek. Mitten im allerweißesten Teil des weißen Südafrikas, das geprägt ist von grünen Weinbergen. Ein bronzener Mandela, dreimal so groß wie der Mensch selbst, die Faust zum Himmel gereckt, so wie der echte sie hier vor vierundzwanzig Jahren ballte.

          Jochen Stahnke

          Politischer Korrespondent für Israel, die Palästinensergebiete und Jordanien mit Sitz in Tel Aviv.

          Ein Moderator des staatlichen Fernsehsenders SABC hatte Nelson Mandela damals gebeten, schon ein paar Meter vor dem Tor auszusteigen, damit sie ihn und Winnie filmen konnten, wie sie am 11. Februar 1990 die letzten Meter in die Freiheit schritten. Die Gefängnisstraße sieht noch aus wie damals. Jetzt heißt sie „Memory Lane“ und ähnelt einer antiken römischen Pferderennbahn irgendwo im grünen Hinterland Italiens. Zumindest ist sie genauso verlassen. Dies war die Kulisse für eines der berühmtesten Bilder der neunziger Jahre: Mandela frei nach fast drei Jahrzehnten. Zehntausende jubelten ihm zu, alle wichtigen Weltmedien waren gekommen. Das Ereignis fand mitten in den Boland-Bergen statt, in einer Welt, mit der Mandela im Grunde nicht viel verband. Der Ort, etwa eine Autostunde östlich von Kapstadt, ist so fremd wie die Statue. Der bronzene Mandela lächelt in den Wald hinein.

          Ein Gefängnis wie eine Urlaubsvilla

          Kulisse ist nie gleich Geschichte. Kulisse schafft immer neue Geschichten. Am Nachmittag - die schwache Sonne drückt noch ein paar Wolken in die Berge fort - steigt Edgar Fisher dem Touristenbus zu. Fisher ist Wärter des Jugendgefängnisses von Draakenstein. Er schiebt sich auf den Beifahrersitz und deutet mit dem Daumen hinter sich. Seit Mandelas neunzigstem Geburtstag stehe die Statue vor dem Gefängnistor, der alte Präsident sei zur Einweihung persönlich erschienen. Fisher arbeitet seit 1984 hier, und inzwischen machen sein Schnauzbart und der Bauch den Eindruck, als seien sie Teil der Uniform. Es dauert etwas, bis der Kleinbus das Anstaltsgelände durchfahren hat und die verlassene kleine Villa erreicht, die Mandelas Gefängnis darstellte für die letzten Monate seiner Haft. Der ockerfarbene Bungalow mit Swimmingpool, Bergpanorama und vielen Zimmern sieht aus wie eine Urlaubsvilla. Nur die Wächter und das Panzerglas in den Fenstern blieben sichtbare Zeichen des Freiheitsentzugs. Hier verhandelte Mandela mit dem Apartheidregime über seine Freiheit und die seines Landes. Hier feierte er seinen einundsiebzigsten Geburtstag und half beim Entwurf der neuen Verfassung. Aus dem gedemütigten Gefangenen von Robben Island war ein notwendiger Verhandlungspartner der Apartheidregierung geworden.

          Lebensstationen von Nelson Mandela

          Hinter dem Bungalow erstreckt sich der anderthalb Kilometer hohe Simonsberg. Der habe Mandela die Stärke gegeben, die dieser für sein künftiges Leben in Freiheit brauchte, behauptet Edgar Fisher - und vergleicht die Umrisse des Massivs, das sich viele hundert Meter in die Breite schiebt, mit dem liegenden Apostel Simon. Fisher spricht die meiste Zeit über Gott, während er von der Veranda zum Pool führt. Zunächst habe Mandela Angst vor dem Pool gehabt, so eine Einrichtung kannte er nicht. Später habe er ihn dann zu schätzen gelernt.

          Der Bungalow ist für die Allgemeinheit eigentlich geschlossen, aber gegen ein Trinkgeld findet sich dann und wann ein Wärter, der ihn zeigt. Bald soll er ein Museum werden. Zu Dutzenden entstehen diese Gedenkräume im ganzen Land zu Ehren der Freiheitsikone. Meist finden sie sich eher abseits der Gegenden, in denen die Menschen leben. So wie hier, in der Weinregion von Western Cape, wo die Orte sauber und verschlafen sind, die Bewohner und Touristen weiß und alles seine beste Ordnung hat. Wo es kleine Weinhandlungen gibt, in denen die Flaschen auf Tüchern in Korbsesseln drapiert zu umgerechnet sechzig Euro angeboten werden, und wo Makler hundert Jahre alte Häuser für eine halbe Million Euro anpreisen.

          Hier boxte Mandela

          Der historische Moment der Freilassung und das Leben in der Gefängnisvilla werden natürlich auch vom neuen Mandela-Film „Long walk to freedom“ eingefangen. Die entsprechenden Szenen spielen aber nur eine Nebenrolle in der fast drei Stunden dauernden Verfilmung von Mandelas Autobiographie. Es ist einfach zu viel Geschichte, die abgebildet werden soll. Entstanden ist die größte Produktion, die je auf dem afrikanischen Kontinent gedreht wurde. Schon am Buch wurde über Jahre hinweg gefeilt. Und doch ähnelt der Film einer Aneinanderreihung von Kurztrips an Orte, die viel zu erzählen hätten, wenn man sie nur ließe.

          Mandelas politisches Leben begann 1941 in Johannesburg, zwei Flugstunden entfernt von Kapstadt. In der einstigen Goldgräberstadt lernte er den ANC-Aktivisten Walter Sisulu kennen, seinen wichtigsten Förderer. Das Anwaltsbüro „Mandela & Tambo“ - es war das erste „schwarze“ der Stadt, Oliver Tambo wurde später der ANC-Führer im Exil - liegt mitten im Zentrum Johannesburgs und ist noch gut erhalten. Damals war das älteste Viertel der Stadt ein „nicht-weißes“, heute merkt man davon nichts mehr; die Straßen sind frisch geteert, die Fußwege neu verlegt. Auf dem Dach schräg gegenüber von seinem Anwaltsbüro boxte Mandela mit Kollegen als Sparringpartner.

          Schon der historische Gang in die Freiheit war gestellt, im Film ist er es doppelt

          Ein Foto dieser historischen Szene hängt im Schaufenster des heutigen Chancellor House an der Ecke der Straßen Fox und Gerard Sokoto, im Stadtteil Ferreirasdorp, dem ältesten Teil von Johannesburg. Das Schaufenster dient inzwischen als eine Art Museumsvitrine. Gegenüber hat die Stadtverwaltung eine fünf Meter hohe Statue des boxenden Mandela aufstellen lassen, wieder eines dieser Denkmale. Es sieht aus, als wache sie über die Parkwächter, die bis vor wenigen Jahren noch im verlassenen Chancellor House schliefen, damals, vor der Gentrifizierung, als die Johannesburger Innenstadt wegen astronomischer Mordraten eine No-Go-Area war. Mittlerweile sind die Parkwächter in staatlich geförderten Herbergen untergebracht. Gerade dösen sie am Straßenrand, die Kleidung ähnlich schlecht wie die Zähne, die Schirmmütze ins Gesicht gezogen. Aber wenn ein Auto kommt, dann schnellt jede Faser ihres Körpers in die Höhe. Sie bewachen die glänzenden Autos der Anwälte und Mitarbeiter des Gerichts gegenüber, jenem Gebäude, in dem vor sechzig Jahren auch Mandela ein- und ausging und sich einen Namen machte, indem er schwarze Menschen gegen die Willkür des rassistischen Apartheidregimes verteidigte. Bis ihm dies nicht mehr reichte und er in den Untergrund ging.

          Das Geld kam aus der Sowjetunion

          Als Geheimversteck der ANC-Kämpfer diente die Farm Liliesleaf. Sie gehörte damals der kommunistischen Partei Südafrikas, das Geld zum Kauf war aus der Sowjetunion gekommen. Damals lag Liliesleaf vor den Toren Johannesburgs, heute liegt das Anwesen im vornehmen Rivonia, im Norden der Stadt. Natürlich ist auch Liliesleaf ein Museum. Der dichte Rasen ist kurz geschnitten, der Gebäudekomplex frisch gestrichen, angeschlossen ist ein Café. Geführt wird der Betrieb von Nicholas Wolpe, dem Sohn des weißen ANC-Kämpfers und Kommunisten Harold Wolpe. Er hatte Liliesleaf damals erworben und hat auch auf seinen Sohn abgefärbt, der während der Führung seinen kommunistischen Idealen freien Lauf lässt. Für einige Euros bekommt man hier den schnellsten Einblick in die tatsächliche und vermutete Zusammenarbeit des CIA mit der Apartheidregierung, den man sich denken kann. Nach seiner Festnahme verbrachte Mandela ein paar Tage im berüchtigten Gefängnis des Alten Forts im Norden von Johannesburg. Das Festungsgelände Constitution Hill besteht heute zur einen Hälfte aus dem Verfassungsgericht Südafrikas und zur anderen aus einem Freilichtmuseum.

          Historische Mandela-Fotografien hinter den Glasscheiben des Chancellor House in Johannesburg

          Im Moment ist es menschenleer. Eine riesige Ameisenstraße führt über den Gefängnishof von der Folterkammer zu den Waschgelegenheiten. Niemand zertritt die emsigen Tierchen, niemand stellt sich ihnen in den Weg. Nur zwei weiße Pärchen verirren sich in den zahllosen Zellen und Folterkammern aus Backstein. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war auch der junge Anwalt Mahatma Gandhi hier für kurze Zeit inhaftiert. Es ist bitterkalt, und eine südafrikanische Geschichtsstudentin versucht in ihrer Führung nachzuerzählen, was auf den Plastiktafeln des Museums geschrieben steht. Anschließend verteilt sie Feedback-Fragebögen, auf denen sie bewertet werden möchte. Aus einem Teil der abgetragenen Backsteine haben sie im Jahr 2003 das Verfassungsgericht gebaut, da war Mandela längst nicht mehr im Amt. Es steht direkt neben dem Gefängnismuseum auf einem Hügel, unten liegt die grüne Stadt. Die meisten Südafrikaner waren noch nie hier und sie werden vermutlich auch nie herkommen.

          Mit dem Laster wurde Mandela von diesem Zwischengefängnis nach Kapstadt gebracht. Und von dort ging es mit einer Holzfähre nach Robben Island, womit er endgültig aus dem Blickfeld nahezu aller Südafrikaner geriet. Kaum jemand wusste, wie dieser Mann aussah, denn es gab kaum Bilder von ihm, und die wenigen, die es gab, durften nicht vervielfältigt werden. Robben Island ist heute die bekannteste Gedenkstätte Südafrikas. Achtzehn seiner siebenundzwanzig Gefangenenjahre hat Mandela hier verbracht.

          Die Vertreibung der Filmleute

          „Dies ist die Insel. Hier werdet ihr sterben“, sagte der diensthabende Aufseher zur Begrüßung der neuen Häftlinge. Seit dem siebzehnten Jahrhundert nutzten die Holländer und später die Briten die Insel vor Kapstadt als Gefängnis. Später wurde daraus eine Leprakolonie, dann eine Irrenanstalt und schließlich ein Marinestützpunkt. Die weißen Afrikaner machten Robben Island dann wieder zum Gefängnis. Inzwischen kommen im Jahr 350000 Besucher mit der Fähre herüber. Mandela hat die Insel berühmt gemacht, aber es waren auch andere, die dort Jahrzehnte ihres Lebens verloren.

          Heute zeigen einige seiner früheren Mitinsassen den Touristen die Zellen. Sie sind leer, nur in Mandelas Kerker haben sie ein paar grobe Decken gelegt, einen kleinen Tisch hineingestellt und einen Metalleimer mit Deckel, für die Notdurft. Ahmed Kathrada, mehr als achtzig Jahre alt, ein gebatiktes Hemd über der Hose, schließt Mandelas Zelle auf wie ein Hausmeister. Seine eigene lag drei Meter schräg gegenüber. Routiniert berichtet er von den Demütigungen, die sie im Gefängnis zu erdulden hatten. Im vergangenen Juli war auch Barack Obama da, blieb alleine in Mandelas Zelle und sinnierte gerade lang genug in den weiß und hellgrün gestrichenen Mauern, um ein ikonenhaftes Foto zu ermöglichen. Kulisse schafft eigene Geschichten. Im Jahr 1999 wurde Robben Island Unesco-Weltkulturerbe. Seitdem darf hier nichts mehr verändert werden - und die Zellenwände behalten ihre frische Farbe, obwohl sie früher innen eher schmutzgrau aussahen.

          Historische Pose im Jahr 2013: Barack Obama in Nelson Mandelas Zelle auf Robben Island

          Während Mandela fast zwei Jahrzehnte auf Robben Island einsaß, verwandelte sich das ohnehin schon repressive Südafrika in einen Hort des Terrors. In den Townships starben Hunderte durch die Polizeigewalt, während Mandela körperlich unversehrt in seinem Gefängnis saß - seine Prominenz erlaubte keine Folter. Und so huscht auch der Kinofilm zwischen den Gefängnisszenen und den Straßenschlachten kontrastreich hin und her. Besonders heftig tobten die Kämpfe im „South West Township“ - Soweto brannte. In die Erinnerungen der Bewohner haben sich die Erlebnisse bis heute eingebrannt. Und als die Filmfirma dort vor etwas mehr als einem Jahr Probeaufnahmen machte, mit historischen Polizeifahrzeugen und uniformierten Schauspielern, wurde die Crew von wütenden Anwohnern vertrieben.

          Spitze Schreie im Museum

          Der Drehort musste in die Filmstudios von Kapstadt verlegt werden, die mittlerweile so sehr prosperieren, dass sie wegen günstiger Lohnkosten auch amerikanische Produktionen anziehen. Gleich hinter den Piratenschiffen für eine neue Serie des Kabelsenders Starz findet sich der Nachbau der Vilakazi Street, in der Mandela in den fünfziger Jahren mit Winnie und den Kindern lebte. Der ganze Straßenzug wurde als Kulisse nachgebaut. Mittlerweile ist er so verwittert, dass man hier gut einen Endzeit-Streifen drehen könnte.

          Mandela ist zum Synonym für alles Gute in Südafrika geworden, obwohl er selbst diese Mystifizierung nie akzeptieren wollte. Große Museen ihm zu Ehren lehnte er ab, Statuen sowieso. Man hörte nicht auf ihn. Während sich ein Teil der Mandela-Familie über das Erbe und die Vermarktungsrechte des Namens streitet, sprießen die Mandela-Statuen und die Museen nur so aus dem Boden. Sogar das geschmacklose Einkaufszentrum „Nelson Mandela Square“ im noblen Johannesburger Stadtteil Sandton schmückt sich mit einer sechs Meter hohen Statue. Mandela sieht hier fast wie ein Clown aus, ein groteskes Lachen aus einem fremden Gesicht, die Arme wie beim Ententanz angewinkelt, auf dem Kopf sitzt eine fette Taube. Vor dem Trauerspiel stehen drei Luxussportwagen der Marken Audi, Mercedes und BMW. Eine junge Frau versucht offenbar, die blitzblanken Autos in einem hautengen weißen Kleid der zahlungskräftigen Schicht der Neureichen anzupreisen. Mandela vor tobendem Konsum.

          Robben Island vor dem Tafelberg in Kapstadt

          Das alles geht in Südafrika gut zusammen, sogar im Apartheid-Museum Johannesburgs - es ist das wohl beste des Landes. Bewegend sind die Bilder und Lebensgeschichten, die sich an den Wänden ausbreiten, irritierend die spitzen Schreie, welche die Räume regelmäßig durchziehen. Sie kommen aus dem „Tower of Terror“, einer Achterbahn des Freizeitparks, der wiederum zum Komplex eines riesigen Kasinos gehört. Das Ganze steht auf einer stillgelegten Goldmine - Museum, Park und Spielhölle gehören ein und derselben Firma. Bei der Erneuerung der Lizenz verpflichtete die Regierung das Unternehmen dazu, ein gemeinnütziges Projekt zu unterstützen. Die Wahl fiel nicht schwer.

          Einer der späteren Mitgefangenen Mandelas, der heute milliardenschwere Geschäftsmann Tokyo Sexwale, sagte nach dem Tod Mandelas: „Er ist ebenso gut und wichtig für die Tourismusindustrie wie unsere Berge und Flüsse.“ Mittlerweile ist Sexwale Vorstandsmitglied der Nelson Mandela Foundation. In Franschhoek, in der Nähe des Gefängnisses von Draakenstein, besitzt er ein Weingut. Die Mandela-Statue vor dem Gefängnis zahlte er aus seiner Tasche.

          Noch eine Statue: Mandela in Pretoria

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