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Ruhe zwischen Fachwerk & Rosen : Drei Tage und zwei Nächte in Hildesheim

  • -Aktualisiert am

Das Bäckeramtshaus und das Knochenhaueramtshaus am Marktplatz Bild: Picture-Alliance

Mehr als ein Ort zwischen Kassel und Hannover? Definitiv, denn die kleine Großstadt Hildesheim steckt voller sakraler und antiker Kostbarkeiten, pittoreskem Fachwerk und jeder Menge Überraschungen.

          7 Min.

          Freitag, vormittags: Der Weg vom Hauptbahnhof zur gebuchten Unterkunft führt durch eine biedere Allerwelts-Fußgängerzone, geprägt von den üblichen Ketten. Aber dann, nach zehn Fußminuten, öffnet sie sich zu einem der schönsten Plätze Deutschlands. Dort, zwischen einem halben Dutzend märchenhaft wirkender Fachwerkhäuser, liegt das Hotel Van der Valk (1) (Tel.: 0 51 21 / 30 00, Deluxe-Doppelzimmer ab 160 Euro einschließlich Frühstück, www.hildesheim.vandervalk. de). Auch diese Vier-Sterne-plus-Herberge trägt unübersehbar zum Idyll und zur Stilvielfalt bei.

          Zum Einchecken ist es noch zu früh. Also stellen wir das Gepäck ab, trinken einen Kaffee vor der rustikalen Stadtschenke, die zum Hotel gehört wie nebenan das noblere Restaurant Gildehaus, und lassen zunächst das Gesamtkunstwerk Hildesheimer Markt auf uns wirken. Alle Gebäude ringsherum sehen aus, als hüteten sie ihre Geheimnisse aus Jahrhunderten stolz und ungebrochen unter ihren Dächern. Dabei hat der Platz sein heutiges imposantes Gesicht weitgehend erst Mitte der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückbekommen.

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