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Reiten in Nordspanien : Das Pferd parkt vor dem Museum

  • -Aktualisiert am

Dieses Vehikel ist autorisiert: Für Pferde gibt es im Empordà kein Parkverbot. Bild: Kirsten Panzer

Wer gerne reitet und sich für Kultur begeistert, der kann beides in der nordostspanischen Region Empordà fabelhaft kombinieren. Hoch zu Ross geht es auf Dalís Spuren durch eine der schönsten Gegenden der Iberischen Halbinsel.

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          Streifenfrei poliert, offenbart die gläserne Tischplatte das darunter Liegende, oder eigentlich das darunter Stehende, das man selbst in diesem Haus der künstlerischen Freiheit nicht erwarten würde. Ein Pferd steht da, ein schmaler Schimmel, ausgestopft zwar, aber nicht verfremdet, nicht in die Länge gezogen oder sich in seiner Form auflösend. Der runde Tisch wird von dünnen Straußenbeinen getragen. Im Kontrast dazu stehen zart-liebliche Schwalbenmotive, daneben ein rotes Sofa – ein Wohnzimmeridyll, für dessen Entdeckung man sich Zeit nehmen muss. Genau wie für das ganze Haus oder das Schloss oder wie immer man dieses Refugium bezeichnen mag.

          Im Dalinischen Dreieck zwischen Figueres, Púbol und Portlligat taucht man in das Werk des Surrealisten ein.
          Im Dalinischen Dreieck zwischen Figueres, Púbol und Portlligat taucht man in das Werk des Surrealisten ein. : Bild: Picture-Alliance

          In Púbol steht der Zufluchtsort, den Salvador Dalí einst seiner Muse und späteren Ehefrau Gala schenkte. Hier leben der spätere Marqués de Púbol und seine russische Gattin und mit ihnen beziehungsweise ihrer Kunst auch besagter Schimmel. Dalí schenkte ihn Gala einst im Pariser Hotel Le Meurice zum Geburtstag. Das Präsent wurde natürlich in seiner Suite Nummer 108 überreicht – im ersten Stock.

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