https://www.faz.net/-gxh-70he2

Reisen mit dem Smartphone : Appgereist

  • Aktualisiert am

Reisen planen, auf Reisen gehen, von Reisen berichten: Das Smartphone als Reisebegleiter Bild: Kat Menschik

Das Smartphone ist für viele im Berufsleben nicht mehr wegzudenken. Aber auch auf Reisen entpuppt sich das Gerät als praktisch. Was der internetfähige Reisebegleiter so alles kann.

          5 Min.

          Atlanten-App

          Sie ersetzt den unhandlichen Brockhaus und die überladene Wikipedia: Die puristische App „Länder der Welt“ (1,59 Euro) beinhaltet 202 Länder, aufgelistet in alphabetischer Reihenfolge und mit jeweiliger Nationalflagge. Mit einem Klick erfährt man grundlegende Länderfakten: Hauptstadt, Einwohnerzahl, Staatsoberhaupt, Nationalfeiertag, Telefonvorwahl, Staatsform, Bruttoinlandsprodukt, Human Development Index, Staatsverschuldung oder Militärbudget. Doch wo genau liegt noch mal Oman oder Antigua und Barbuda? Ein weiterer Klick, und die App zeigt das gesuchte Land auf der Weltkarte. Für die Nutzung braucht man keine Internetverbindung. Der Nachteil: Die Daten werden nur durch Updates aktualisiert und können veraltet sein.

          Gesundheits-Apps

          Die App „Fit for Travel“ ist medizinischer Begleiter - vor, während und nach der Reise. Für mehr als dreihundert Reiseziele werden Gesundheitshinweise, Impfempfehlungen und Krankheitsrisiken aufgelistet. Mit einer Ärztesuche kann man die Kontaktdaten ausgebildeter Reisemediziner in der Nähe finden; Checklisten helfen beim Packen der Reiseapotheke und geben Tipps, wie man Durchfall oder Übelkeit lindern kann. Um alle Impfungen auch auf Reisen im Blick zu haben: Mit den Apps „Auf Reisen“ der Techniker Krankenkasse und „Impfpass“ der KKH-Allianz lassen sich sämtliche Daten verwalten. (Alle drei kostenlos.)

          Über-den-Wolken-Apps

          Mit diesen Apps hat man den weiten Blick ins Blaue: „Swoodoo“ und „Skyscanner“ bündeln die Angebote mehrerer Fluggesellschaften. Das spart Zeit - und eventuell Geld. Die Flüge werden nach ihren Preisen geordnet, inklusive aller Zusatzgebühren. Gebucht wird dann über die Website des jeweiligen Anbieters. Ein Tipp nicht nur für Vielflieger: Die App „iFly Safe“ verrät Übungen, um Verkrampfungen auf langen Strecken vorzubeugen. Einige der Aufgaben sind nur im Stehen möglich- perfekt, um die WC-Wartezeit zu nutzen. (Alle drei kostenlos.)

          Zimmer-Apps

          Alle großen Internetportale für Hotelbuchungen wie HRS, Booking.com oder Hotel.de haben auch ihre Apps - Konkurrenz machen ihnen Last-Minute-Programme wie „JustBook“ oder „BookitNow!“. Sie locken mit tagesaktuellen Angeboten und ordentlichen Schnäppchen. Jeden Tag ab zwölf Uhr mittags bieten sie für deutsche Großstädte Hotels an, die noch Zimmer frei haben. Einige Angebote sind auch im Luxussektor attraktiv. So bietet ein Münchner Nobelhotel ein Doppelzimmer für 255 statt 345 Euro an. Die Angebote lassen allerdings nicht viel Auswahl zu. Mit den Hotelbewertungs-Apps von „HolidayCheck“ und „TripAdvisor“ kann man Unterkünfte am Reiseziel orten, Videos und Bilder anschauen und Erfahrungsberichte lesen. Wer keinen Standard will: Die App „Airbnb“ offeriert private und ungewöhnliche Unterkünfte wie ein Hausboot in Indien, ein Loft in New York, eine Jurte im Obstanbaugebiet, einen Lieferwagen in Norwegen oder sogar eine eigene Insel in der Südsee. Vom Discountpreis sind diese Unterkünfte meist jedoch weit entfernt. (Alle kostenlos.)

          Reisekatalog-App

          Den Globus drehen, statt Reisekataloge wälzen: In der App „Reisesuche“ (kostenlos) kann man erst die digitale Weltkugel drehen, dann das gewünschte Ziel antippen sowie Personenzahl und Reisezeitraum eingeben. Schon bekommt man Angebote, zusammengestellt von mehr als 150 Anbietern: pauschal oder nur Hotel. Nicht sofort das Traumziel gefunden? Auf der Weltkugel im Miniformat erscheinen Alternativen samt Preis.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Der Verleger Holger Friedrich hat sich gleich in mehreren Punkten verrechnet.

          „Berliner Zeitung“ : Verleger Friedrich hat sich verspekuliert

          Stasi-Vorwürfe, Interessenkonflikt und nun auch noch eine Abfuhr des Berliner Senats. Für den IT-Millionär Holger Friedrich erweist sich sein Investment in den Berliner Verlag als echtes Problem. Sein Geschäftsmodell steht in Frage.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.