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Die Sonne geht auch wieder auf

Von KARIN FINKENZELLER
Wer an den Stränden Sierra Leones anfängt zu joggen, darf nicht vergessen, wieder umzudrehen, denn sie scheinen nicht enden zu wollen. Unsere Autorin wurde dabei das gute Gefühl nie los, in Sicherheit zu sein. / Foto: Cornelia Varwig

30.07.2019 · Sierra Leone hat schwere Zeiten hinter sich. Endlose Strände, grüne Hügel und die Hoffnung sind schon da. Jetzt fehlen nur noch die Touristen. Eine Reise durch ein Land im Rohbau.

W enn ich einen Diamanten von fünf Karat finden würde, wäre ich Millionär.“ Mohamed Touré steht zwischen mehreren Tümpeln mit schlammigem Wasser. Mit Spitzhacken und Schaufeln traktieren Arbeiter die rote Erde, suchen unter sengender Sonne nach den Edelsteinen, die Sierra Leone schon so viel Leid brachten und doch nichts von ihrer Faszination verloren haben.

Touré, einem mageren, hoch aufgeschossenen Mann, gehört das Land, auf dem die Tagelöhner schuften. Knapp ein halber Hektar bei Kenema im Südosten des Landes. Er und seine sechs Geschwister haben es vom Vater geerbt. Hoffnung auf ein Vermögen inklusive. Die Tagelöhner arbeiten für Unterkunft und Essen, Lohn erhalten sie nur im Erfolgsfall. Alle fiebern einem Fund entgegen, wie er 2017 nördlich von hier gemacht wurde, auch auf einem Privatgrundstück, wo jeder Besitzer nach seinem Glück graben darf, solange er keine technischen Hilfsmittel gebraucht. 709 Karat hatte der faustgroße Stein. Es war einer der größten, die jemals gefunden wurden. 6,5 Millionen Dollar hat ein britischer Juwelier dafür bezahlt. Aber in dem weißen Tuch, das Mohamed vorsichtig in seiner Hand öffnet, liegt nur ein winzig kleines Exemplar. Wenig mehr als ein Krümel. „15 Prozent von einem Karat“, sagt er traurig. „Das ist nichts.“ Und der Fund auch schon Wochen her. Trotzdem bringt der lokale Tourismusbeauftragte die Besucher zu ihm.


„Wir wollen hier etwas aufbauen und unseren Kindern eine Chance geben.“
FRANCIS KAPPIA

Sierra Leone ohne Diamantenmine, das wäre wie Südafrikas Kruger-Park ohne die Big Five. Sierra Leone, das Löwengebirge, hat keine Löwen mehr. Wer den Namen hört, denkt an Blutdiamanten, Bürgerkrieg, Kindersoldaten, abgehackte Hände. Fast zwanzig Jahre ist das fürchterliche Gemetzel her, für das sich das Land so sehr schämt, dass es seine Verstümmelten versteckt. Der Reichtum tief in der Erde aber hat bis heute den Blick verstellt für den anderen an seiner Oberfläche. Die Regenwälder, die sanften Flussläufe zwischen Mangroven und die kilometerlangen, weißen Sandstrände an der Küste um die Hauptstadt Freetown.

Francis Kappia und die anderen aus dem Dorf haben die Generatoren für die Stromversorgung damals vergraben und sich selbst im Dschungel versteckt, als die Rebellen in Freetown einfielen. Jetzt sitzt der 52-Jährige vor einer Hütte am RiverN ̊2 Beach außerhalb der Hauptstadt und versucht, verlorene Zeit aufzuholen. Kappia ist zuständig für die Vermietung der Chalets am Strand. Siebzig Dollar pro Nacht inklusive Frühstück, „das ist ein guter Preis, schreiben Sie das. Wir bieten dafür ein Paradies.“ An den Wochenenden ist der Strand gut besucht. Einheimische, Mitarbeiter ausländischer NGOs, die dem Land wieder auf die Beine helfen sollen, vereinzelt auch Chinesen, die den Bau der neuen Überlandstraßen überwachen, lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen bei einem kühlen Bier oder einer Shisha-Pfeife. Sierra Leone ist mehrheitlich muslimisch, aber Religion hat hier nichts Trennendes. In der Küche nebenan hat Francis Sandy alle Hände voll zu tun, die Bestellungen für Hummer, Krebse und Barrakuda-Spieße abzuarbeiten. „Alles frisch von da draußen“, sagt er stolz und weist mit dem Kopf auf den Atlantik, dessen Ufer hier ganz sacht abfällt und so warm ist wie das Mittelmeer.

Fluss Nummer 2 ist ein beliebter Erholungsort vor den Toren der Hauptstadt. Foto: Cornelia Varwig


Nur die Urlauber lassen noch auf sich warten. Mit einem Darlehen der amerikanischen Botschaft hatten sie am River N ̊2 bereits Ende der achtziger Jahre erste Gehversuche im Tourismus gestartet. Aber dann kam der zwölf Jahre währende Bürgerkrieg, dann lange Zeit nichts, und als sie den Neustart angingen, fuhr 2014 die Ebola-Epidemie dazwischen. Aber jetzt steht der Rohbau für das neue Strandrestaurant, mit einem guten Dutzend aus der griechischen und römischen Antike abgeguckten Säulen. Die sind gerade der letzte Schrei in der Architektur Sierra Leones. Zu Beginn der Trockenzeit im November soll alles fertig sein, auch mit Unterstützung der deutschen Welthungerhilfe.

„Wir machen das bisher alles ehrenamtlich, zahlen uns keinen Lohn aus und verdienen unseren Lebensunterhalt mit einem anderen Job. Sämtliche Einnahmen werden investiert“, sagt Kappia. Internationale Investoren seien nur auf Profit aus. „Uns aber geht es um unser Dorf, um die Zukunft unserer Kinder.“ Er selbst hat zwei, Koch Sandy vier. Das jüngste ist 21, und der 58-Jährige sieht, mit welcher Sehnsucht die jungen Leute auch hier nach Europa blicken. „Ich finde das ja auch gut, rauszukommen und Erfahrungen zu sammeln. Aber illegal, nein, das ist viel zu gefährlich.“ Er schüttelt energisch den Kopf. „Wir wollen hier etwas aufbauen und unseren Kindern eine Chance geben.“ 44 Prozent der Bewohner Sierra Leones sind heute jünger als 15 Jahre. Am River N ̊2 Beach sind die Jugendlichen dafür zuständig, den Strand sauber zu halten. Wenn die Arbeit erledigt ist, ziehen sie sich bei Ebbe an das entfernte Ende des Strandes zurück und spielen Fußball.

Fast die Hälfte der Einwohner Sierra Leones ist heute jünger als 15 Jahre. Vielleicht finden sie auch eine Zukunft im Tourismus, der Diamantenabbau ernährt die Menschen nicht. Fotos: kafi.


Tourismus als tragende Säule des Landes im 21. Jahrhundert, das sähe auch die Regierung des seit einem Jahr amtierenden Präsidenten Julius Maada Bio gern. Warum in die Karibik reisen, wenn doch Sierra Leone so viel näher liegt? So lautet die ganz ernst gemeinte Frage an europäische Urlauber. Es sei endlich Zeit für ein energisches Rebranding des Landes, findet Tourismusministerin Memunatu B. Pratt. Das Modell des chinesischen Hochgeschwindigkeitszugs CRH380A in ihrem Büro in Freetown wirkt aber wie ein Beweis für völlig überzogene Vorstellungen. Die letzte öffentliche Bahnverbindung wurde 1974 stillgelegt. Ein paar der alten Dampflokomotiven und Waggons kann man noch im kleinen Eisenbahnmuseum der Hauptstadt besichtigen.

Pläne der Vorgängerregierung für einen 400 Millionen US-Dollar teuren und durch chinesische Kredite finanzierten neuen Flughafen stampfte Präsident Bio nach seiner Wahl wieder ein. Die Weltbank hatte das Vorhaben als unwirtschaftlich kritisiert. Der bestehende Flughafen in Lungi liegt zwar eine unpraktische halbstündige Fahrt mit der Fähre von Freetown entfernt. Er war aber unlängst für 200 Millionen Dollar modernisiert worden und ist längst nicht ausgelastet. Wegen des geringen Passagieraufkommens stellte die niederländische Fluggesellschaft KLM die Verbindung nach Amsterdam voriges Jahr ein. Jetzt bedienen nur noch die Schwester Air France sowie Brussels Airlines Strecken nach Europa. Delta in den Vereinigten Staaten und auch die Lufthansa hätten Machbarkeitsstudien eingeleitet, kündigt Ministerin Pratt an. „Nein, Lufthansa plant und untersucht dazu nichts“, widerspricht die LH-Pressestelle in Frankfurt auf Anfrage.


„Wir machen das bisher alles ehrenamtlich, zahlen uns keinen Lohn aus und verdienen unseren Lebensunterhalt mit einem anderen Job.“
FRANCIS KAPPIA

Nur für wenige internationale Unternehmen ist Sierra Leone ein attraktiver Investitionsstandort und dann auch nur in hochprofitablen Sektoren wie Mobilfunk oder auch dem Bergbau, der selbst beim Diamantenabbau mit irrwitzig niedrigen Ausfuhrsteuern Standortnachteile wie Armut, Korruption, fehlende Straßen, Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser sowie eine aktuell nur mittelmäßige Konjunktur wettmacht. Und dem Land meist nichts zurückgibt. Der Tourismus zählt nicht dazu.

„Baika, baika.“ In Kalia Village bedankt sich Dorf-Chief Jusufu J. Gbayakoh in der Sprache des Mende-Stammes überschwänglich für den Besuch. Die kleine Gemeinde abseits der Hauptverkehrsstraße von Kenema nach Bo hatte 2014 traurige Schlagzeilen gemacht. 37 Menschen waren dort an Ebola gestorben, nachdem ausgerechnet der angesehene Dorfheiler sich angesteckt hatte und viele Nachbarn ihn im Unklaren über die tödliche Gefahr umsorgt hatten.

Jetzt ziehen tanzende Teufel mit furchterregenden Masken und wilden Gesten um die Häuser, wollen mit Geldscheinen besänftigt werden, die man ihnen zuwirft. Kein Fest kommt ohne diese Mitglieder der Geheimgesellschaften aus, die es überall in Sierra Leone gibt. Es ist der Beginn der Regenzeit, und der Mythos – oder die an diesem Nachmittag schnell erfundene Geschichte – will es, dass Weiße besonderes Glück und eine reiche Ernte im nächsten Jahr verheißen.

Land im Aufbruch: Yoga-Wochenende im Tacugama Chimpanzee Sanctuary Foto: Cornelia Varwig

Dafür werden dieselben europäischen Besucher in Tacugama mit Steinchen und Ästen beworfen. Bala Amarasekaran kennt das schon und hat gewarnt. Der Mann versteht seine Schützlinge aufs Wort. „Hu! Hu!“ heißt einfach „Hallo“. Wenn sie ihn mit einem lauten „ough, ough, ough, ough“ empfangen, dann hat er hoffentlich leckere Snacks in der Tasche. Und wenn einer mit „WRAAA!“ kommt, lässt man den besser in Frieden. Es könnte sonst Ärger geben mit einem der 89 Schimpansen, die derzeit in dem Rehabilitationszentrum leben.

Amarasekaran, Gründer und Direktor des Zentrums, hat ihre Sprache gelernt, seit er vor beinahe dreißig Jahren aus Mitleid einen kleinen Affen auf einem Markt erstand und zwei Dinge beschloss: Er wollte ihn und andere als Haustiere missbrauchte Artgenossen wieder fit machen für das Leben in freier Natur. Und er wollte die Menschen in Sierra Leone überzeugen, dass der Schutz der Tiere auch ihnen selbst zugutekommt. „Ohne Schimpansen gäbe es hier keinen Wald und ohne den Wald kein Trinkwasser“, sagt der Mittfünfziger, der mehrfach in seinem Leben erfuhr, wie der Kampf um Vorherrschaft und knappe Ressourcen in tödlichen Hass mündete. In seiner Heimat Sri Lanka, die er als Jugendlicher verließ, und dann auch in seiner westafrikanischen Wahlheimat.

Deshalb ist es für ihn keine Kleinigkeit, dass der Schimpanse vor wenigen Wochen zum Nationaltier Sierra Leones erklärt wurde. Die berühmte Primatenforscherin Jane Goodall reiste dazu extra an. Unter dem schier undurchdringlichen Grün des Regenwalds, der nur wenige Kilometer außerhalb von Freetown beginnt und vom Gekreische der Schimpansen erfüllt ist, waren noch bis vor wenigen Jahren Hunderte Holzkohlegruben verborgen. Der billige Brennstoff, für den gesunde Bäume zerhackt und unter Luftabschluss verkohlt werden, wird noch immer in vielen Haushalten zum Kochen verwendet. Auf dem Land, aber auch in der Stadt. Sogar nach Europa wird er exportiert, als Grillkohle.


„Wenn man einen Gegenwert dafür schafft, dass die Menschen ihre Umwelt bewahren, dann steigen die Chancen, dass sie das auch tun.“
BALA AMARASEKARAN

Deshalb sichert er den Herstellern ein Auskommen wie kaum ein anderes Produkt, schädigt aber das Klima, lässt Böden erodieren und nimmt Mensch und Tier wertvollen Lebensraum. „Heute können wir stolz behaupten, dass keine einzige Grube hier in der Gegend mehr in Betrieb ist“, sagt Amarasekaran. „Wenn man einen Gegenwert dafür schafft, dass die Menschen ihre Umwelt bewahren, dann steigen die Chancen, dass sie das auch tun. Öko-Tourismus gibt uns diese Möglichkeit. Die Leute wissen, dass der Wald dafür intakt bleiben muss.“

Schützling in Tacugama Foto: Imago

Das Tacugama-Zentrum arbeitet mit den umliegenden Gemeinden zusammen und hat 36 Vollzeitbeschäftigte. Wer die Schimpansen dabei beobachten will, wie sie Führungsrollen in der Gruppe vergeben, Jungtiere großziehen und nach und nach auf ihre Auswilderung vorbereitet werden, kann in einer der mit Küche und Bad ausgestatteten Lodges im Urwald übernachten und am anderen Morgen von einem „Hu! Hu!“ geweckt werden. Bereits zum Jahreswechsel soll das Modell auf andere Regionen und Tierbeobachtungen ausgeweitet werden. Im Loma-Gebirgszug im Nordosten des Landes können die Besucher dann den Spuren der größten wildlebenden Schimpansenpopulation Westafrikas folgen. Im südlichen Moyamba District entsteht eine Vogelbeobachtungsstation. Und an der Grenze zu Liberia, am Mano-Fluss, bestehen die besten Chancen, die scheuen Zwergnilpferde zu sehen, die es nur in Sierra Leone, Guinea und Liberia gibt. Dazu gehört mindestens so viel Glück wie zum Auffinden eines großen Diamanten, aber diesen Anblick kann einem niemand mehr nehmen. Auf den versprochenen Erlös für den Sensationsfund in der Provinz Kono wartet die Gemeinde bis heute.

DER WEG NACH SIERRA LEONE

Sierra Leones neue Regierung hat das Potential von 400 Kilometern Traumstränden und unberührtem Regenwald erkannt. Der im März vorgestellte nationale Entwicklungsplan nennt Tourismus als wichtigste Wachstumsbranche neben Landwirtschaft und Fischerei. Lumley Beach, der von coolen Strandbars gesäumte Stadtstrand, soll zur Anlaufstelle Nummer eins für Touristen werden und dafür regelmäßig gereinigt werden. Müll ist ein großes Thema in Sierra Leone. Kurz nach seinem Amtsantritt führte der Präsident Julius Maada Bio einen „Cleaning Day“ ein. Einmal im Monat darf keiner das Haus verlassen oder muss mithelfen beim Reinemachen. Doch der Cleaning Day werde häufig missbraucht, beklagt Tommy Garnett, Direktor der Environmental Foundation for Africa (EFA). „Einige Anwohner, die bisher für die Müllabfuhr bezahlt haben, werfen ihren Müll jetzt einfach an diesem Tag auf die Straße.“ Auch die neue Tourismusstrategie der Regierung findet Garnett nicht konsequent umgesetzt. Es fließe wenig Geld in touristische Projekte, weiterhin werde der Sand der Vorzeigestrände von der Bauindustrie abgebaut und Regenwald für illegale Bauten abgeholzt. „Das Tiwai- Island-Schutzgebiet wäre längst zerstört, hätten wir nicht im Jahr 2000 das Abholzen der Bäume verhindert“, betont der Umweltschützer. „Wir können aus Fehlern anderer lernen und haben die Chance auf einen gut informierten Tourismus von Anfang an.“ Ruanda sei das beste Vorbild: Nach Jahren negativster Schlagzeilen sei das Land jetzt eins der populärsten Ziele in Afrika.
Sierra Leone ist wie viele Länder in Afrika ein teures Reiseland, dafür sind aber erste Ökotourismus-Projekte entstanden: Tasso Island liegt eine kurze Bootsfahrt von der Hauptstadt entfernt, bietet fünf Öko-Hütten, Vogelbeobachtungen, Kanutouren und jede Menge Strand. Die Einnahmen gehen direkt an das von Einheimischen betriebene Tasso Ecotourism Project (tassoisland.org).
Zur Flussinsel Tiwai Island braucht man zwar sechs Stunden mit dem Auto, dafür erwarten einen zwölf Quadratkilometer dicht gepackter tropischer Regenwald mit seltenen Bewohnern: Schimpansen, Dianameerkatzen und Zwergflusspferde (tiwaiisland.org) . Und wenn man schon mal da ist, sollte man die herrlichen Ausblicke, Wasserfälle und 77 Orchideenarten im Gola Rainforest National Park nicht verpassen. Ehemalige Wilderer führen Besucher durch das vor Bergbau und Abholzung gerettete Schutzgebiet (golarainforest.org). Gute Informationen zum Thema Nachhaltigkeit gibt es auch beim Tacugama Chimpanzee Sanctuary (tacugama.com) und bei VSL Travel (visitsierraleone.org).

Anreise: Brussels Airlines fliegt derzeit viermal die Woche nach Sierra Leone, mit Start des Winterflugplans (Trockenzeit in Sierra Leone) fünfmal. Hin-und Rückflugticket kosten ab 625 Euro. Die Flüge mit Air France ab und bis Paris sind knapp 200 Euro teurer.
Einreise: Ein Visum ist notwendig, das bei der Botschaft in Berlin persönlich oder online beantragt werden kann. Die Gebühr beträgt 100 Euro. Verhandlungen über ein Visum, das bei der Ankunft am Flughafen ausgestellt wird, laufen.
Gesundheit: Gelbfieberimpfung ist verpflichtend. Für Sierra Leone ist Malariaprophylaxe empfohlen, da die gefährlichste Variante (Malaria tropica) verbreitet ist. Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht auf seiner Website eine Liste der tropenmedizinischen Institute in Deutschland (rki.de) Gegen das ebenfalls bestehende Risiko des Dengue-Erregers ist lediglich sorgfältiger Mückenschutz mit langer Kleidung und Sprays möglich. Stehende Gewässer sollten wegen der Gefahr einer Bilharziose-Infektion nicht betreten werden.
Unterkunft: Eine komfortable Anlage besteht mit „The Place Resort“ am Tokeh Beach außerhalb von Freetown, stayattheplace.com. Einfachere Chalets sind am River N°2 Beach zu mieten. In der Hauptstadt ist das „Radisson Blu Mammy Yoko Hotel“ zu empfehlen. In anderen internationalen Hotels steht die Leistung oft in keinem Verhältnis zum Preis.
Weitere Informationen: unter visitsierraleone.org/national-tourist-board
Cornelia Varwig

Hinweis der Redaktion: Zum Teil wurden die Recherchereisen für diesen Artikel von Veranstaltern, Hotels, Fluglinien oder Fremdenverkehrsämtern unterstützt. Dies hat keinen Einfluss auf den Inhalt der Texte.

Quelle: F.A.S.

Veröffentlicht: 30.07.2019 09:35 Uhr