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Philippinen : Palawan - Paradies für Abtaucher

  • -Aktualisiert am

Ruhiges Reisen zu abgelegenen Inseln Bild: dpa

Als Unterwasserparadies anerkannt bemühen sich die philippinischen Behörden, den Umweltschutz auf den Inseln groß zu schreiben.

          Trompetenfische, Baracudas, Feuerfische und prächtige Korallengärten - Palawan ist eine Unterwasser-Traumlandschaft für Taucher und Schnorchler. Das Prädikat verdient Palawan nicht nur wegen der faszinierenden Fisch- und Pflanzenwelt, sondern auch wegen der zahlreichen japanischen Schiffswracks, die hier seit dem zweiten Weltkrieg vor den Küsten liegen.

          Ein Highlight ist das Tubbatah Reef östlich von Puerto Princesa, zu dem auch einwöchige Tauchkreuzfahrten unternommen werden. Auf der kleinen Insel Tangat zwischen Busuanga Island und Culion Island, liegt das Sangat Island Resort. Dem Engländer Andy gehören die Tauchschule und gut ein Dutzend urgemütliche Cottages, die auf Holzpfählen teilweise direkt im Wasser stehen. Nachts kann man bei offenen Fenstern und Türen aufs Meer blicken und sich vom Geräusch der Wellen in den Schlaf wiegen lassen. Strom liefert ein Generator, der nachts still steht, um die Gäste schlafen zu lassen. Danach beleuchten den Gästen nur noch Öllampen oder die eigene Taschenlampe die Wege zum Hauptcottage mit Restaurant, Bar und gemütlichen Couchen und zurück zum eigenen Bungalow.

          Umweltschutz ernst genommen

          Palawan ist gespickt mit kleinen Inselparadiesen wie Sangat und Seahorse Inn. Zudem wird Umweltschutz groß geschrieben, während viele philippinische Touristenziele dies vernachlässigt haben. Bereits frühzeitig wurden einige Gebiete für die Öffentlichkeit verschlossen. Die Korallenriffe, Wälder und Küstengewässer stehen unter besonderem Schutz, ebenso sind Wohngebiete ethnischer Minderheiten wie zum Beispiel das Singnapanbecken, der Lebensraum der Tau t'Batus, für Touristen nicht zugänglich. Die Region gehört zu den sicheren Gebieten der Philippinen.

          Palawans Inselparadiese sind mit dem Flugzeug über Coron auf der nördlichen Inselgruppe Calamian Group, über El Nido in Nord Palawan sowie über die zentral gelegene Hauptstadt Puerto Princesa erreichbar. Zwischen den Inseln verkehren Schiffe oder bei geringen Entfernungen, hölzerne Bankas, die mit ihren seitlichen Stabilisatoren wie Vorläufer des Katamarans aussehen. Auf den größeren Inseln sorgen die knallbunten und stets reichlich beladenen Jeepneys für den Transport.

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