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Auszeichnung : Bremen und Bremerhaven „Stadt der Wissenschaft“

  • Aktualisiert am

Bremens Marktplatz Bild: dpa

Bremen und Bremerhaven sind als Deutschlands erste „Stadt der Wissenschaft“ ausgezeichnet worden. 37 Städte waren im Rennen, in der Endauswahl standen außerdem Dresden, Göttingen und Tübingen.

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          Bremen und Bremerhaven dürfen sich gemeinsam mit dem Titel als Deutschlands erste „Stadt der Wissenschaft“ schmücken. Eine Jury des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft erkannte diese Auszeichnung am Freitag in Bonn zu. Mit der Ehrung ist auch ein Preisgeld zur Förderung der Wissenschaft in Höhe von 125 000 Euro verbunden.

          Bremen und Bremerhaven haben nach dem Urteil der Jury in vorbildlicher Weise ihr wissenschaftliches Potenzial für den Strukturwandel eingesetzt - dabei wirkten Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur eng zusammen. Die Wissenschaft sei auch „Motor für die Stadtentwicklung“ gewesen.

          Bremens Bürgermeister Henning Scherf (SPD) nahm die Auszeichnung erfreut entgegen. Das sei „eine große Ermutigung für unsere Arbeit“, sagte Scherf. „Wir sind mit viel Mut und viel Teamgeist hier aufgetreten. Das hat wohl überzeugt.“
          An dem vom Stifterverband ausgeschriebenen Wettbewerb hatten sich 37 Städte beteiligt. In der Endauswahl waren außerdem noch Dresden, Göttingen und Tübingen gewesen.

          Wichtigstes Kriterium für die „Stadt der Wissenschaft 2005“ war laut Stifterverband die Vernetzung von Wissenschaft mit Wirtschaft und auch Kultur. Mit der Auszeichnung soll auch in den nächsten Jahren jeweils eine Stadt oder Region mit ihrem wissenschaftlichen Profil in das Bewußtsein der Öffentlichkeit rücken.

          Bremen und Bremerhaven sind zwei getrennte Städte, bilden aber zusammen das Bundesland Bremen. Sie hatten sich quasi im Doppelpack für den Wettbewerb beworben.

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