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Madrid ohne Männer : Die Stadt der starken Frauen

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Frauen am Rande des Farbenrauschs: Der Modeschöpferin Agatha Ruiz de la Prada kann es gar nicht bunt genug sein. Denn sie will alle Depression aus der Welt vertreiben. Bild: Franziska Horn

Sie schreiben, regieren, managen und machen Mode auf Spitzenniveau: Eine Reise durch das weibliche Madrid, in dem es von starken Persönlichkeiten nur so wimmelt.

          Eine Suche nach den Frauen von Madrid könnte nirgendwo besser beginnen als im Frauenbuchladen an der Calle San Cristóbal, der sich den „mujeres de Madrid“ programmatisch verschrieben hat. Wer sind diese weiblichen Wesen, wie sind sie, und was denken sie? Wo, wenn nicht hier, finden wir Antworten? Der Eingang zum Laden im Herzen der Stadt ist ebenso wie das Schaufenster violett umrandet, die Farbe der Spiritualität. Über der Tür schwebt eine lilafarbene Seejungfrau, hinter der Theke stehen drei Generationen der Familie Lasheras Pérez: Großmutter Lola, Mutter Elena und Tochter Alba. Als der Laden 1978 von Feministinnen gegründet wurde, gab es noch kein Zusammenkunftsrecht und kein Scheidungsrecht. Ohne Erlaubnis des Gatten durften Frauen nicht außerhalb des Hauses arbeiten gehen oder ein Konto eröffnen. Das ist nur 36 Jahre her. Inzwischen kaufen die Enkelinnen der ersten Kundinnen hier ein - „und natürlich auch Männer“, sagt Elena.

          „Heute sind manche Ziele erreicht, der Feminismus ist nicht mehr so militant“, meint Elena. „Doch wir in Spanien nennen uns immer noch stolz Feministinnen. Auch Ex-Ministerpräsident Zapatero hat sich als solcher bekannt.“ Ungeschminkt steht sie in Ringelpulli und Turnschuhen vor vollen Regalreihen und Tischen mit Bücherstapeln. Wie es in der örtlichen Berufslandschaft aussieht? „Inzwischen haben es einige Frauen nach ganz oben geschafft, doch in der Mitte gibt es erstaunlich wenige. Sehr viele findet man dagegen in den unteren Reihen.“ Wir fragen Elena, was sie denn mit ihrer Bürgermeisterin besprechen würde, wenn sie denn dürfte - Madrid wird als eine von einer Handvoll Hauptstädten weltweit von einer Frau regiert. „Ich würde mit ihr über Abtreibung sprechen wollen, das wird aktuell wieder schwieriger.“ In den Holzregalen hinter Elena drängen sich Streitschriften, Philosophien, Anthropologien, Mythologien und Biographien, darunter Ikonen von gestern und heute: Dolores Ibárruri, eine herausragende Figur des Spanischen Bürgerkriegs, die Schriftstellerin Amelia Valcárcel und die Philosophin Beatriz Preciado.

          Sexsymbol als Frauenrechtlerin?

          Doch was ist das? Nur eine Armlänge entfernt stapelt sich ein Haufen Nippes im Regal: Silberschmuck, Schachteln und Spieldosen mit Motiven von Pippi Langstrumpf, Simone de Beauvoir, Colette, Virginia Woolf, Frida Kahlo, Amélie oder der ,Spätzin‘ Edith Piaf. Und ja, sie ist es wirklich: Eine Monroe-Stoffpuppe ergänzt den Reigen kämpferischer Vorreiterinnen. Hat Marilyn, die zeitlebens das Rollenfach des blonden Dummchens emsig ausbaute, heimlich für Frauenrechte gekämpft, womöglich beim privaten Tête-à-tête mit JFK? Das legendäre Sexsymbol als diskrete Heldin der Frauenrechte? Die Auswahl dieser Devotionalien verblüfft. Egal: Frauen, die ihr Ding machen, sind gute Frauen, so die suggestive Botschaft. „Wir müssen weltoffen bleiben“, kommentiert Elena das Sammelsurium. An der Kasse bezahlt eine Studentin gerade zwei Bücher. Eines davon handelt von der romantischen Liebe.

          Madrid: Das Zentrum der Hauptstadt Spaniens.

          Starke Frauen an der Spitze hat es in Madrid immer gegeben, das zeigt ein Blick in die Geschichte. Eine Führung durch das Madrid der Habsburger bringt die Vergangenheit zurück. An der Plaza de las Descalzas hören wir von Juana de Austria, Infantin von Spanien und Kronprinzessin von Portugal, die hier ein Klarissenstift gründete. Vor der Oper das Denkmal von Isabella II. von Bourbon, einer schillernden Figur und kein Kind von Traurigkeit, wie unsere Führerin versichert. Auch Margarita de Austria sei erwähnt, die schon um 1600 eine Antikorruptionskommission gründete, ebenso Isabell von Farnese, eine echte „Powerfrau“, die es verstand, ihre Kinder im Machtkampf der Dynastien heiratspolitisch höchst erfolgreich zu verschachern. Die City-Tour endet mit Goumet-Tapas im Mercado de San Miguel, belegt mit Stock- oder Thunfisch, das Stück für einen Euro. Die Spitzenköche der Stadt sind übrigens fast ausnahmslos Männer.

          Ein Tanz wie Pistolenschüsse

          Der Abend wird richtig spanisch. Im Corral de la Morería, auf einer der bekanntesten Tablao-Bühnen Madrids, steht Blanca del Rey persönlich an der Eingangstür. Blanca ist eine echte Flamenco-Größe, berühmt für ihre Soleá del Mantón, den Tanz mit Schal. Heute ist sie künstlerische Leiterin des Tablao. „Fühlt euch wie zu Hause“, begrüßt sie die Gäste und verteilt Küsschen. „Ihr sucht das weibliche Madrid? Versteh’ ich nicht, ist doch alles irgendwie weiblich“, sagt sie und erzählt: „Neben Madrid bringen vor allem Andalusien und Galicien großartige Frauen hervor. Das ist auffällig“ - eine These, die wir noch öfter hören werden. Dann gehen die Lichter aus. Und während an den Tischen gedämpfter Lachs um Aufmerksamkeit heischt, tanzen sich auf der Bühne junge Flamenco-Künstler die Seele aus dem Leib. Ein Stakkato der Rhythmen, mal krachend-derb mit Handschlag, dann provozierend-ironisch, mal heftig wie Pistolenschüsse, dann mit graziös-schmerzvoller Armarbeit, Braseos genannt. „Wir drücken mit dem Körper Dinge aus, die wir mit den Lippen nicht sagen können“, meint Blanca, während auf dem Podest die Volants wirbeln, Fransen fliegen und die Absätze wie ein Trommelwirbel aufschlagen, so dass dem geneigten Publikum schon mal die Gabel aus der Hand fällt.

          Flamenco ist Seelenschmerz, Ausdruck von Tiefe und Melancholie. Aus seinem Gefühlsspektrum sind die Farben Pechschwarz und Blutrot nicht wegzudenken. Dagegen erstrahlt der Farbkosmos der Designerin Agatha Ruiz de la Prada wie eine bunte Lollipop-Welt. Seit den achtziger Jahren entwirft die Madriderin sehr erfolgreich Mode, vor allem für Frauen und Kinder. Ihre Modelle sind eine Hommage an den ewigen Frühling, sie schwelgen in Buntstiftfarben wie Himmelblau,

          Die Botschafterin der guten Laune

          Orange, Maigrün oder Pink, das Ganze in plakativen Mustern, grafischen Silhouetten, geometrischen Schnitten. Beim Showroom-Termin im vierten Stock eines Altbaus präsentiert Assistentin Miren Baselga einen wahren Farb-Flash, ein Potpourri flirrigen Pastells, wohin das Auge auch blickt. Das noble Schwarz der spanischen Mode, der Mantillas und Reifröcke, das einst die höfische Kleiderordnung prägte, ist hier verpönt. Und das gilt für den Dresscode von Agathas Mitarbeitern ebenso wie für die Ordner im Büro, die in Rot, Grün, Blau oder Gelb leuchten. An langen Kleiderstangen reihen sich poppige Entwürfe, über Ärmel und Röcke tanzen Tupfen, Kreise, Streifen, Herzen, Sterne oder auch mal Spiegeleier.

          So lässt es sich leben: Sommerstimmung im Retiro-Park von Madrid.

          Dann präsentiert die Assistentin Agathas clowneske Entwürfe für Theaterstücke, für Produktionen wie - wen wundert’s - „Alice im Wonderland“ oder „Der gestiefelte Kater“. Minuten später zeigt sie auf unifarbene Gadgets in den Regalen: Als Königin des Licensing hat Agatha ihren Namen schon an mehr als siebzig Marken verliehen, darunter für Produkte wie Kopfhörer, Schreibgeräte, Parfüms, Autos und Barbies. „Man kann alles ,agathizen“, sagt Miren. „Farbe gibt Dir ein mächtiges Gefühl, Farbe ist für reiche Leute“, erklärt Designer Juan Carlos Mesa, der ganz linientreu einen babyblauen Pullover und dazu einen pinkgefärbten Irokesenschnitt trägt. Ein paar Straßen weiter, an der Calle Serrano, liegt Agathas Modetempel. Als Botschafterin der guten Laune lässt sie ihr Geschäft konsequent in Softeistönen schwelgen. Die Pullis, Shirts und Röcke wirken wie Vitaminkicks fürs Auge und sind dabei gar nicht mal teuer. Denn Agatha, als geborene Marquesa de Castelldosríus und Baronesa de Santa Pau ein Mitglied der Hocharistokratie, steht für demokratisches Design: Sie zeigt ihre erschwinglichen Kollektionen in den üblichen Trendhochburgen, aber auch in Ländern wie Polen, Gambia, Serbien oder Sri Lanka.

          Rettung für das entmenschlichte Individuum

          Wesentlich wertkonservativer wirkt Bürgermeisterin Ana Botella bei einer Stippvisite im Palacio Cibeles. Im dezenten Zweireiher begrüßt sie die deutsche Delegation der Journalistinnen. Ein kurzer Händedruck, ein breites Lächeln, etwas Smalltalk und ein Foto, mehr sieht das Rathaus-Protokoll nicht vor. Seit Ende 2011 ist die Juristin, Ehefrau von Ex-Ministerpräsident Aznar, als Oberbürgermeisterin im Amt - als erste Frau überhaupt. Es ist ein Amt mit Gegenwind, nicht nur in Zeiten der Krise, der Ana Botella kaum etwas entgegenzusetzen hat und deswegen viel Kritik einstecken muss.

          Die Krise, die Hektik der Stadt, das Leben in den Großstadtbüros - all das nahm die Wirtschaftsjournalistin Natalia Sanmartín, Jahrgang 1970, zum Anlass, ein fiktionales Buch über eine bessere Welt zu schreiben. In „Das Erwachen der Señorita Prim“ entwirft sie ein Gegenmodell zur genormten Industriewelt mit ihren entmenschlichten Individuen. Doch gleicht Sanmartíns bessere Welt - angesiedelt im fiktiven Dorf San Ireneo - eher einer Enklave für eremitische Besserwisser, eine Art Schlumpfhausen für Gelehrte. Was sie dort den ganzen Tag tun? Ein bisschen arbeiten, viel Tee trinken, Kuchen essen und tote Sprachen studieren, vorzugsweise Aramäisch. Schönheit soll die Welt retten, so Sanmartín, frei nach Dostojewski.

          Kreativität ist die beste Krisenbewältigung

          Wir treffen die Autorin in einem Hotel an der Calle Moratín. Natalia wirkt eher verträumt als entschlossen. Sie trägt ein Silberkreuz um den Hals und nimmt neben ihrer Agentin auf dem Sofa Platz. „Unser aktuelles Mann-Frau-Modell funktioniert nicht, man sollte es umbauen“, sagt sie und: „Der Feminismus zielt auf den beruflichen Erfolg der Frauen ab, das führt aber nicht zu einer gesellschaftlichen Verbesserung.“ Die Lösung nach Sanmartín? Steht im Buch: Wirtschaftlich gesehen, sollen kleine Betriebe für größtmögliche Selbstbestimmung sorgen. Und im privaten Sektor tue frau gut daran, die naturgegebene Ungleichheit zu akzeptieren. Damit nicht genug, halte frau sich an die Überlegenheit des Mannes und vertraue auf dessen Führung, so wie ihre Heldin Prudencia Prim es nach ihrem Erwachen, nach Vollendung ihrer inneren Wandlung tut. Sechzigtausend Exemplare von Sanmartíns 2013 erschienener Utopie sind bisher in Spanien verkauft worden, in siebzig Ländern ist der Band zu haben. Ein Erfolg, der wohl der Sehnsucht nach einem einfachen Leben geschuldet ist - und außerdem einer gutgeölten PR-Maschinerie. Doch auch wenn Sanmartín die Uhren gern zurückdrehen würde, eine echte Option bietet ihr gesellschaftskritischer Roman nicht.

          Dann doch lieber der Blick nach vorne. Von einer aktuellen, neuen „movida madrileña“, einer kulturellen Aufbruchstimmung, wie es sie schon nach Zusammenbruch des Franco-Regimes 1975 gegeben hat, berichtet die Managerin Verónica García Castelo bei einem Rundgang durch ihr Hotel „Orfila“ mit seinen Marmorböden, Medaillonstühlen, Ölgemälden und Stilmöbeln aus dem 19. Jahrhundert. „Die Wiederauflage der ,movida‘ erscheint als Reflex auf die Krise“, so García, „sie zwingt die Menschen, kreativ zu werden.“

          Keine Zeit für die Weibchenrolle

          Auch María Langarita, weiblicher Part des Architektenbüros Langarita Navarro, spricht von neuen Möglichkeiten, die paradoxerweise die Wirtschaftskrise nach sich gezogen hat. Maria ist Mitte dreißig. Wir sitzen in einem Raum des von ihr gestalteten, preisgekrönten MediaLab-Prado. Dafür fügten die Architekten eine flexible Struktur aus Boxen in den skeletthaften Rahmen des früheren Industriebaus, der Serrería Belga. Statt die historischen Linien respektvoll aufzugreifen oder weiterzuführen, pflanzten die Architekten rotzfrech einen Turm aus gestapelten Boxen in das leere Gerüst, ironisch „La Cosa“ genannt, „das Ding“. Dieses Ding will ich auf gar nichts beziehen, niemandem Reverenz erweisen - außer dem momentanen Zweck, ein Zentrum der digitalen Kultur zu sein. Und anders als bei „Starchitects“ wie Frank Gehry, der mit seinem Guggenheim-Museum im dreihundert Kilometer entfernten Bilbao sowohl der Stadt als sich selbst ein Denkmal schuf, zeigt sich die neue Generation weit weniger egozentrisch: „Typisch für uns ist die Arbeitsweise, nicht die Form des Objekts“, sagt Maria.

          Dass ein patriarchalisches Land wie Spanien ebenso starke Frauen wie Männer hervorbringt, ist keine Überraschung. Ein weiterer Beweis dafür ist Carlota Álvarez Basso, Direktorin des Kulturzentrums Matadero, seit 2007 die Attraktion am Rand des aufwendig begrünten Madrid Rio Parks. Ein fester Handschlag, dann sagt sie: „Kommt mit!“ Unprätentiös und spontan führt Carlota zu den künstlerischen Höhepunkten des ehemaligen Schlachthofs. Das Zentrum bietet Workshops und Ausstellungen zu zeitgenössischer Kunst, ein Kino, ein Theater, ein Designzentrum, vor allem aber eine Plattform für regen kreativen Austausch. „Nach Franco war das Feld der Kultur ein weiter Spielplatz für Frauen, während die Männer sich eher für ökonomische Dinge interessierten“, sagt Carlota, Jahrgang 1964 und studierte Soziologin. Sie stammt aus Vigo in Galicien. „In Galicien arbeiteten viele Männer als Fischer und waren deswegen viel weg. Also mussten die Frauen ran. Sie hatten keine Zeit, das Weibchen zu geben.“

          Diese Leidenschaft ist echt

          Nach zahlreichen Ausstellungen männlicher Künstler konzentriert sich Carlota nun auf Künstlerinnen. „Aber nicht, weil es Werke von Frauen sind, sondern weil sie einfach gut sind“, sagt sie mit Nachdruck. Dann spricht sie über die Leidenschaft, mit der sie ihre Arbeit tue, über die „pasión“, die in allen persönlichen und politischen Dingen so wichtig sei, und darüber, dass wir dankbar sein müssten für all die Frauen, die für uns und vor uns gekämpft haben, für Rechte, für ein neues Selbstverständnis. Dabei hat sie tatsächlich Tränen in den Augen - Carlotas „pasión“ ist echt.

          Das Bild der Frauen von Madrid, der spanischen Frauen, der Frauen überhaupt hat viele Facetten, heute und erst recht damals. „Die Bilder vermitteln viel mehr als einen momentanen Eindruck, sie zeigen die soziale Schicht und die Rolle der Frau zur jeweiligen Zeit“, sagt die Kunsthistorikerin Gema Sesé, während sie ihre Besucherinnen durch das Museum Thyssen-Bornemisza führt. „Weibliche Blicke“ heißt dieser Rundgang, der den Fokus auf Frauenporträts lenkt. Gema zeigt Werke ganz unterschiedlicher Epochen und Maler wie Jan van Eyck, Frans Hals, Rogier van der Weyden, Caravaggio, Rubens oder Hopper. Wie ein Profiler entschlüsselt sie dabei ihren Zuhörern die bildsprachlichen Codices der jeweiligen Zeit. Dann stehen wir vor Ghirlandaios Gemälde „Giovanna Tornabuoni“. „Sie ist die Königin unserer Sammlung“, sagt Gema, bevor sie zu van Dongens „Kiki de Montparnasse“, Beckmanns „Quappi“ oder Sargents „Duquesa de Sutherland“ wechselt.

          Ballerina, Braut, Baronin oder Bäuerin

          Ob Arbeiterin oder Ballerina, Braut, Baronin oder Bäuerin, ob Heilige oder Mätresse, Venus oder Königin - die Sammlung ist voller starker Frauen. Ganz besonders in Erinnerung bleibt aber Edward Hoppers Bild „Hotel Room“: Es ist eine Momentaufnahme, eine Frau sitzt allein auf dem Hotelbett, sie ist auf Durchreise, vielleicht etwas müde, sie schaut in den Fahrplan, wann der nächste Zug am Morgen geht. Sie muss sich entscheiden, vielleicht sogar die Fahrt ihres Lebens antreten. Viele Wege sind möglich, die Zukunft ist offen - ein Bild, das in seiner Vieldeutigkeit nicht nur für die Frauen von Madrid steht.

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