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Charlotte Brontë : Aus Sturm und Moor in die Welt hinaus

Jane Eyre, Charlottes berühmtestes Geschöpf, in einer Verfilmung aus dem Jahr 2011 gespielt von Mia Wasikowska. Bild: ddp Images

Vor zweihundert Jahren wurde die Schriftstellerin Charlotte Brontë geboren. In ihrem nordenglischen Dorf schrieben sie und ihre beiden Schwestern einige der bemerkenswertesten Romane des neunzehnten Jahrhunderts.

          9 Min.

          Wenn der Wind über den Mooren von Yorkshire richtig Anlauf nimmt, und was sollte ihn auch aufhalten, dann trifft er das alte Pfarrhaus mit voller Wucht. Ungeschützt steht es da oben auf dem Hügel in den Pennines, jener Gebirgskette, die man gern als das Rückgrat Englands bezeichnet. Von den hinteren Fenstern des Hauses aus blickt man über das kahle wellige Land, das nur einmal im Jahr aufblüht und für wenige Wochen im gedeckten Lila der Erikasträucher leuchtet. Jetzt, im Frühjahr, steht das Heidekraut noch braun und dürr herum, und das trockene Gras leuchtet strohig dazwischen hervor. Zwischen den Steinmauern grasen Wollschafe mit schwarzen Gesichtern, um sie herum springen die frischgeborenen Lämmer. Ab und zu neigt sich ein windgebeutelter Baum übers Feld.

          Vier Jahre alt war das Mädchen Charlotte, als ihr Vater Patrick Brontë die Stelle als Pfarrer in dem kleinen, schmutzigen Weberdorf Haworth annahm, einem ungesunden Nest ohne Kanalisation und nur unzureichender Wasserversorgung. Die Industrialisierung war in vollem Gange, die Heimweber wanderten in die nahen Tuchfabriken ab und rackerten dort lange Tage unter unguten Bedingungen. Viele Arbeiter waren zugewandert, hausten in winzigen, grauen Hütten und versoffen ihr Gehalt. Die Kanalisation rann offen mitten durch den Ort. Haworth stank, die Kindersterblichkeit war hoch, die Hygiene erbärmlich. Das war eine Pfarrstelle, die, gelinde gesagt, einige Herausforderungen barg. Es brauchte schon einen veritablen irischen Haudegen wie Patrick Brontë, um dort zu bestehen.

          Ein wenig englischer und vornehmer

          Ein Jahr nach der Ankunft starb die Mutter Maria nach langem Krebsleiden, und eine Tante nahm sich der Kinder an. Weil es keine Dorfschule gab, wurden sie zunächst zu Hause unterrichtet. Der Vater stammte aus einer bescheidenen Bauernfamilie im Norden Irlands und konnte nur dank eines Stipendiums in Cambridge studieren, wo er seinen Namen von „Brunty“ zu „Brontë“ änderte, um ein wenig englischer und damit vornehmer zu klingen.

          Es gab es im Hause wenig Geld, aber viele Bücher und immer die neuesten Zeitungen und Magazine. Die Kinder lasen Byron, Scott, Shakespeare und die Geschichten aus Tausendundeiner Nacht. Im Erdgeschoss des Pfarrhauses findet man die Bände bis heute, rechts des Eingangs im Arbeitszimmer des Vaters und links im Esszimmer in zwei großen Wandregalen. Klein ist das Haus nicht. So ganz kann man sich dennoch nicht vorstellen, wie die Familie mit zeitweilig acht Kindern dort untergebracht war. Nein, Charlotte kam nicht viel herum, ebenso wenig wie ihre Schwestern Emily und Anne. Geschadet hat es ihnen anscheinend nicht, auch wenn es dazu führte, dass die Kinder sich lieber in die Natur oder in elaborierte Phantasiewelten zurückzogen, als sich unter Menschen zu begeben.

          Die Toten immer im Blick: Das Pfarrhaus in Haworth, in dem die Schwestern aufwuchsen.

          Und auch als Erwachsene fühlten sie sich zwischen Büchern und Hochmooren besser aufgehoben als mit ihren Zeitgenossen. Dafür kommen heute die Menschen nach Haworth, um das Haus, das inzwischen „Brontë Parsonage Museum“ heißt, zu besichtigen. Denn die unscheinbaren, allesamt kurzsichtigen Pfarrerstöchter mit ihren dicken Brillen und den dunklen Kleidern, die stundenlang am Tisch saßen und schrieben oder zeichneten, diese laut Arno Schmidt „taubengrauen Schwestern“ gelten heute als Verfasserinnen einiger der wichtigsten und schönsten Romane des an wichtigen und schönen Romanen nicht gerade armen neunzehnten Jahrhunderts.

          Vorm Einschlafen zugeflüstert

          Dabei war es eigentlich der Bruder Branwell, der von Kindheit an als Genie gehandelt wurde, besonders der Vater hielt große Stücke auf ihn. Branwell zeichnete mit recht flottem Strich und malte halbwegs gute Porträts, unter anderem das einzige Gemälde, das von seinen Schwestern erhalten ist. Von ganz großem Talent zeugt es nicht gerade. Er galt als wortgewandt und belesen. Zusammen mit seinen Schwestern dachte er sich jahrelang Geschichten für die Phantasiewelt Angria aus, die die Kinder Tag für Tag weiterentwickelten und die einmal mit einem Satz hölzerner Spielzeugsoldaten begonnen hatte. Meist ging es bei Branwell um heroische Schlachten und große Politik, während Charlotte die Figuren mit Leben und Gefühl füllte.

          Dabei war Charlotte politisch keineswegs uninteressiert, ganz im Gegenteil: Sie las regelmäßig Zeitungen verschiedener Ausrichtungen, nahm am Tagesgeschehen im Parlament lebhaft Anteil, war stets bestens informiert und hielt mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg. Sie definierte sich ihr Leben lang als Tory, also der Partei der konservativen Landbesitzer nahestehend. Die Geschichten aus Angrias Oberschicht schrieben Charlotte und Branwell in mikroskopisch kleiner Schrift in selbstgebundene Bücher, kaum handtellergroß. Einige verfassten sie zusammen und zeichneten sie mit „U.T.“, das stand für „Us Two“, „wir beide“. Die beiden jüngsten Schwestern teilten sich das Reich Gondal, aus dessen Geschichtenschatz leider nichts überliefert ist. Einen großen Teil der Geschehnisse flüsterten sich die Schwestern abends im Bett vorm Einschlafen zu.

          Lieblosigkeit, Strenge, verdorbenes Essen

          Sie waren recht verschiedene Kinder, die Älteste Maria, lebhaft und gutgelaunt, die früh die Mutterrolle übernahm, dann die ruhige Elizabeth, die sanfte, religiöse Jüngste Anne, die naturverbundene Emily, der nassforsche Branwell und Charlotte, die unter ihrem unscheinbaren Äußeren litt und der als Einziger ein schriftstellerischer Erfolg schon zu Lebzeiten vergönnt sein sollte. Im ersten Stock des Pfarrhauses steht heute ein Kleid von ihr in einer Vitrine, geschneidert aus schönem, sommerlichen Musselin, aber winzig klein. Kaum anderthalb Meter war sie groß, dafür eigenwillig für zwei.

          Ein sehr schmeichelhaftes Portrait von Charlotte, gezeichnet von George Richmond, heute der National Portrait Gallery.

          Was sollte nur aus diesen Halbwaisen werden? Sie würden einmal ihr eigenes Gehalt verdienen müssen, am besten als Hauslehrerinnen, viel mehr Tätigkeiten blieben für hinreichend intelligente junge Damen der kleinbürgerlichen Schicht nicht übrig. Um die sehr freie, wenig systematische heimische Bildung zu ergänzen, beschloss der Vater, die vier ältesten Töchter in die gerade neu eröffnete Schule Cowan Bridge in Lancashire zu bringen, einem Wohlfahrtsinstitut für Pfarrerstöchter. Die Zustände müssen grauenhaft gewesen sein: Lieblosigkeit und Strenge, wenig und oft verdorbenes Essen, dazu ständige Kälte, mangelhafte Kleidung und Schläge mit der Rute.

          Cowan Bridge war für seine Verhältnisse nicht viel schlechter als andere Institute seiner Art, doch sollten die ältesten Schwestern Maria und Elizabeth die Schule nicht überleben. Beide sterben an Tuberkulose. Die beiden jüngeren werden vom Vater rechtzeitig heimgeholt, und Charlotte verewigt Cowan Bridge später als „Lowood School“ in ihrem Roman „Jane Eyre“. Das Schulhaus steht heute ungenutzt und mit blinden Fenstern an der Landstraße, die in nordwestlicher Richtung zum Lake District führt. Man kommt nicht darum herum, bei seinem Anblick ein wenig Genugtuung zu empfinden: Wenn es seinetwegen schon zwei Brontë-Schwestern weniger gibt, dann soll es wenigstens ungenutzt vergammeln. Von der milden, hügeligen Landschaft, auf deren bereits grünen Wiesen die Lämmer schon früher dran sind als im rauhen Haworth, werden die Mädchen während ihrer Schulzeit wohl nur wenig mitbekommen haben.

          Wenn sie sich nur nicht so gelangweilt hätte!

          Mehr Glück hatte Charlotte dann in der deutlich teureren Schule Roe Head in Keighley, wo eine Miss Wooler sich ihrer annahm und Charlotte nach dem Abschluss eine erste Anstellung als Hilfslehrerin fand. Alles hätte gut sein können, wenn sich Charlotte nur nicht so wahnsinnig gelangweilt hätte. Abwechslung verschafften ihr Briefe an ihren Bruder, mit dem sie noch immer an der Phantasiewelt Angria bastelte. Ein Schulaufenthalt in Brüssel wurde abgebrochen, als ihre Tante starb. Charlotte kehrte noch einmal nach Brüssel zurück, wurde dort aber nicht froh. Sie hatte Heimweh und war zu allem Überfluss noch unglücklich in den verheirateten Schuldirektor verliebt. Zu Hause erwarteten sie der mittlerweile fast erblindete Vater und der schwer alkoholabhängige Bruder Branwell. Nein, das Leben meinte es nicht gut mit den Brontës, mit keinem und keiner von ihnen.

          Haworth heute: Den Pub gibt es noch, ebenso den Schreibwarenladen und den Schriftzug der Apotheke. Vom einstigen Elend ist nichts mehr zu sehen.

          Heute ist Haworth ein herausgeputztes, hübsches Städtchen, dem man die damaligen Verhältnisse seiner verarmten Bewohner nicht ansieht. Häuser, Dächer, Mäuerchen und Straße sind aus dem gleichen dunklen, harten Stein gebaut, steil windet sich die Hauptstraße durch das Zentrum den Hügel empor, an dessen höchstem Punkt das Pfarrhaus steht. Zuvor kommt man am Friedhof vorbei, auf dem ständig Kinder begraben wurden, auch seine Steine sind grau und moosbewachsen. Über ihn erstrecken sich hohe Bäume, bevölkert von einer großen Schar laut krächzender Krähen. Wo sollen sie auch hin, die Vögel, Bäume gibt es sonst meilenweit keine in der kargen Landschaft, und wenn, dann sind sie furchtbar schief.

          Vorsichtshalber mit männlichem Pseudonym

          Mitten in Haworth, dort, wo die Straße zum Pfarrhaus abgeht und heute eine rote Telefonzelle steht, die technisch auch schon wieder obsolet ist, dort gibt es einen Pub und zwei Geschäfte. Eines davon war die Apotheke, der Schriftzug prangt noch heute in goldenen Lettern an der Fassade. Hier holte sich Branwell seine regelmäßigen Dosen Laudanum ab, wenn der Alkohol wieder einmal nicht reichte, um ihn und seine hochfliegenden, aber ständig an der Wirklichkeit scheiternden Ambitionen hinreichend zu betäuben.

          Der andere Laden war John Greenwoods Schreibwarenladen, der auch heute noch ein Papierwarengeschäft ist und einer älteren Dame namens Margaret gehört. Margaret ist heute nicht ganz auf dem Damm, sie hustet und gehört ganz eindeutig ins Bett, aber die Frühlingsdekoration im Schaufenster ist noch nicht fertig, deshalb wird die Bettruhe verschoben. Außerdem steht in Margarets Laden ein großer, wuchtiger Holztresen, den Generationen von Kunden an den Kanten rund und weich gegriffen haben. Es ist noch derselbe Tresen, über den die Brontë-Schwestern ihr Papier kauften und verpackte und adressierte Manuskriptpakete in halb England herumschickten, bis sich endlich jemand dafür interessierte.

          Es war im Jahr 1845, als Charlotte zufällig einige Gedichte ihrer Schwester Emily in die Hände fallen. Charlotte ist begeistert, kraftvoll und eigenständig findet sie sie, melancholisch und dicht. Charlotte spricht sie darauf an, aber Emily gibt sich gekränkt ob der Indiskretion. Es braucht einiges an Überredungskunst und die Kooperation der jüngsten Schwester Anne, bis im nächsten Jahr das erste Buch der drei erscheint: „Gedichte von Currer, Ellis und Acton Bell“, vorsichtshalber hinter männlichen Pseudonymen versteckt. Sie erreichen einen kleinen Kritikererfolg, verkauft werden jedoch nur drei Exemplare.

          Damit wissen die Leser nichts anzufangen

          Zurückhalten kann das die Schwestern jedoch nicht mehr. Den Plan, als Lehrerinnen und Gouvernanten zu arbeiten, legen sie nach einigen Anstellungen ad acta. Sie kümmern sich um Haus und Hof, pflegen Vater und Bruder und schreiben in den Abendstunden, wenn die Arbeit getan ist, an ihren Romanen. Sie sitzen in der kleinen Stube im Erdgeschoss mit Blick auf Friedhof und Kirche, schreiben am Esstisch, lesen sich vor, beraten sich. 1847 sollte schließlich das Jahr werden, in dem die taubengrauen Schwestern groß herauskommen. Charlotte schrieb „Jane Eyre“, Emily „Sturmhöhe“ und Anne „Agnes Grey“, veröffentlicht wurden sie noch immer unter ihren Pseudonymen. Anne begann sogar gleich nach Beendigung ihres Manuskriptes mit dem nächsten.

          Das Hochmoor in Yorkshire, gleich hinter Haworth: Eine rauhe Landschaft ohne Bäume, über die der Wind fegt.

          All diese Bücher handeln natürlich immer wieder von der Umgebung, von gottverlassenen Häusern in wilder Moorlandschaft, und doch findet jede Autorin ihre eigene Sprache und webt so viel mehr an Weltanschauung und Weitsicht ein, dass man sich nur wundern kann, wie diese Romane so abrupt aus diesem kleinen Pfarrhaus in die Welt platzen konnten. Charlottes Roman ist der mit dem spannendsten Handlungsbogen, der eingängigste und konventionellste, dem am meisten Erfolg beschieden war. Und doch sind die Figuren, von der unbeugsamen Gourvernante Jane bis hin zum störrischen Lord Rochester, ebenso eigen wie sie selbst.

          Charlottes Schwester Emily, die stundenlang mit den Hunden im Moor herumläuft, denkt sich an der Stelle der verlassenen Farm Top Withens, die unweit des Pfarrhauses in den Hügeln liegt, ein Herrenhaus namens Wuthering Heights und webt dabei viele der lokalen Grusel- und Folkloregeschichten ein, die die alte Köchin Tabby den Kindern immer erzählte. Es ist ein wildes, ungestümes und ganz und gar eigenständiges Buch, wie es den Lesern im neunzehnten Jahrhundert noch nicht begegnet war. Sie wissen zunächst wenig damit anzufangen, schon gar nicht mit der schroffen Figur des Findelkinds Heathcliff, in dem sich wohl vieles von Emilys Charakter spiegelt. Bis heute ist man sich allerdings gewiss, dass Emily die beste Lyrikerin in der Familie war.

          Die Toten produzieren neue Kranke

          Annes Gouvernantenroman „Agnes Grey“ hingegen ist von ihren eigenen Erfahrungen als Hauslehrerin bestimmt und doch nur der Anlauf zu ihrem größeren Wurf „Die Herrin von Wildfell Hall“. Darin verlässt eine Frau ihren trinkenden, brutalen Mann zusammen mit ihrem kleinen Sohn – wie der Alkohol einen Menschen zerstören kann, weiß sie aus eigener Anschauung. Der Bruder Branwell stirbt in dem Jahr, in dem ihr Roman erscheint.

          Nur ein Jahr später sterben auch Anne und Emily an Tuberkulose. Charlotte sollen immerhin noch sechs weitere Lebensjahre beschieden sein. In London gilt sie bald als bekannte Schriftstellerin und erhält viele Einladungen in die Haushalte prominenter Zeitgenossen. Der schüchternen Pfarrerstochter vom Land bereitet der gesellschaftliche Umgang mit der Literaturszene jedoch mehr Anstrengung als Vergnügen. Sie schreibt noch drei weitere Romane, die den Erfolg von „Jane Eyre“ nicht mehr erreichen, ihren Ruf jedoch festigen. Nach einer kurze Ehe mit dem Hilfspfarrer ihres Vaters stirbt sie während ihrer ersten Schwangerschaft.

          Hinterm Pfarrhaus der Friedhof: In der Kirche wurden die Geschwister begraben, und nach ihnen auch der Vater.

          Es muss dieses Haworth sein, das den Menschen nicht guttut. Es ist wahrscheinlich das Wasser aus dem Brunnen. Er führt ein Wasser, das als Regen auf den Friedhof fiel und durch die vergiftete Erde gesickert ist und unterwegs alle Abwässer und Krankheitserreger mitnahm, die ein Dorf produzieren kann. Das Wasser will nicht einmal das Vieh trinken, so verdorben ist es. Die Menschen nehmen es dennoch zu sich. Und sterben, wie alle, die schon auf dem Friedhof liegen, an Tuberkulose. Und die Toten produzieren neue Kranke.

          Zeit seines Lebens versuchte der Pfarrer Patrick Brontë, die Verhältnisse in seinem kleinen, elenden Dorf zu verbessern, und musste doch alle seine Kinder begraben: die Mädchen, die der Tuberkulose zum Opfer fielen, und den tragischen Branwell, der sich totsoff, trotz oder wegen all der Hoffnungen, die man in ihn gesetzt hatte. Hoffnungen, die überraschenderweise seine unscheinbaren Schwestern einlösten. So ganz wollte das dem Vater nie in den Kopf. Aber es reicht, wenn wir Nachgeborenen es wissen. Uns bleiben immerhin ihre wunderbaren Romane.

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