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Fünfzig Jahre James Bond : Die Venus des Agenten

James Bond ist eigentlich Jamaikaner. Hier musste er sein erstes Abenteuer bestehen, als er Jagd auf Dr.No machte. Und hier lässt sich sein Geist noch immer wunderbar beschwören - wenn da nicht das Problem mit Ursula wäre.

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          Sie kommt nicht mehr. Sie wird nie mehr kommen, da können wir so lange warten, bis wir schwarz werden oder von den Sandflöhen am Laughing Waters Beach aufgefressen worden sind. Warum hat immer nur dieser unverschämte James Bond solches Glück? Vor fünfzig Jahren schlief er in Gestalt von Sean Connery genau an diesem Strand, unter diesem Mandelbaum, als er sich vom Sirenengesang des ersten aller Bond-Girls wecken ließ - von der umwerfenden, unvergleichlichen, wie eine schaumgeborene Geheimagenten-Venus dem karibischen Meer entsteigenden Muscheljägerin Honey Rider alias Ursula Andress, dieser Nixe im weißen Baumwollbikini, die das Lied von der Liebe unter dem Mangobaum trällerte und vom „boolooloop“ mit ihrem Liebsten träumte. Sie stand da wie eine Traumerscheinung, schwankend zwischen Tollkühnheit und Verletzlichkeit, Wagemut und Schutzbedürfnis und mit dieser explosiven Mischung allen Männern den Verstand raubend. Bond stimmt in das Lied ein, Honey erschrickt und fragt, ob auch er Muscheln suche. „Nein, hübsches Mädchen“, antwortet er frech und kommt näher. Sie zückt sofort ihr Messer, er darauf ganz unschuldig: „Sie werden sich doch wohl nicht an einem wehrlosen Mann vergreifen wollen“ - und alle Männer dieser Erde denken in diesem Moment: Bitte, bitte, greifen Sie nur zu, vergreifen Sie sich! Und auch wir, Asche auf unser Haupt, starren unverdrossen sehnsuchtstrunken aufs Wasser, das partout keine Männervergreiferin preisgeben will.

          Selbst wenn Ursula doch noch käme, wäre an Boolooloop nicht zu denken, denn heute ist man an einem der berühmtesten Strände der Filmgeschichte selten allein. Die jamaikanische Regierung unterhält hier mittlerweile ein Gästehaus, das man für Beach Partys mieten kann. Und so teilen wir uns Laughing Waters, das seinen Namen einem kleinen, wie schallendes Gelächter klingenden Wasserfall verdankt, mit einer Handvoll Dixieklos und Dutzenden einheimischer Familien - mit kickenden Kindern, schnatternden Frauen und feixenden Männern, die bei lärmenden Wettbewerben den schnellsten Biertrinker unter sich ermitteln. Wenigstens werden wir im Gegensatz zu Bond und Honey nicht von Dr.Nos Mörderbuben beschossen und können ganz gemächlich zu den Dunn’s River Falls schlendern, an denen unsere tapferen Filmhelden Zuflucht suchen und Ursula im pitschnassen Leibchen als Miss-Wet-T-Shirt-Pionierin eine unverschämt gute Figur macht.

          Massenkarawane der Monsterkindergartenkinder

          Die Wasserfälle des Dunn River an der jamaikanischen Nordküste gehören heute zur Freude Hunderttausender vor allem nordamerikanischer Touristen und zum Leidwesen einer Handvoll sentimentaler Bond-Fans zu den spektakulärsten Naturattraktionen der Insel - eine siebenhundert Meter lange Kaskade, die sich über Tausende von Steintreppen und Katafalken, Emporen und Becken ihren Weg zum Meer sucht und dabei eine berauschende Wasserskulptur erschafft. Besonders beliebt ist es, sie von unten nach oben im Massengänsemarsch hinaufzuwandern, und zwar nicht in stiller Andacht vor der Schönheit der Natur, sondern mit einem Gejohle und Gejauchze, dass einem Hören und Sehen vergeht.

          Die Touristenführer kreischen wie hysterische Cheerleader und peitschen die Besucher mit Calypso-Refrains auf. „How do you feel?!“, brüllen sie, „hot, hot, hot!“, schreit es im Chor zurück. Dann tapsen die Horden durch die Wasserfälle, wobei die besonders schweren Fälle unter ihnen ab zwei Zentner Lebendgewicht von den Führern an der Hand genommen werden wie Monsterkindergartenkinder. Ständig hält die Karawane für Gruppenfotos, dauernd werden Spielchen gemacht - Paare müssen sich unter dem Jubel der restlichen Spaßgesellschaft küssen und dann rückwärts in ein Becken plumpsen lassen -, pausenlos platscht Fett aufs Wasser, ach Ursula, wo bist du nur, ach 007, wie sehr wir dich beneiden! Oben angekommen, werden die Kohorten dann durch ein Labyrinth aus Souvenirständen geschleust und raffen Bob-Marley-Holzmasken zusammen, dessen Konterfei von seinen Rastalocken umschlungen wird wie von Medusa-Schlangen, oder kaufen sich Muscheln, wie sie Honey Rider sammelte, wahrscheinlich ohne jemals von Ursula zu träumen.

          Ein Weltreisender par excellence

          Wir haben schon immer von einem Leben à la James Bond geträumt, und wenn wir ganz ehrlich sind, ging es uns dabei gar nicht um seine Geheimagentenabenteuer und noch nicht einmal um seine Frauengeschichten - wobei wir sowieso nie verstanden haben, warum die weltweite Damenwelt im Angesicht dieses schottischen Schlacks mit dem viel zu hohen Hosenbund und der viel zu kurzen Krawatte dahinschmilzt wie Sahnetörtchen in der Sonne. Es ging immer um etwas viel Wichtigeres: James Bond ist ein Weltreisender par excellence, ein Mann, der sich in der Fremde so selbstverständlich bewegt, als sei er auf allen Erdteilen zu Hause, ein Kosmopolit, der uns mit spielerischer Leichtigkeit den Schrecken vor der Ferne genommen hat, so wie vor ihm schon Hergés rastloser Reporter Tim, unser allererstes Vorbild in der Kunst des Kosmopolitismus. „Ihr Flugzeug geht in einer Stunde“ - was für ein verheißungsvoller Satz, was für ein phantastisches Leben! Ein letzter Scherz mit Moneypenny, Schnitt, und Bond ist tatsächlich in Hongkong, auf den Bahamas oder landet in „Dr.No“ mit einer Boeing707 der Pan Am auf dem Flughafen von Kingston in Jamaika.

          Die 707 von 007 ist längst Luftfahrtgeschichte und die wahre Pan Am schon vor Jahren im Orkus des Bankrotts verschwunden. Manche Drehorte von „Dr.No“ aber haben alle Stürme der Zeiten überstanden, als warteten sie nur auf die Rückkehr des Agenten, so wie der Liguanea Club, in dem die drei als blinde Bettler getarnten Meuchelmörder Bonds Geheimdienstkollegen Strangways erledigen. Liguanea ist auch nach hundert Jahren trotz aller sorgfältig gehegten Verstaubtheit noch immer der exklusivste Club Jamaikas, in dem die oberen Zehntausend in viktorianischen Holzkulissen Squash oder an lederbezogenen Tischchen Bridge spielen, und Gentlemen ganz alten Schlages so vertieft die Kreuzworträtsel ihrer Zeitung lösen, dass sie gewiss noch nichts von Jamaikas Unabhängigkeit im Jahr 1962 mitgekommen haben und wohl auch nichts von dem Mord, obwohl sie gewiss Augenzeugen der Schandtat waren.

          Erotische Schnitzereien eines unanständigen Matisse

          Wahrscheinlich wunderten sich diese Herrschaften auch, wenn sie heute nach Strawberry Hills kämen, einem Kolonialistenanwesen aus schneeweißen Pinienholzvillen hoch über der Hauptstadt mit herrlichem Blick über die Bucht und die Blue Mountains, in dem sich jetzt nicht mehr Großgrundbesitzer zum Afternoon Tea treffen, sondern Jet-Set und High Society zum Nachmittags-Champagner. Denn die Erdbeerhügel sind von Jamaikas Tycoon Chris Blackwell mit einem Luxushotel samt Privatvillen und eigenem Hubschrauberlandeplatz überbaut worden und würden gewiss auch James Bond gefallen - alleine schon deswegen, weil viele der Villen Friese mit erotischen Schnitzereien zieren. Sie zeigen recht eindeutig in der Manier eines unanständigen Matisse ineinander verschlungene Leiber bei Liebes- und anderen Spielen. Bond selbst hatte hier oben indes keine Flausen im Kopf, sondern geschäftlich zu tun, um sich anschließend bei der Fahrt hinunter eine mörderische Verfolgungsjagd mit den drei Bettelmördern zu liefern.

          Wir bewältigen die Strecke deutlich gelassener, die sich in halsbrecherischen Serpentinen ins Tal windet und dabei ängstlich an Bergflanken so steil wie gigantische steinerne Brettwurzeln krallt oder schwankend auf schwertscharfen Graten balanciert. Autowracks säumen die Straße, Anzeigetafeln mit austauschbaren Ziffern verkünden die aktuelle Zahl der Verkehrstoten, und Schilder mit Verkehrserziehungslyrik mahnen zum lebensverlängernden Fahren. „Don’t drink and drive, arrive alive“ lesen wir dort, oder „Undertakers love Overtakers“ - und denken uns, dass dieser Spruch eine Hommage an James Bond sein muss, denn die drei Mörder auf seinen Fersen fuhren nach einem missglückten Überholmanöver mit ihrem Leichenwagen in den Tod. Und jetzt beneiden wir 007 plötzlich gar nicht mehr, sondern erfreuen uns an der entspannten Fahrt mit unserem landestypisch eminent entspannten Chauffeur, dessen Fahrstil genauso gemütlich ist wie seine von sehr viel amerikanischem Fast Food ausgepolsterte Figur und der uns wie eine Fleischberg gewordene Personifizierung von Jamaikas Nationalmotto „No problem“ erscheint.

          Schon wieder dieser jamaikanische Nationalmidas

          Nach einer phantastisch schönen Tour ohne Zwischenfälle und Mordanschläge durch schroffe Berge und tiefe Flusstäler, durch dösende Dörfer und eine tropische Kulisse voller Flamboyants und Tamarinden erreichen wir bald die Wiege von James Bond: einen wunderbar schlichten Bungalow aus blendend weißem Kalkstein mit offener Holzdecke und fünf Meter breiten Panoramafenstern, den sich Ian Fleming, der Schöpfer von 007 und im wahrhaftigen Leben waschechter Geheimagent, als Winterrefugium errichten ließ und in glücklicher Erinnerung an eine Kommandoaktion in Gibraltar während des Zweiten Weltkriegs „Golden Eye“ nannte. Dort steht noch immer jener Schreibtisch aus Ulmenholz, an dem Fleming seine zwölf „Bond“-Abenteuer verfasste. Und dort ist er bis heute auf Schwarzweißfotografien so präsent, als werde seine Ankunft aus dem nasskalten Mutterland demnächst erwartet. Die Aufnahmen zeigen einen mustergültigen Gentleman mit Zigarettenspitze, schmalem Hüftgürtel und einem Lächeln, das immer eine Prise spöttischer Süffisanz und manchmal auch ein Hauch von Snobismus umspielt, ein Herr von der Sohle bis zum Scheitel jedenfalls, der selbst in Badehose beim Harpunenfischen eine formvollendete Figur macht.

          Auch Golden Eye ist mittlerweile in ein Hotel mit Privatstrand inklusive Privatkorallenriff und Privatgrotte allerdings ohne Privat-Ursula umgewandelt worden und gehört selbstredend ebenfalls dem jamaikanischen Nationalmidas Chris Blackwell. Er verwandelt tatsächlich alles in Gold, was er berührt, und hat nicht nur als Produzent von Bob Marley, Peter Tosh, Tom Waits, Grace Jones, U2 und vielen anderen ein Vermögen von epischen Dimensionen angehäuft. Flemings alte Möbel - mit Ausnahme des Schreibtischs - ließ Blackwell von der indonesischen Innenarchitektin durch schweres Bambusmobiliar und furchteinflößende Totems ersetzen, ganz nach dem Geschmack der königlichen Hoheiten und des Hollywood-Hochadels, die für achteinhalbtausend Dollar pro Nacht gerne die Villa mieten. Und im tropischen Park rings um Golden Eye haben prominente Gäste wie die Clintons, Harrison Ford, Jim Carrey oder James Bond höchstselbst in Person von Pierce Brosnan Obstbäume gepflanzt, um so ihre großzügigen Spenden an Chris Blackwells Umweltstiftung zu dokumentieren.

          Die schrecklichen Taten des Großverbrechers Kananga

          Fürsorglich gehegt wird der Baumbestand vom Gärtner Ramsey, einem sehnigen Greis mit sanften Augen, der als Siebzehnjähriger in Ian Flemings Dienste trat und mit fünfundsiebzig immer noch Beete harkt und Büsche stutzt. Der „Commander“, wie er seinen einstigen Herrn prinzipiell nennt, habe ein viel ruhigeres Leben als James Bond geführt, nicht einmal Ursulas hätten eine Rolle gespielt. Er sei oft schwimmen gegangen, habe gerne einen zahmen Oktopus gefüttert und sich von ihm zum Titel einer Bond-Geschichte inspirieren lassen, sei ansonsten ein reservierter Mann gewesen, der sich nie mit dem Personal unterhalten habe. Schließlich seien das noch Kolonialzeiten gewesen, da habe sich der Kontakt zwischen Schwarz und Weiß auf gesittetes Grüßen beschränkt. Aber jetzt sei alles anders, jetzt lebe man ja in modernen Zeiten, sagt Ramsey und lächelt ein wenig unsicher, als könne er es selbst noch nicht so recht glauben.

          Natürlich will niemand die Vergangenheit zurückhaben. Ein wenig Wehmut erlauben wir uns dennoch, wenn wir an die Zeit von Jamaikas James Bond zurückdenken. Damals war die Welt noch groß und weit, und im Flugzeug trug man eine Garderobe wie in der Oper und nicht wie an der Strandbar. Und ein Seufzen wird aus der Wehmut ein paar Kilometer weiter westlich von Golden Eye, im Hotel Sans Souci, das im zweiten, zu großen Teilen auf Jamaika gedrehten Bond-Film eine prominente Rolle spielt. Roger Moore hatte es in „Leben und sterben lassen“ von 1973 mit einem drogendealenden Großverbrecher namens Kananga samt allerlei bösartigen Voodoo-Priestern zu tun und logierte im Sans Souci, das sich dramatisch an einer Steilküste festkrallt und damals das Nonplusultra des Luxus war, der Inbegriff von Glamour und Stil. Heute sieht es zwar fast genauso aus wie einst, ist aber nicht mehr ganz so exklusiv, sondern alles inklusive und ausschließlich für Paare reserviert, die fast ausnahmslos aus Nordamerika kommen und eine eher volkstümliche Vorstellung von Glamour haben.

          Hier passt niemand in den Ursula-Andress-Bikini

          Das wird beim Gala-Buffet mit Live Band am hoteleigenen Strand besonders deutlich, über das die wohlgenährte Weltmachtmittelklasse so heißhungrig wie ein ausgezehrtes Dritt-Welt-Volk herfällt, die Damen im Regelfall mit Proportionen, die jeden Ursula-Andress-Bikini sprengen, die Herren passend dazu konfektioniert, also mit dreifachem Bondbauchumfang. Zum Schmusetanz trägt man Sportsandalen, zur Reggae-Version von „Knockin’ on Heaven’s Door“ schunkelt man mit dem Bierglas, und bei Bob Marleys - oft missverstandenen - Klassiker „No Woman No Cry“ bilden wir uns ein, hier und da ein verschämt zustimmendes Nicken zu erspähen. James Bond würde jetzt übrigens scharf protestieren und das genaue Gegenteil für richtig erachten. Doch er wohnt nicht mehr im Sans Souci. Dafür wird sein Andenken ganz in der Nähe auf einer Krokodilfarm in höchsten Ehren gehalten, die Schauplatz eines der gefährlichsten Stunts in der geheimdienstlichen Filmgeschichte war: Bond alias Moore wird von einem Schurkenkrüppel mit stählernem Handhaken auf einer Plattform inmitten eines Krokodilteichs ausgesetzt und flieht in letzter Sekunde vor den heranrückenden Bestien, indem er über die Rücken von vier Krokodilen ans Ufer springt.

          Wir stehen knapp vierzig Jahre später auf derselben Plattform, lassen uns von den Angestellten versichern, dass es keine Krokodile mehr im Wasser gebe, blicken trotzdem unruhig jedem sich rührenden Blatt und Ast hinterher, sehen direkt gegenüber Jeremiah in seinem Tümpel lauern, ein Fünf-Meter-Echsen-Monstrum mit hinterhältigem Blick, und fühlen uns überhaupt nicht wohl in unserer Haut - Geheimagent ist doch ein etwas zu aufreibender Beruf, auch wenn man damals 007 auf perfide Weise einen Wettbewerbsvorteil verschaffte: Die Krokodile waren am Grund des Teichs angebunden, so dass sie sich nicht in eine bessere Angriffsposition bringen konnten. Ihre Mäuler aber waren frei, und so schnappten sie sich bei einer der Proben frech den Fuß des Stuntman.

          Keine Angst vor der Schwarzen Mamba

          James-Bond-Geschichten haben immer ein Happy-End. Roger Moore erledigt den Bösewicht Kananga unweit der Krokodilfarm in einem unterirdischen See inmitten eines riesigen Höhlensystems, indem er ihm eine Pressluftpatrone in den Mund steckt und ihn platzen lässt wie einen Luftballon - sehr zum Leidwesen des Haifischs im See, der sich schon auf eine anständige Mahlzeit gefreut hatte und noch nicht einmal Hackfleisch bekam. In Wahrheit schwimmen in dem Höhlenteich nur harmlose, halbblinde Fischlein, die uns freundlich anblinzeln, aber was ist schon die Wahrheit. Wir vertrauen ihr auch nicht, als wir uns an diesem Abend in demselben Hotelzimmer des Half Moon Resort in Montego Bay zur Ruhe betten, in dem unserem Helden mit einer Schwarzen Mamba nach dem Leben getrachtet wurde. Auf Jamaika gebe es gar keine Giftschlangen, versichert uns das Personal glaubhaft. Wir kriechen trotzdem dreimal nervös unters Bett, um nachzuschauen. Und warum stehen überhaupt diese idiotischen Körbe in dem Zimmer herum, die genauso aussehen wie die Behältnisse indischer Kobraschlangenbeschwörer? Böser Humor, Schicksalswink oder Zufall? Nein, Geheimagent ist wirklich nichts für uns, jedenfalls nicht bis zum nächsten Morgen.

          Am nächsten Morgen sind wir wundersamerweise noch immer am Leben, die Schwarzen Mambas hatten offensichtlich ihren freien Tag. Wir gehen die zwanzig Schritte von unserer Veranda zum Strand, blicken aufs Meer, pfeifen das Lied von der Liebe unterm Mangobaum, „underneath the mango tree, me honey and me can watch for the moon, underneath the mango tree, me honey and me make boolooloop soon“, und spähen und warten und hoffen und bangen, man weiß ja nie.

          Mit James Bond auf Jamaika

          Anreise: Die bequemste Verbindung bietet die Fluggesellschaft Condor an, die mittwochs und sonntags nonstop von Frankfurt nach Montego Bay fliegt. Preise in der Economy Class ab 800 Euro, in der Premium Economy ab 1100 Euro und in der Comfort Class ab 1800 Euro. Buchung in allen Reisebüros, online unter www.condor.com oder telefonisch unter 01805/767757 (0,14 Euro pro Minute aus dem Festnetz, Mobilfunk maximal 0,42 Euro).

          Information: Jamaica Tourist Board, Schwarzbachstraße 32, 40822 Mettmann, Tel.: 02104/832974, jamaica@fastforward-marketing.de, www.visitjamaica.com.

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