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Dubai : Der Muezzin ruft allenthalben

  • -Aktualisiert am

Eine Araberin Bild: dpa

Die Gebete der Muezzine prägen, wie Dubai sich anhört, die Schleier der Frauen, wie es aussieht.

          Die Besichtigung einer der 130 Moscheen in Dubai ist nur Menschen muslimischen Glaubens gestattet. Frauen haben keinen Zutritt. Die große Zahl an Moscheen kommt durch die Weisung des Propheten zustande, dass jeder Gläubige eine Moschee zu Fuß erreichen können muss. Moslems beten fünf Mal am Tag und die Gebete werden in der ganzen Stadt per Lautsprecher verbreitet.

          Die Gebete prägen das Stadtbild akustisch, die traditionelle Bekleidung der Frauen optisch. Dubais Damen tragen eine Disha. Dieser bodenlange, dünne Mantel, ist in dieser Region meist schwarz und hat wunderschöne bestickte Bordüren. Unter der Disha tragen die Frauen normale bis schicke Kleidung. Die arabische Frau trägt immer eine Kopfbedeckung und meist auch einen Gesichtsschutz. Ältere Damen verbergen ihr Gesicht zudem mit einer Metallmaske, die das ganze Gesicht bedeckt und nur die Augen frei lässt.

          Ohne Schleier unangezogen

          Die verschleierte freundliche Verkäuferin des Autohauses Mercedes in Dubai beispielsweise kann die westliche Frau nicht verstehen, die unverschleiert auf die Straße geht. Eine Frau verliere dadurch ihren Stolz und den Respekt, werde schnell als freizügig und vulgär eingeordnet. Zwar schauen arabische Männer Frauen nicht an, weil das der Koran verbietet, doch manche unverschleierte Europäerin kommt sich in dem Wissen um die Gepflogenheiten des Landes unangezogen vor.

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