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Dresden : Rockfestival gegen rechte Gewalt

  • Aktualisiert am

Udo Lindenberg hat das Festival „Rock gegen rechte Gewalt“ auf die Beine gestellt. Die Tournee startet am Sonntag in Dresden.

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          Panik-Udo macht es möglich. Das Urgestein der deutschsprachigen Popmusik initiiert die Konzertreihe „Rock gegen rechte Gewalt“. Bekannte deutsche Bands und Interpreten begleiten Lindenberg und sein Panikorchester auf der Tour durch vier Städte. Sonntag startet das Festival in Dresden. Nächste Woche sind Hamburg, Rostock und Berlin dran. Die Beteiligten wollen mit den Festivals ein deutliches Zeichen gegen Rechts setzen.

          „In spätestens einem Jahr soll der ganze Nazi-Scheiß vorbei sein“, hofft Udo Lindenberg auf seiner Homepage. In längeren Aufsätzen widmet er sich dem Thema Rechtsradikalismus in Deutschland. Ob er den braunen Spuk in zwölf Monaten klein kriegt? Bestimmt nicht - leider. Trotzdem ist die Konzertreihe eine gelungene Aktion. Mit dabei sind unter anderem die Ostrocker Keimzeit sowie Nena, Reamonn, Söhne Mannheims, Ben Becker mit Band und Nina Hagen.

          Überschüsse werden gespendet

          Die Überschüsse der Konzerte und die Gagen der Musiker werden zur Hälfte für die „Stern“-Aktion Exit gespendet. Exit kümmert sich um Aussteiger aus der rechten Szene. Der Rest fließt in die Stiftung Amadeu Antonio. Der Angolaner wurde 1990 in Brandenburg von rechten Jugendlichen zu Tode geprügelt. Die Stiftung fördert deshalb Initiativen und Projekte, die sich für eine demokratische Kultur, den Schutz von Minderheiten und den Aufbau von Zivilgesellschaft engagieren.







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