https://www.faz.net/aktuell/reise/dresden-rockfestival-gegen-rechte-gewalt-11267474.html

Dresden : Rockfestival gegen rechte Gewalt

  • Aktualisiert am
          1 Min.

          Panik-Udo macht es möglich. Das Urgestein der deutschsprachigen Popmusik initiiert die Konzertreihe „Rock gegen rechte Gewalt“. Bekannte deutsche Bands und Interpreten begleiten Lindenberg und sein Panikorchester auf der Tour durch vier Städte. Sonntag startet das Festival in Dresden. Nächste Woche sind Hamburg, Rostock und Berlin dran. Die Beteiligten wollen mit den Festivals ein deutliches Zeichen gegen Rechts setzen.

          „In spätestens einem Jahr soll der ganze Nazi-Scheiß vorbei sein“, hofft Udo Lindenberg auf seiner Homepage. In längeren Aufsätzen widmet er sich dem Thema Rechtsradikalismus in Deutschland. Ob er den braunen Spuk in zwölf Monaten klein kriegt? Bestimmt nicht - leider. Trotzdem ist die Konzertreihe eine gelungene Aktion. Mit dabei sind unter anderem die Ostrocker Keimzeit sowie Nena, Reamonn, Söhne Mannheims, Ben Becker mit Band und Nina Hagen.

          Überschüsse werden gespendet

          Die Überschüsse der Konzerte und die Gagen der Musiker werden zur Hälfte für die „Stern“-Aktion Exit gespendet. Exit kümmert sich um Aussteiger aus der rechten Szene. Der Rest fließt in die Stiftung Amadeu Antonio. Der Angolaner wurde 1990 in Brandenburg von rechten Jugendlichen zu Tode geprügelt. Die Stiftung fördert deshalb Initiativen und Projekte, die sich für eine demokratische Kultur, den Schutz von Minderheiten und den Aufbau von Zivilgesellschaft engagieren.







          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Klimaaktivisten bei einer Klebeaktion Anfang November in München

          Klebeaktionen von Aktivisten : Präventivhaft, ja oder nein?

          In vielen Bundesländern ist Präventivhaft möglich, kommt aber gegen Straßenblockierer nur selten zum Einsatz. Aus Rücksicht auf grüne Koalitionspartner?
          Ein Panzer bewegt sich auf eine Stellung zu, um ein russisches militärisches Ziel an der Frontlinie im südlichen Donbass zu beschießen.

          Die Nacht in der Ukraine : Kiew registriert 26 Luftangriffe

          Der ukrainische Staatschef Selenskyj fordert abermals eine rigorose Bestrafung der russischen Staats- und Armeeführung. „Die Situation an der Front ist schwierig“, sagt er. Kanzler Scholz erneuert sein Flugabwehr-Angebot an Polen. Der Überblick.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.