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Dossier : Sehenswürdigkeiten am Oslofjord

  • -Aktualisiert am

Das Szeneviertel Aker Brygge Bild: Nancy Bundt

Vom klobigen Rathaus, über die mittelalterliche Festung Åkershus bis zur stilvollen Einkaufsmeile: In Oslo gibt es eine Menge zu entdecken.

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          Was ist über das Rathaus, diesen klobigen Klinkerbau, nicht schon alles geschrieben worden? Soviel, dass selbst die Osloer nicht recht wissen, ob sie ihr Wahrzeichen schön oder hässlich finden sollen. Aber kein Weg führt an ihm vorbei.

          Von außen kantig und schnörkellos, präsentiert es sich von innen mit den großen Wandgemälden erstaunlich freundlich. Jedes Jahr am 10. Dezember wird hier in einem Festakt vom norwegischen König der Friedensnobelpreis überreicht. Vorbei an einigen prallen Figuren ist man vom Rathausplatz aus nach wenigen Schritten am Hafen und kann sich eine Tüte mit frischen Krabben direkt vom Kutter holen.

          Ein Hauch Mittelalter: Die Festung Åkershus

          Über dem Fjord thront die Festung Åkershus, die erstmals um 1300 in der Stadtgeschichte erwähnt wird. Ihr heutiges Aussehen erhielt sie im 17. Jahrhundert von König Christian IV., der aus der mittelalterlichen Burg ein Renaissance-Schloss machte. Im Zweiten Weltkrieg hatten die Deutschen Besatzer ihr Hauptquartier in Åkershus. Heute wird die Festung von der norwegischen Regierung zu Repräsentationszwecken genutzt. Die Grünanlagen zwischen den Burgwällen sind bei Einheimischen und Touristen wegen des schönen Blicks über den Hafen und das Rathaus beliebt.

          Aker Brygge: Symbiose aus Alt und Neu

          Vom Rathaus und von der Festung blickt man auf die modernen Fassaden von Aker Brygge. Seit seiner Fertigstellung macht dieser neue Stadtteil sogar der altehrwürdigen Karl Johan Konkurrenz. Bis in die 80er Jahre schufteten hier die Werftarbeiter. Dann haben sich die Architekten Aker Brygge vorgenommen und aus einer der größten norwegischen Werften ein imposantes Shoppingzentrum mit Restaurants, Büros, Kinos und Theatern gezaubert. Entstanden ist eine außergewöhnlich spannende und gelungene Symbiose aus Alt und Neu. Die alten Packhäuser aus rotem Backstein bilden die Fassaden, das Innenleben und die Lücken wurden mit viel Stahl und Glas neu gestaltet. Im Sommer spielt sich das Leben in Aker Brygge hauptsächlich im Freien ab. Auf der Mole flanieren Touristen und Einheimische. Teure Yachten und der Nachbau eines Wikingerschiffs, das seinen Steven in den blauen Himmel reckt, bilden die Kulisse. Im Winter verlagert sich das Leben mehr nach drinnen, in die Galerien, Pubs und Restaurants und die exklusiven Geschäfte unter den Glaskuppeln.

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