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Dossier : Die Welt der alten Geister auf Madagaskar

  • -Aktualisiert am

Farbenfrohe Trachten der Betsileo im Hochland Bild: srt/ Jule Reiner

Eine Reise durch Teile des früheren sechsten Kontinents wird zur Entdeckungsfahrt der frühen Kultur eines unter sich gebliebenen Volkes.

          Der sechste Kontinent, vor Jahrmillionen vom Urkontinent Gondwanaland abgebrochen und als riesiger monolithischer Ausnahmefall in den Ozean abgedriftet, ist so groß wie Belgien und Frankreich zusammen. In seiner evolutionären Abgeschiedenheit haben sich Lebensformen erhalten oder entwickelten sich, die es nirgendwo sonst auf der Erde gibt. Die einzigartige Flora und Fauna, die Welt der Lemuren und Chamäleons werben als Unikate der Natur für Expeditionsreisen.

          Wer die strapaziösen Überlandtouren auf den schlechtesten Straßen der Welt auf sich nimmt, der erlebt darüber hinaus die entspannte, freundliche Lebensform der Madagassischen Stammesgemeinschaften, die die Wurzeln ihrer ethnischen Abstammung bewahrt haben.

          Der Ahnenkult eint die Völker

          In den letzten zweitausend Jahren durch Seenomaden vom asiatischen und afrikanischen Kontinent besiedelt, haben sich über die Großinsel 19 Stämme verteilt, die sich in Sitten und Gebräuchen friedvoll voneinander unterscheiden. Doch allen gemeinsam ist jene Kultur, die das Abendland als Ahnenkult bezeichnet. Es ist die ungeteilte Herrschaft der Geister, die jede moderne Entwicklung des Zwölfmillionenvolkes mit ihrem Echo begleiten.

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