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Kleine Antillen : Maria, was hast du angerichtet?

  • -Aktualisiert am

Nur 243 Hotelzimmer und damit rund ein Viertel der Gesamtkapazität Dominicas hat „Maria“ laut Piper verschont. Bild: Jens Kuhr

Ein halbes Jahr nach dem Sturm liegt die Antilleninsel Dominica noch immer in Trümmern. Nun widmen Freiwillige ihren Urlaub dem Wiederaufbau.

          8 Min.

          Jetzt beginnt das Abenteuter eben schon mit der Anreise“, sagt Jem Winston leise. Dem 49-Jährigen sind die beiden Brücken abhandengekommen, über die es früher mit dem Auto zu seiner „3-River-Lodge“ ging. Jetzt ist das Hotel noch zu Fuß zu erreichen, zuerst eine steile Uferböschung hinunter, dann sichern Halteseile die Passagen durch die Strömungen von Broun’s- und Clarke’s River. Winston sitzt im Schatten eines aus groben Brettern zusammengezimmerten Unterstandes, der ihm als Bar und Rezeption dient. Daneben parken seit dem 18. September vergangenen Jahres ein ziemlich neuer Geländewagen und ein großer Pick-up. „Die werden ihr Ende auf unserem Gelände erleben“, sagt der Brite, „in dieser Gegend wird die Regierung kein Geld mehr in neue Brücken investieren.“

          Das Trauma bleibt

          Die zerstörten Brücken gehen auf das Konto von „Maria“. Der Hurrikan der höchsten Kategorie suchte die zwischen Guadeloupe und Martinique gelegene Karibikinsel Dominica in der Nacht vom 18. auf den 19. September vergangenen Jahres mit Windgeschwindigkeiten von bis zu über 300 Stundenkilometern heim. Bewohner berichten, dass es wie Düsenjets geklungen hat, die pausenlos die Schallmauer durchbrechen. Fast unaufhörlich schlugen die Wellblechplatten der Dächer gegen die Betonhäuser, in denen sich die Bewohner zu schützen versuchten. Der Hurrikan löste Schlammlawinen aus, die Häuser und mit ihnen Menschen unter sich begruben. Kaum ein Haus auf der Insel hatte am Morgen danach noch ein Dach, viele waren verschwunden.

          Bild: F.A.S.

          All das traumatisierte die Inselbewohner auf nie gekannte Weise und verursachte, so erzählt es ein Feuerwehrmann, der seinen Namen im Zusammenhang mit Regierungskritik lieber nicht in einer Zeitung lesen will, besonders bei älteren Menschen so viel Stress, dass einige daran starben. Die Polizei vermeldete im November 31 Tote und 34 Vermisste. Wie viele Menschen wiederaufgetaucht und wie viele gestorben sind, weil sie keinen Zugang zu medizinischer Versorgung mehr hatten, ist nicht erhoben.

          Als der Hurrikan vorüber war, begannen Plünderungen. Und die hörten erst auf, als mit Hilfe der Nachbarstaaten – insbesondere Jamaika, Grenada und Antigua – Sperrstunden durchgesetzt werden konnten. Zum Teil waren die Plünderungen verständlich: Wer nicht plünderte, hungerte. Manche aßen Leguane, sonst gab es nichts. In der Hauptstadt Roseau eskalierten die Plünderungen und schlugen in Gewalt gegen chinesische Kleinunternehmer um. Die rund 1000 meist ausländischen Studenten der Ross-Universität in Picard-Portsmouth wurden daraufhin auf ein Kreuzfahrtschiff vor der Küste evakuiert. Insgesamt verließen 15 000 bis 20 000 Menschen Dominica und damit rund ein Viertel der Bevölkerung. Andere reagierten mit einem „Jetzt erst recht“.

          Hilft jetzt Hilfstourismus?

          Wie Jem Winston. Obwohl „Maria“ dem Wahl-Dominicaner fast alles genommen hat: „Nur wenn der Tourismus wieder läuft, kommt auch das Land wieder auf die Beine.“ Doch die Touristen, die sich vor „Maria“ in seiner Lodge erholten, bleiben jetzt aus. Er setzt deswegen auf Volunteer Tourism, eine Kombination von Freiwilligenarbeit und Ferien. Diese Form des Tourismus erlebt weltweit gerade einen Boom. Forscher schätzen bis zu zehn Millionen Volunteer-Touristen pro Jahr, die bis zu zwei Milliarden Dollar für ihren Urlaub ausgeben. Der Vorwurf, dass diese Touristen mit ihrer hohen Kaufkraft die Preise für Einheimische zu sehr ansteigen lassen, läuft auf Dominica ins Leere, weil die dafür nötige Anzahl von Volunteers die Insel nie besuchen werden.

          Winston helfen die Freiwilligen, sein Geschäft wieder aufzubauen. Dafür bezahlen sie weniger, um das seit 1978 unabhängige Land kennenzulernen: „Einen Tag Arbeit, und am nächsten Tag führe ich sie über die Insel.“ Viele Sehenswürdigkeiten sind schon wieder gut zu erreichen, etwa der mit rund 70 Metern Durchmesser zweitgrößte kochende See der Erde, der Boiling Lake, natürliche Pools wie der Emerald Pool im Hochland oder der Indian River, der Disney vor ein paar Jahren als Kulisse für den zweiten Teil von „Fluch der Karibik“ diente. Winston will, dass auch die umliegenden Dörfer von den Touristen profitieren, und vermittelt seine Gäste gerne weiter. So baute ein Tischler aus Deutschland schon neue Schränke für die Schule im nahen La Plaine, und eine Physiotherapeutin behandelte dort die Verspannungen von älteren Menschen. Bedenken, dass der Volunteer Tourism den Einheimischen Arbeit wegnimmt, hat Winston nicht. „Im Gegenteil“, sagt er, „viele ausgebildete Leute sind weggegangen, die Arbeit blieb liegen. Die Volunteers schaffen sogar Arbeitsplätze, weil sie helfen, den Tourismus wieder in Gang zu bringen.“

          Der Wald, von Sturm und Salzwasser ramponiert.
          Der Wald, von Sturm und Salzwasser ramponiert. : Bild: Jens Kuhr

          Der Fremdenverkehr ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Dominicas. Während der ITB im März in Berlin sagte Colin Piper, Chef der dominikanischen Fremdenverkehrsorganisation, dass auch seine Regierung nach „Maria“ auf den Volunteer Tourism setze. Anders wird es zunächst gar nicht gehen. Nur 243 Hotelzimmer und damit rund ein Viertel der Gesamtkapazität Dominicas hat „Maria“ laut Piper verschont. Vieles ist, wenn überhaupt, nur provisorisch repariert. Volunteers geben sich schon einmal mit Unterkünften ohne W-Lan, heißer Dusche und zuverlässigem Strom zufrieden.

          Sie sind weniger anspruchsvoll als stressgeplagte, erholungssuchende Urlauber, für die Dominica vor dem Hurrikan wegen der heißen Quellen, der überbordenden Natur und der exotischen Früchte ein Traumziel war. Letztere werden jetzt importiert. Anders als Knollen wie Süßkartoffeln, Yams und die Nationalwurzel Dasheen, die auf den Märkten gut zu bekommen sind, fielen Avocados, Mangos und Bananen dem Hurrikan ebenso zum Opfer wie Orangen, Grapefruits und Papayas. Die ersten Bananen werden wohl in einem Jahr wieder zu ernten sein, bei Grapefruits und Avocados dauert es noch fünf Jahre. Auch der Wiederaufbau der Gebäude zieht sich hin. 20 000 Häuser brauchen ein neues Dach, bevor im Juli die nächste Hurrikan-Saison mit Starkregen und Sturm droht.

          Das Unheil kam mit Windgeschwindigkeiten von über 300 Stundenkilometern über Dominica.
          Das Unheil kam mit Windgeschwindigkeiten von über 300 Stundenkilometern über Dominica. : Bild: Jens Kuhr

          Der Aufbau lässt auf sich warten

          Ministerpräsident Roosevelt Skerrit kündigte direkt nach der Katastrophe vor der UN-Vollversammlung an, Dominica als erstes „klimaresistentes Land“ der Welt wiederaufzubauen. Selbst Oppositionsvertreter erkennen an, dass er damit viele internationale Hilfsgelder einsammeln konnte. Zu sehen ist vom versprochenen Aufbau allerdings nicht viel. Im Gegenteil: Während an vielen Häusern ohne Kontrolle von Bauvorschriften gehämmert und gesägt wird, um Dachstühle zu reparieren und offensichtlich ist, dass sich die auf die Sparren genagelten Wellblechplatten beim nächsten Hurrikan wieder lösen werden, hat die Regierung Hilfsorganisationen offenbar daran gehindert, die Gebäude zügig und sicher wiederaufzubauen.

          Jan-Willem Wegdam von der UN-Hilfsorganisation „International Organisation for Migration“ (IOM) steht am Rande einer Informationsveranstaltung zum hurrikansicheren Bau von Hausdächern in dem Fischerort Dublanc. An den Nachbartischen und an dem Modelldach mit vielen Dachsparren, auf denen die Wellblechauflage eng verschraubt und nicht genagelt ist, beraten seine Mitarbeiter etwa 80 Ratsuchende. Für besonders Bedürftige wie Rentner oder kinderreiche Familien übernimmt IOM sogar den Dachbau. „Das war zunächst nicht einfach“, berichtet Wegdam, „direkt nach ,Maria‘ fehlten uns nicht nur Material und qualifizierte Handwerker. Sie hatten die Insel größtenteils verlassen. Die Regierung verschärfte auch immer wieder ihre Bauvorschriften, was uns zeitweise lähmte.“ Weil das nicht nur die IOM betraf, sondern Wegdam zufolge alle Organisationen, die Dächer bauen, wird es nun schwierig, die Arbeit vor der nächsten Hurrikan-Saison zu beenden.

          Uwe Willme ist gekommen, obwohl die Insel noch vielerorts zerstört ist.
          Uwe Willme ist gekommen, obwohl die Insel noch vielerorts zerstört ist. : Bild: Jens Kuhr

          Dominica müsste für einen klimaresistenten Wiederaufbau das Rad nicht neu erfinden, das zeigen nicht nur die Häuser mit Betondächern, in denen während der Schreckensnacht viele Menschen Schutz fanden, sondern auch die Gebäude des aus der Kolonialzeit stammenden Fort Shirley im Norden. Das Fort ist die größte historische Sehenswürdigkeit der Insel und hat „Maria“ ohne Schaden überstanden. Dass das Gebäudeensemble im Nationalpark Cabrits heute besichtigt werden kann und als Gruppenunterkunft mit traumhaftem Blick auf die Prince Rupert Bay zu mieten ist, verdankt es Dr. Lennox Honychurch.

          30 Jahre hat er sich zunächst politisch für die originalgetreue Rekonstruktion des Forts eingesetzt und sie mit Hilfe von EU-Fördermitteln selbst realisiert. Auch vor dem Bau seines eigenen Hauses hat Honychurch die Pläne studiert, die die Kolonialherren für Gebäude in Hurrikan-Gebieten vorsahen. Dachstuhlkonstruktion, wuchtige, winddurchlässige Lamellen vor den Fenstern und selbst die sogenannte „Cochrane“, einen Raum, der so stabil ist, dass er selbst dann Schutz bietet, wenn der Rest des Hauses zerstört wird, hat er sich dort abgeschaut. „Maria“ konnte ihm nichts anhaben.

          Der Strom kommt zurück.
          Der Strom kommt zurück. : Bild: Jens Kuhr

          In Shorts und kurzärmligem Hemd steht der bärtige Mann im Schatten eines uralten Tamarindenbaums vor den Mauern des Offizierskasinos von Fort Shirley und blickt zum Morne Diablotins, dem mit 1447 Meter höchsten Berg Dominicas. „Nach ,Maria‘, war alles braun“, sagt er, „aber an der Küste erholt sich die Natur schnell. Je weiter es nach oben geht, umso länger dauert es.“ Im höher gelegenen Regenwald waren nicht nur die Salzwassermassen, die „Maria“ aus dem Meer sog und über der Insel abwarf, tödlich für die Bäume, sondern auch die vom Hurrikan umhergeschleuderten Äste, die die Rinden der Bäume schälten.

          Hier unten, um das Fort herum ist es schon fast wieder so grün wie vor dem Hurrikan. Selbst die Wanderwege sind dank eines zehnköpfigen Helferteams aus Kuba komplett frei. Für ein anderes Leuchtturmprojekt, den 184 Kilometer langen, die Insel von Süden nach Norden in 14 Tagesetappen querenden Waitukubuli National Trail, gilt das nur zum Teil. Für einige Abschnitte dieses Weges haben Hotels nach „Maria“ Patenschaften übernommen. Um die 11. Etappe kümmert sich der Inhaber des „Tamarind Tree“-Hotels bei Salisbury an der Westküste, Stefan Lörner, zusammen mit seinen Volunteers und einem eigens für das Freischneiden des Weges eingestellten Forstarbeiter.

          Holzhacken unter tropischen Bedingungen

          Morgens um 7.30 Uhr ist Lörners Pick-up schon mit Motorsägen, Sprit, Öl, Macheten und Hebehaken zum Anheben abgesägter Baumstämme gepackt. Nach 40 Minuten Fahrt durch das höher gelegene Gartenland, in dem schon wieder Bananen- und Kaffeepflanzen sowie Passionsfrüchte, Kakao und Papaya wachsen, geht es zu Fuß weiter. Ausrüstung und Proviant müssen drei Kilometer auf dem bereits frei gemachten Pfad zum Einsatzort geschleppt werden. Schon dann sind alle erschöpft. Doch die Arbeit beginnt erst. Mächtige Baumstämme, abgedrehte Kronen sowie jede Menge hartnäckige Rankgewächse lassen den Trail kaum erkennen. Nicht nur die Kettensägen laufen heiß, Schweiß brennt in den Augen. Immer wieder müssen alle gemeinsam anpacken, um Hindernisse aus dem Weg zu rollen.

          Nach fünf Stunden sind 300 Meter und alle Arbeiter geschafft. Auch dem 60-jährigen Uwe Willme, der – wenn er nicht gerade Urlaub macht – in Nordrhein-Westfalen als Ingenieur für ein Trinkwasser-Untersuchungslabor arbeitet, sieht man die Arbeit an. „Wenn ich schon in so ein gebeuteltes Land fahre, will ich wenigstens ein bisschen zurückgeben“, begründet er seinen Einsatz, „zumal die Infrastruktur für Tauchen oder Whale Watching längst noch nicht steht.“ Nach getaner Arbeit schmeckt das eiskalte Bier in der Bar des „Tamarind Tree“-Hotels besonders gut. Nur Lörner hat keine Zeit. Er will noch ein paar Solarmodule auf seinem neuen Dach verlegen. Denn auf Dauer eigenen Strom mit dem Dieselgenerator zu erzeugen, ist nicht nur laut und stinkend, sondern auch sehr teuer. Und an das öffentliche Stromnetz wird sein Hotel nach „Maria“ wie viele andere Orte auf Dominica in diesem Jahr wohl nicht mehr angeschlossen. Lörner: „Das schaffen die nie.“

          Anders als Lörner, dessen Hotel und Garten die Verwüstungen kaum noch anzusehen sind, steht Yvonne Armour Hill noch am Anfang. Von ihrem „Aywasi Kalinago Retreat“, inmitten üppiger Vegetation direkt über dem Meer, hat „Maria“ wenig übriggelassen. Nur ein paar Balken ragen aus dem Boden. „Drei Häuser werden im nächsten Jahr wieder stehen“, sagt die zierliche Frau, deren Familie im Kalinago Territory im Nordosten der Insel verwurzelt ist. Hier leben rund 3000 Ureinwohner Dominicas, und hier will sie zusammen mit ihrem Mann das Retreat wenige Meter vom Kulturzentrum „Barana Aute“ entfernt wiederaufbauen. Sie setzt auf sogenannten community based tourism. Dabei haben die Einheimischen nicht nur engen Kontakt zu den Gästen, sie sollen auch vor allem wirtschaftlich profitieren. „Die Touristen werden nicht nur Geld ins Territory bringen, wir werden qualifizierte Arbeitsplätze schaffen“, so Hill.

          Der Unternehmerin liegt das Thema Ausbildung am Herzen. Deswegen unterstützt sie eine neue Schule, in der neben Mathe und Englisch die Kultur der Kalinago einen festen Platz im Lehrplan hat. Vielleicht, so hofft sie, kommt dann irgendwann die Sprache der Kalinago zurück, die nicht mehr gesprochen wird, von der aber noch ein Wörterbuch aus Kolonialzeiten existiert. „Nur eins darf in den nächsten Jahren nicht passieren“, sagt Hill, „einen weiteren Hurrikan der Kategorie fünf würden wir nicht verkraften.“ Dann drohe Dominica ein Schicksal wie Barbuda. Dort mussten im vergangenen Jahr alle Bewohner wegen Hurrikan „Irma“ die Insel verlassen.

          Der Weg nach Dominica

          Anreise Es gibt keine Direktflüge von Europa. Direkte Verbindungen nach Dominica gibt es von Puerto Rico, Antigua, Barbados, St. Lucia, Martinique, Guadeloupe und St. Maarten. Ab Frankfurt mit Condor (ab November) samstags nach Martinique, dann von dort aus mit der Fähre „Express-des-Îles“ (www.express-des-iles.com/) weiter nach Dominica, Zwischenübernachtung auf Martinique erforderlich: Preise ab 660 Euro für den Langstreckenflug und 118 Euro für die Fähre (Hin- und Rückfahrt). Oder via Paris und Guadeloupe mit Air France (Zwischenübernachtung beim Hinflug) und weiter mit Air Antilles Express (www.airantilles.com) nach Dominica: Preise ab 445 Euro für den Langstreckenflug und ab 143 Euro für die Kurzstrecke

          Hotels „3-River-Lodge“ ab 70 Dollar/Cottage, „Tamarind Tree Hotel“ ab 108 Dollar/Doppelzimmer, „Fort Young Hotel“ ab 207 Dollar/Doppelzimmer

          Voluntourism In der „3-River Lodge“: www.3riversdominica.com/rates-packages/voluntourism-adventure-combo-package/ oder dominicaupdate.com/voluntourismus-auf-dominica/

          Weitere Informationen www.discoverdominica.com

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