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Bergwandern : Gut (aus-)gerüstet für den Berg

  • -Aktualisiert am

Festes Schuhwerk ist ein absolutes Muss beim Wandern Bild: SRT

Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Ausrüstung - da ist was dran. Was Sie nie tragen sollten und was unbedingt in den Rucksack gehört.

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          Wohl an keinem anderen Ort wird der Spruch, dass es kein schlechtes Wetter gebe, sondern nur schlechte Ausrüstung, so häufig strapaziert wie in den Bergen. Es ist was dran an dieser Weisheit. Weil die Berge kein künstlicher Abenteuerspielplatz sind, sondern pure Natur mit all ihren Schönheiten, aber auch Tücken und Gefahren, ist die richtige Ausrüstung Grundvoraussetzung für sicheres Vergnügen.

          Das Wichtigste sind die Schuhe. Turnschuhe oder feste Halbschuhe sind nicht geeignet, das Gelände zu erkunden. Ganz zu schweigen von Sandalen. Es muss ja nicht gleich ein expeditionstauglicher Bergstiefel sein. Doch strapazierfähige, wasserdichte Trekkingstiefel mit gutem Profil, die über die Knöchel reichen, sind unabdingbar. Damit kommen Bergwanderer trockenen Fußes durch Pfützen und über einen Bach, haben einen sicheren Tritt, mehr Halt und Schutz vor dem Umknicken im unwegsamen Gelände.

          Eingepackt wie eine Zwiebel

          Die Kleidung sollte leicht, locker und strapazierfähig sein sowie nach dem Zwiebelprinzip aus mehreren Schichten bestehen. Ideal sind Kleidungsstücke aus leichten, funktionellen Microfasern. Auch an sonnigen Tagen gehört ein Pullover ins Gepäck, denn in der Höhe kann es frisch werden und nach einem schweißtreibenden Aufstieg braucht man einen Schutz gegen den Wind. Ideal sind Westen aus Fleece, die den Körper wärmen und dennoch frische Luft an die Arme lassen.

          Ebenfalls zur Grundausstattung gehören eine Kopfbedeckung - wahlweise als Sonnen- oder Regenschutz - Sonnenbrille, Sonnencreme und Regenjacke. Transportiert wird all das im Rucksack, zusammen mit etwas zu Trinken, eventuell einer Brotzeit und einem kleinen Verbandspäckchen. Der Rucksack selbst sollte nicht zu groß sein, bequem zu tragen und in mehrere Fächer eingeteilt, damit wichtige Kleinigkeiten griffbereit sind und man nicht immer alles auspacken muss.

          Handy ja - aber nur für den Notfall

          Zur Entlastung von Knie und Rücken beim Bergabgehen sind Wanderstöcke empfehlenswert. Praktisch sind Teleskopstöcke, die man zusammengesteckt an den Rucksack binden kann, wenn sie nicht gebraucht werden, aber mit ein paar Handgriffen auf die richtige Länge zu bringen sind. Unbedingt ins Handgepäck gehört das Handy: nicht, um die Gipfelruhe durch Anrufe von daheim zu stören, sondern um im Notfall jederzeit Hilfe rufen zu können.

          Umfangreicher wird die Ausrüstung bei mehrtägigen Touren. Dann kommen zusätzlich dazu Bekleidung zum Wechseln, bequeme Turnschuhe für die Pausen und ein Schlafsack zum Übernachten auf der Hütte.

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