https://www.faz.net/-gxh-2kk5

Bahnreise : Al Andalus Expreso - Residenz auf Rädern

  • -Aktualisiert am

Den Süden Spaniens erobert Al Andalus Expreso: bezahlbarer Luxus, der mit Granada, Córdoba und Jerez de la Fronteira gleiche mehrere sehenswerte Städte ansteuert.

          1 Min.

          Zwei Zugzeitalter auf einer Reise: Im Süden Spaniens lassen sich binnen einer Woche zwei Welten erleben. Nach Ankunft auf dem Madrider Flughafen geht es im modernen Hochgeschwindigkeitszug AVE mit bis zu 300 Stundenkilometern nach Sevilla. Dort wartet im Bahnhof Santa Justa der "Al Andalus Expreso". Und der rollt die kommenden Tage mit gemächlichen 50 Stundenkilometern durch Andalusiens Landschaften und Städte.

          Nur 40 Passagiere finden Platz in der "Residenz auf Rädern". Der Zug besteht aus zwölf Wagen. Außer den fünf Schlafwagen, die in Frankreich gebaut und einst vom englischen König auf seinen Reisen von Calais an die Côte d'Azur eingesetzt wurden, gehören zwei Speisewagen mit lederbezogenen Mahagonimöbeln zum Ensemble, ein Salon- und Spielwagen für die Unterhaltung, ein Barwagen sowie zwei Wagen mit Dusche und ein Personalwagen.

          Gut gefüllt ist das Rahmenprogramm: Die Mezquita-Moschee in Córdoba gehört dazu, die Alhambra in Granada, das Bergstädtchen Ronda, die Spanische Hofreitschule und die typischen Sherry-Bodegas in Jerez de la Frontera samt Weinprobe in einer Kellerei.

          Die Rundreisen finden von Anfang März bis Mitte November wöchentlich statt, mit einer Pause von Mitte Juli bis Mitte August. Inklusive einer Hotelübernachtung kostet die Tour ab 2.563 bis 4.749 Mark bei Zustieg in Sevilla. Wer über Madrid mit dem AVE anreist, zahlt zwischen 3.020 und 5.290 Mark inklusive einer Hotelübernachtung.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Anfang 2017 rollt ein mit abgelehnten Asylsuchenden besetztes Flugzeug auf dem Flughafen in München zur Startbahn.

          Nach Anschlägen in Kabul : Abschiebeflug nach Afghanistan abgesagt

          Die Afghanen waren bereits zur Abschiebung nach München gebracht worden, doch der Flug startete am Abend nicht. Es könnte einen Zusammenhang mit der Sicherheitslage im Land und tödlichen Angriffen in Kabul geben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.