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Airlines : Wieviel Platz wird geboten?

  • -Aktualisiert am

Die neuen Economy-Klassen bieten ein gutes Stück mehr Beinfreiheit. Einen Meter Abstand zum Vordermann kann man gar bei der indonesischen Airline Garuda bekommen.

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          Die schlechte Nachricht zuerst. Über mehr Beinfreiheit wird man sich zumindest in naher Zukunft auch bei der Lufthansa nicht freuen können. Die gute Nachricht: Immer mehr Linienflieger entrümpeln ihre angestaubten Klassen. Wichtigstes Merkmal der "New Economy"-Klassen ist ein mehr an Beinfreiheit durch erheblich größere Sitzabstände. Der Service in puncto Mahlzeiten und Inflight-Entertainment bleibt nahezu identisch mit dem in der Economy Class.

          Im Platzkomfort unterscheiden sich die Sonderklassen der einzelnen Airlines stark. Das Schlußlicht im direkten Beinfreiheit-Vergleich bildet Air France mit ihrer Tempo Challenge (überwiegend Europa-Strecken). Hier müssen sich die Passagiere mit mageren 76,2 - 81,3 cm Sitzabstand begnügen. Dabei bieten schon die Economy Klassen einiger anderer Airlines mehr Beinfreiheit an; so zum Beispiel die American Airlines mit einem Sitzabstand von 86 - 91 cm. Auf den Fernstrecken vergrößert Air France in ihrer Sonderklasse Alizé den Sitzabstand dann aber wenigstens auf 94 cm. Den selben Sitzabstand will die SAS in ihrer neuen Economy Extra bieten, die im Herbst an den Start geht.

          Fast ein Meter zum Vordermann

          Weitaus mehr Beinfreiheit können die Passagiere in den Premiumklassen anderer Airlines genießen. Die Sonderklassen von British Airways, British Midland, Virgin Atlantic und Eva Air bieten allesamt Sitzabstände von 97 cm an. Bei einem Sitzabstand von 102 - 122 cm je nach Flugzeugtyp in der regulären Business Class der Lufthansa ist das schon eine respektable Größenordnung. Spitzenreiter in puncto Beinfreiheit ist derzeit Garuda, die nach eigenen Angaben in ihrer Premium Economy Class einen Sitzabstand bis zu 100 cm bietet.

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