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Für die Kunst : Mehr als hundert Menschen krabbeln durch Manhattan

  • Aktualisiert am

Teilnehmer an der Kunstaktion „Conquest“ krabbeln auf einem Gehsteig durch Manhattan. Bild: dpa

Einmal mitten in New York fast blind über den Bürgersteig robben – da spürt man, was es heißt, verletzlich zu sein. Der Hintergrund ist Kunst mit sozialem Anliegen.

          1 Min.

          Für ein Kunstprojekt sind rund 140 Menschen auf den Knien durch New York gekrabbelt. Die Teilnehmer, die sich freiwillig gemeldet hatten und vom Künstler William Pope L. ausgesucht worden waren, legten am Samstag insgesamt eine Strecke von rund drei Kilometern über Bürgersteige im Süden Manhattans zurück. Immer um die fünf Menschen krabbelten gemeinsam etwa einen Straßenblock in einer Art Stafette vom Greenwich Village bis zum Union Square. Dutzende Schaulustige blieben stehen oder liefen eine Weile mit.

          Die meisten Teilnehmer hatten sportliche Kleidung und Knieschoner an, außerdem bekamen sie von Künstler eine nicht ganz undurchsichtige Augenbinde umgebunden und eine Taschenlampe in die Hand. Vor ihnen her liefen Menschen, die für sie die Bürgersteige fegten und Parfüm versprühten.

          Krabbler sind „leichte Beute“

          Organisiert hatte Pope L. die Performance gemeinsam mit dem Public Art Fund, der sich um Kunst im öffentlichen Raum in New York kümmert. Die Aktion soll unter anderem auf das Leiden von Obdachlosen aufmerksam machen. „Menschen, die gezwungen werden, ihre Vertikalität aufzugeben, werden leichte Beute für alle Formen von Gefahr“, sagte Pope L.. Der 1955 geborene Künstler ist für seine Krabbel-Aktionen berühmt – schon seit rund 40 Jahren kriecht er alleine oder mit anderen immer wieder durch die Straßen in New York und anderswo.

          Am Samstag nahm Pope L. allerdings nicht selbst teil. „Das ist heute nicht meine Krabbel-Aktion, ich gebe sie weiter, nach 40 Jahren will ich den Schmerz endlich teilen.“

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