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Zum Tode von Frank Schirrmacher : Neuland

Frank Schirrmacher Bild: FAS

Diese Geschichte hätte Frank Schirrmacher gefallen. Und er hätte sie wahrscheinlich auch mit der für ihn typischen Begeisterung kommentiert, behandelt sie doch ein Thema, das ihm zuletzt besonders am Herzen lag.

          Über diesen Text habe ich mit Frank Schirrmacher gesprochen, bevor ich die erste Zeile schrieb; es sollte ja um das Thema gehen, das ihm zuletzt wie kein anderes am Herzen lag: das Neuland. Das Netz. Big Data. Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, dass Google Verantwortung übernehmen muss für seine Schneisen durch die Datenwelt und dass es ein Recht gibt auf Vergessenwerden. Schirrmacher sagte, er wisse ja, dass er einigen auf die Nerven gehe mit seiner Feuilleton-Debatte über die Macht der Netzgiganten, aber – und das solle ich nicht als Eitelkeit nehmen – er sei ein wenig stolz, dass die Anstöße der Frankfurter Allgemeinen maßgeblich zu diesem Luxemburger Urteil beigetragen hätten.

          Volker Zastrow

          Verantwortlicher Redakteur für Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Dass man ihn nicht für eitel halten solle oder für übertreibend, oder für rücksichtslos, oder pathetisch, das sagte er öfter; er wusste, dass er mit seinen Thesen, die nicht jedem glatt in den Kopf gingen, schon weil sie neu waren, dazu anstiftete, ihn in Vorurteile einzusacken. Schirrmachers Vorgänger und Mentor Joachim Fest dagegen hat mal gesagt: „Was? Ich, eitel? Das höre ich nun wirklich zum ersten Mal.“ Und meine Herren, der Mann war eitel. Aber die Eitelkeit zog ihn nicht ins Minus wie so viele andere, die zu wenig auf der Plusseite haben.

          Komplimente mit Begeisterung

          Schirrmacher war nicht besonders eitel. Die meisten Journalisten sind eitler. Durchweg sind es sowieso nicht unbedingt die angenehmen Eigenschaften, die Leute in den Journalismus ziehen. Aber irgendwann, so hat man jedenfalls früher den Kindern erzählt, muss jeder für alles geradestehen, für alles, was er gemacht und sogar gedacht hat, nach dem Tod, vor den Schranken des Jüngsten Gerichts, wo es eigentlich keine Verteidigung gibt, weil Gott sowieso alles weiß und alles mitschreibt.

          So sollte mein Text anfangen, mit Seele 192.168.0.24576524078256, kurz Nummer Zwei, die sich vor dem Herrn verantworten muss – für Gedanken und Taten, an die keiner erinnert werden möchte. Und deren gibt es viele, bei jedem. Schirrmacher hätte es gelesen, er hätte mir, vermutlich, auch diesmal ein äußerst schmeichelhaftes Kompliment gesagt oder gesimst oder gemailt („schlicht genial!“ o.ä.), und am Ende hätte gestanden, wie so oft: „Best FS“. Mir wäre das Lob zwar peinlich gewesen, aber andererseits schluckten sich Schirrmachers dicke Komplimente leicht, weil seine Begeisterung echt war; ohne Begeisterung machte er keine, und sowieso – er konnte auch anders.

          Zustimmung von Menschen, die es wissen müssen

          Aber jetzt nicht mehr, keine Komplimente mehr, denn jetzt steht er selbst vor Gottes hohem Thron, Frank Schirrmacher, Nummer Eins.

          Wobei ich nicht weiß, ob er an dergleichen glaubte, denn er hatte so etwas Unbeschütztes, bei all der Macht und Kraft, die er ausstrahlte. Fast alle unsere Gespräche führten irgendwann, meist nach dem ersten Drittel, an diesen Punkt, in dem er über seine Beklemmung sprach, das deprimierende Gefühl, dass alles, was er sich ausgedacht hatte, eben wirklich so war und so werden würde: so hoffnungslos. Es war wie schwarze Tinte. Vor Jahren schrieb er mir, hinten an einer Mail, „ich glaube übrigens, wir sind verloren“ – und ich antwortete, „wir sind nicht verloren“. Er brauchte Trost, das ist keine Schande.

          Nicht lange nach der Veröffentlichung von „Ego“ saßen wir in seinem Büro mit einigen Softwareentwicklern zusammen. Schirrmachers Buch war von Journalisten eher abschätzig besprochen worden, auch, weil man sich gegen die Schwärze darin wehrte, Netz und Neuland gut finden und arglos bleiben wollte, aber von den Leuten, die in ihrem Beruf genau das machten, worüber Schirrmacher schrieb, von diesen Leuten bekam er überwältigende Zustimmung. Sie sagten und schrieben: Es stimmt alles.

          Was macht Nummer Zwei?

          Und da saßen sie nun, Waffenschmiede des Algorithmen-Krieges, und sprachen über das Gefühl, dem, was man selber tut und am besten kennt, wehrlos ausgeliefert zu sein. Es war, als würde schwarze Tinte in schwarze Tinte gegossen. Jürgen Kaube, dem das dann auch zu schwarz wurde, hielt mit einem klugen, von methodischem Denken der Soziologie und der Lebenserfahrung geprägten, beschwichtigenden Argument dagegen; ungefähr: So schlimm, wie man sich’s immer ausdenken kann, kommt es oft dann doch nicht. Aber die Tintengießerei ging trotzdem weiter, und ich fand meine Rettung in einem Gedanken, von dem ich glaubte, dass er uns alle retten konnte, ich sagte: Die Rettung ist der Tod. Der alles zunichtemacht und damit auch das Schlimmste verhindert, unter anderem, dass wir uns vollkommen durchsetzen mit unseren Rechnungen und Algorithmen.

          Man muss schon ziemlich angefressen sein, um in diesem Gedanken Trost zu finden. Und der Tod war sicher nicht der Trost, den Frank Schirrmacher suchte. Ich habe das oft erlebt, wir haben gemeinsam gesucht und ihn immer wieder gefunden; nicht den Tod, sondern den Trost: im Wahren Schoenen Guten. Dem, wofür man schreibt und lebt als Journalist. Insbesondere der Frankfurter Allgemeinen. Oder jetzt: gelebt hat.

          Das schnürt mir die Kehle zu, deshalb schnell zurück zu dem Text, den ich schreiben wollte. Wie geht es Nummer Zwei vor Gottes alles durchdringendem, schrecklichem Gesicht und Gericht? Nummer Zwei ist natürlich geschockt, aber rafft sich schließlich zu Folgendem auf: „Lieber Gott! So geht es nicht! Ich sehe, dass Du kein Notizbuch hast, ist ja klar, wozu braucht Gott ein Notizbuch. In Dir ist alles drin, Du bist, entschuldige, es soll nicht respektlos klingen, eigentlich selbst das ultimative Notizbuch. Moderner ausgedrückt, wobei ich mich gerade frage, was sub specie aeternitatis eigentlich modern heißen soll, aber egal, modern ausgedrückt bist Du, oh Herr, ein riesiges Datenverarbeitungssystem. Nein, das Datenverarbeitungssystem überhaupt. Hyperbig Data.“

          Ein göttliches Zwiegespräch

          In meinem Text hätte Gott jetzt vielleicht geantwortet: „Na und? Weiter?“ (Er hätte sich extra dumm gestellt.)

          Und Nummer Zwei, voll in Fahrt, hätte gesagt: „Laut Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 1995 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr (ABl. L 281, S. 31) sowie von Art. 8 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union...“

          Gott: „Ja?“

          Nummer Zwei: „...stehen Datenverarbeitungssysteme im Dienste des Menschen; sie haben deren Grundrechte und -freiheiten und insbesondere deren Privatsphäre zu achten...“

          Gott: „Ich seh’ schon...“

          Nummer Zwei: „... und zum Wohlergehen der Menschen beizutragen.“

          Gott: „... Du bist Jurist.“

          Nummer Zwei: „Nein, F.A.Z.-Leser. Aber wenn ich das eben noch zu Ende bringen darf? Der EuGH hat erkannt, dass Suchmaschinen im Internet personenbezogenen Daten Ubiquität verleihen. Nicht zuletzt deshalb hat jede Person das Recht, solche Informationen über sich entfernen zu lassen, weil diese Informationen ihr schaden können oder weil sie möchte, dass sie nach einer gewissen Zeit vergessen werden.“

          Gott: „Mann-o-mann.“

          Nummer Zwei: „Nur so viel noch: Das nennt man das Recht auf Vergessenwerden. Und was Ubiquitäreres als Dich, Allgegenwärtiger, gibt es ja wohl nicht. Daher, was ich Dich schon immer fragen wollte, lieber Gott: Wie hast Du’s mit den Menschenrechten?“

          Und Gott würde sagen (das wäre meine Lieblingsstelle gewesen): „Mann Gottes! Ich bin es doch, der Euch gemacht hat! Die Menschen und damit auch die Menschenrechte. Die Menschenrechte, das seid Ihr selbst. Ihr habt wirklich völlig bescheuerte Vorstellungen vom Jüngsten Gericht.“

          Unverdorbene Begeisterung

          Schirrmacher hätte gelacht, denke ich. Wenn er noch leben und lesen würde. Ich sehe das vor mir: seine schönen, lebhaften Augen, diesen Blick, wenn er sich freute. Er genoss es so, wenn er etwas verstanden hatte, eigene Gedanken oder fremde Gedanken, und er war andauernd damit beschäftigt, etwas zu verstehen. Jede neue Einsicht war ein Kick für ihn, ja, ihn begeisterten Gedanken. Aber nicht nur ihre leeren Echos, sondern echte, eigene, selbstgedachte Gedanken. Er war damit begnadet, beschenkt. Er freute sich über jedes dieser Geschenke, die er andauernd bekam, freute sich über jeden frischen Gedanken wie ein Kind, er liebte es, sein Geschenk auszupacken, seinen Gedanken zu entwickeln, dann glänzten seine Augen. Iris Radisch hat ihn in ihrem Nachruf in der „Zeit“ ein „geniales Kind“ genannt, und sie hat recht.

          Das Kind in Schirrmacher war nicht tot, bis zuletzt einfach nicht totzukriegen, dieses Kind hatte kein Erwachsenen-Zynismus unterzupflügen vermocht. Er blieb ein Kind und lernte immer weiter, denn Lernen ist das Schönste. Lernen macht man selbst, Lernen ist Autonomie. Nicht Anpassung, nicht Gehorchen, nicht Trottelnhinterhertrotteln und die Welt durch die Augen von Untoten betrachten.

          Das war das Schöne und Gute und Wahre in Schirrmachers Blick – seine Augen waren nicht verdorben. Deshalb pendelte er zwischen Begeisterung und Panik. Wölfe mitten im Mai, Franz-Josef Degenhardt: „Wer den bösen Wolf nicht vergisst, mein Kind, bleibt immer ein Kind.“ Und der böse Wolf ist leider nicht der Wolf. Der böse Wolf, das sind wir. Wir beherrschen und knechten und misshandeln diese Erde und alles, was da kreucht und fleucht – ganz gewiss nicht, weil wir so nett sind. Sondern weil wir schlaue Carnivoren sind, die alles um sich herum und auch einander niedermachen. Meist merken wir das nicht einmal, sondern wachen, wenn es ganz hart kommt, irgendwann in rauchenden Trümmern und Leichenbergen auf.

          Gnade und Barmherzigkeit

          Also, was ist nun, achtet Gott die Menschenrechte? Der Gott in meinem geplanten Text schon. Aber wenn man den Leuten zuhört, die für Gott sprechen, Christen, Juden und Muslimen, dann achtet Gott die Menschenrechte definitiv nicht. Er ist der Gott des Blutes, der Messer und der Steine, und selbst wenn er ganz anders daherkommt, ganz sanft in den Worten der Leute, die für ihn sprechen, dann will er einem als Heiliger Geist über kurz oder lang zumindest das Maul verbieten. Aber der Gott in meinem Text achtet die Menschenrechte und Richtlinie 95/46/EG.

          Tief religiösen Menschen war schon immer klar, dass sie vor Gott nicht bestehen können, dass sie auf etwas angewiesen sind, was sie nicht Menschenrechte, sondern Gnade und Barmherzigkeit nannten. Zugegeben, das ist nicht ganz genau der gleiche Gedanke, aber im Kern bedeutet er doch dasselbe: dass Gott diese Sauerei mit dem Notizbuch nicht macht. Weil sie zutiefst unmenschlich ist. Nicht auszuhalten. Weil diese Idee mit dem Gott, der alles sieht und kennt und mitschreibt und aufbewahrt, der reinste Terror ist. Und so war sie ja auch gemeint.

          Der Mensch als soziales Tier

          Warum funktioniert das? Weil wir uns selbst im Spiegel erkennen können. Wir gehören zu den ganz wenigen Wesen auf diesem Planeten, die dazu in der Lage sind; außer uns sind das noch einige Rabenvögel, Walarten und natürlich Affen. Mit dem Spiegeltest misst man das Ich-Bewusstsein. Ein Affe, der auf seinem Spiegelbild den Fleck erkennt, fasst sich an die eigene Nase. Im Spiegel sieht man sich. Das Ich. Ego. Aber wer ist es, der es sieht? Man denkt unwillkürlich, das sei man selbst. Doch in Wahrheit sind es die anderen.

          Das Ich-Bewusstsein ist die Fähigkeit, sich mit den Augen der anderen zu sehen. Tiger haben sie nicht. Deshalb sind Tiger, obwohl sie ganz schön finstere Dinge tun, auch keine Arschlöcher. Zu einem Arschloch gehören zwei entscheidende Voraussetzungen: Es muss intelligent und sozial sein. Und das sind Menschen, Affen, Schwertwale, Krähen. Es ist also eine merkwürdige Selbsttäuschung im Spiel. Ein Ego bedeutet gerade, dass man nicht abgeschlossen ist. Sondern durchlässig. Sozial. Dass man unablässig Gedankensharing betreibt und sich mit den Augen der anderen sieht. Nicht nur im Spiegel. Sondern permanent. Wir tun das immer. Wir sind, wie David Brooks es in seinem wundervollen Buch, einem der wichtigsten politischen Bücher der letzten Jahre, genannt hat: das soziale Tier.

          Und das ist die Wurzel der Politik. Unsere Intelligenz setzt uns instand, Pläne zu machen und Pläne zu durchkreuzen. Wir erreichen Ziele gegen Ziele der anderen, durch Gewalt oder Gehorsam, Überzeugen und Täuschen. Über dem Handeln wölbt sich der Himmel unserer Intelligenz, die Welt der Gedanken, des Gelabers, der Legitimationen, die uns als Gedanken erscheinen. Echos und Aber-Echos dieser Legitimationen werden in dieser Kuppel hin und her geworfen, und was uns als unser Ego, als unsere Gedanken und Überzeugungen, selbst als heiligste Grundsätze erscheint – das sind zum größten Teil stillschweigende Vereinbarungen darüber, wie wir die Welt gerade deuten. Siegreiche Politik synchronisiert Menschen, bewirkt, dass viele das Gleiche tun. Wenn sie das Gleiche tun, denken sie auch das Gleiche. Der Himmel der Überzeugungen, die geteilten und mühelos teilbaren Gedanken, ansteckende Ideogene, gehören unabdingbar dazu.

          Das können ganz vernünftige Ideen sein. Doch das meiste ist Dreck, und für diesen Dreck, der sich obendrein alle paar Jahrzehnte umwälzt, für diese Überzeugungen, die sich andauernd ändern und heute allem hohnsprechen, was gestern noch als unverbrüchlich galt, sind wir bereit, zu streiten, zu kämpfen und zu töten. Weil wir soziale Wesen sind: intelligent, in Beziehungen geknüpft und von Geburt an unfähig, allein zurechtzukommen. Allein sind wir unerträglich schwach. Gemeinsam sind wir unerträglich stark.

          Journalismus in der Kuppel

          Und als Mensch allein dem Menschen als Ganzem ausgesetzt zu sein – das ist mit das Schlimmste. Deswegen tut Gott, jedenfalls mein Gott, der Gott der Menschenrechte, so etwas nicht. Er setzt uns nicht einer gnadenlosen Allgegenwart und gnadenlosem Allwissen und am allerwenigsten der Gnadenlosigkeit unseres eigenen, unbarmherzig selbstherrlichen Gerichts aus. Und wenn nicht mal Gott das darf, dann darf Google das auch nicht.

          So ungefähr hatte ich das schreiben wollen, na ja, und so ungefähr hab’ ich es jetzt ja auch geschrieben. Journalismus spielt sich in dieser Kuppel ab. Unser Job ist es zu lernen. Zu schreiben. Zu stören. Und zu Ende gelesen zu werden.

          Frank, ich will nicht, dass Du tot bist! Ich trauere, ich weine.

          Best V.Z.

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