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Tödliche Attacken : 2017 weniger Tote durch Terrorismus

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Am Schauplatz einer tödlichen Attacke in Melbourne legen Menschen Blumen nieder. Bild: Reuters

Im Jahr 2017 habe zum dritten Mal in Folge weniger Opfer durch Terrorangriffe gegeben als im Vorjahr. Das sei auch auf die Zurückdrängung der Terrormiliz IS zurückzuführen, heißt es in einem Bericht.

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          Die Zahl der weltweiten Terroropfer ist im Jahr 2017 um 27 Prozent auf 18.814 weltweit gesunken. Damit sei im dritten Jahr in Folge eine Verbesserung zu beobachten, heißt es in dem am Mittwoch in London veröffentlichten „Global Terrorism Index 2017“ der australischen Denkfabrik „Institute for Economics & Peace“ (IEP). Besonders im Irak und in Syrien habe sich die Lage wegen des Rückzugs der Terrormiliz IS verbessert. Im Vergleich zu 2014, der Hochphase des Terrorismus, sank die Zahl der Todesopfer sogar um mehr als 40 Prozent.

          Der Terrorismus bleibt nach Angaben der Studienautoren nach wie vor ein globales Phänomen: 67 Länder verzeichneten 2017 mindestens einen Todesfall. Laut Rangliste zeigten 94 Länder eine Verbesserung und 46 eine Verschlechterung – dies sei seit 2004 die höchste Anzahl von Ländern, die sich gegenüber dem Vorjahr verbessern konnten. Die globalen wirtschaftlichen Auswirkungen des Terrorismus beliefen sich laut Studie 2017 auf 52 Milliarden Dollar, ein Rückgang von 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

          In Europa sanken die Todesfälle um 75 Prozent – und zwar von 168 im Jahr 2016 auf 81 im Jahr 2017. Frankreich, Belgien und Deutschland verzeichneten deutliche Verbesserungen. Spanien zeigt jedoch eine deutliche Verschlechterung. In Nordamerika und Westeuropa hat der rechtsextreme Terrorismus zugenommen, der 2017 für 59 Anschläge und 17 Todesfälle verantwortlich war.

          Im Irak trug die Schwächung der Terrormiliz IS zwischen 2016 und 2017 zu einer 56-prozentigen Verringerung der Todesfälle bei. Der IS bleibt laut Index jedoch die tödlichste Terrorgruppe der Welt.

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