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Wahl zum CDU-Vorsitz : Schäuble will für Merz stimmen

  • Aktualisiert am

Friedrich Merz und Wolfgang Schäuble im September 2015 in Berlin Bild: dpa

Friedrich Merz sei am besten geeignet, die Wähler im Südwesten bei der Landtagswahl im März zu mobilisieren, sagt Wolfgang Schäuble. Der parteiinterne Wahlkampf sei fair gewesen, so der Bundestagspräsident.

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          Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble will auf dem CDU-Bundesparteitag am Samstag für Friedrich Merz stimmen. Das kündigte er am Freitag bei einer Vorbesprechung der Delegierten aus Baden-Württemberg an, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Die Landtagswahl im März werde schwer, und die Südwest-CDU müsse wieder die Nummer eins werden, wird Schäuble zitiert.

          Er sei der Überzeugung, dass man die Wähler in Baden-Württemberg mit der Wahl von Merz zum Bundesparteichef am stärksten mobilisieren könne. Schäuble betonte aber auch, dass die CDU drei gute Kandidaten für den Parteivorsitz habe. Der Wahlkampf habe der Partei nicht geschadet und sei auch nicht selbstzerstörerisch gewesen.

          Der CDU-Parteitag beginnt am Freitagabend und wählt am Samstag digital den neuen Vorsitzenden. Es kandidieren der frühere Unionsfraktionsvorsitzende Merz, der frühere Bundesumweltminister Röttgen und NRW-Ministerpräsident Laschet.

          Bei der Frage, welcher der Kandidaten am ehesten die CDU erfolgreich in die Zukunft führen kann, liegen alle drei Männer in einer aktuellen Umfrage nah beieinander. Laut ZDF-„Politbarometer“ nannten 28 Prozent der Befragten Merz als Favoriten, für Laschet sprachen sich ebenfalls 28 Prozent aus und für Röttgen 24 Prozent. Unter Unions-Anhängern liegt Merz mit 37 Prozent vorne, es folgen Röttgen (26 Prozent) und Laschet (25 Prozent).

          Die drei Kandidaten für den Bundesvorsitz der CDU, Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen (von rechts nach links) Öffnen
          Vor dem Parteitag : Eliten gespalten über CDU-Vorsitz Bild: dpa

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