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Siegesparade in Moskau : Putin ruft zu Kampf gegen Neonazismus auf

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Der russische Präsident Wladimir Putin und der frühere kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew mit Veteranen des Zweiten Weltkriegs bei der Siegesparade in Moskau Bild: Reuters

Alle Länder müssten die gemeinsame Verantwortung für „die Gründung eines effektiven und für alle gleichen Sicherheitssystems“ anerkennen, sagt der russische Präsident bei einer Militärparade in Moskau.

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          Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei der Militärparade zur Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges zur internationalen Zusammenarbeit gegen Terrorismus und Neonazismus aufgerufen. „Wir rufen alle Länder dazu auf, unsere gemeinsame Verantwortung anzuerkennen für die Gründung eines effektiven und für alle gleichen Sicherheitssystems“, sagte Putin am Donnerstag in Moskau.

          Der russische Präsident nahm auf dem Roten Platz als Oberkommandierender der Atommacht die Parade zum 74. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Hitlerdeutschland ab. Mehr als 13.000 Soldaten marschierten über den Roten Platz.

          Im Anschluss gab es eine riesige Waffenschau. Panzer, Luftabwehrsysteme und Raketen zogen durch das Machtzentrum der russischen Hauptstadt. Eine Flugschau sagten die Luftstreitkräfte wegen schlechter Wetterverhältnisse ab.

          Die Sicherheitsvorkehrungen waren extrem wegen des Aufgebots an militärischem Gerät. Auch in vielen anderen Städten Russlands gab es Militärparaden und Gedenkfeiern. Der 9. Mai ist der wichtigste Feiertag des Landes. Er endet traditionell am Abend mit Feuerwerk.

          Russland feiert das Kriegsende am 9. Mai und damit einen Tag später als der Westen, weil 1945 die deutsche Kapitulation vor den Sowjettruppen in der Nacht vom 8. zum 9. Mai zu einer Zeit erfolgte, als in Moskau Mitternacht vorbei war. Die Sowjetunion verzeichnete im Kampf gegen den Faschismus mehr als 27 Millionen Tote und damit die mit Abstand größte Zahl der Opfer.

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