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Winfried Kretschmann : Merkels Verehrer

Kretschmann sieht die Zeit nicht nur für eine schwarz-grüne Koalition gekommen.

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          Wer solche Verehrer hat, kann einen verpassten CSU-Parteitag leicht verschmerzen, selbst wenn es dort wieder so eine schöne Standpauke gegeben hätte wie im vergangenen Jahr. Er kenne niemanden, der den Job im Kanzleramt besser machen könne als Merkel, sagte nicht etwa einer ihrer Paladine, sondern der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann.

          Das ist in doppelter Weise bemerkenswert. Denn zum einen schien der Platz in seinem Herzen für immer von Hannah Arendt besetzt zu sein. Zum anderen ist Kretschmann nach wie vor Mitglied der Grünen, in deren Reihen sich die Roten schwarzärgern, dass der eigensinnige Winfried immer wieder wie der Zorn Gottes in ihre rot-rot-grünen Gedankenspiele hineinfährt.

          Kretschmann aber meint, angesichts der in seinem Land und in Hessen friedlich verlaufenden Zusammenarbeit sei nun auch im Bund die Zeit für eine schwarz-grüne Koalition gekommen. Und wie stellt man dafür die Weichen? Mit einem gemeinsam gewählten Bundespräsidenten! Nach dem perfekten Kandidaten dafür müsste jetzt ja nicht mehr lange gesucht werden.

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