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Es gab ein Leben vor Wikileaks: Julian Assange

Der frühe Assange : Die Hacker aus der Vorstadthölle

Endlich auf Deutsch: „Underground“ bietet viel mehr als ein paar Jugendanekdoten von Julian Assange. Suelette Dreyfus, die Verfasserin, hat drei Jahre Arbeit in das Buch investiert und kann nun die Faszination exklusiver Parallelwelten beglaubigen.
Ein Termin für den Prozessbeginn gegen den 23 Jahre alten Manning steht noch nicht fest

Wikileaks : 22 neue Anklagepunkte gegen Soldat Manning

Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning ist vom amerikanischen Militär in 22 weiteren Punkten angeklagt worden. Ihm wird auch „Unterstützung des Feindes“ vorgeworfen. Theoretisch droht dem Soldaten nun die Todesstrafe.

G-7-Gipfel ohne Putin : Vielleicht das einzige Mittel

Die Man-muss-mit-Russland-reden-Theorie hat viele Anhänger – auch hierzulande. Trotzdem ist es richtig, dass Deutschland, Frankreich und Großbritannien dagegen sind, die G-7-Gruppe wieder um Russland zu erweitern.

Chemnitz : Das Urteil

Straftaten werden nicht auf der Straße gesühnt. Es ist absurd, „Chemnitz“ als Beleg dafür zu nehmen, dass in Deutschland eine Art Meinungsdiktatur herrsche.

Ziel geopolitischer Interessen : Die Tragödie der Arktis

Je schneller das Eis in der Arktis schmilzt, desto größer werden die konkurrierenden Begehrlichkeiten. Man kann an diesem Theater ablesen, wie sich die politischen Interessen verschoben haben.

Solidaritätszuschlag : Soli mit Bonbon

Die Koalition hat, wenn sie ehrlich ist, eine Steuererhöhung für die „Reichen“ beschlossen. Weder SPD noch CDU und CSU werden das so schnell zurücknehmen.

Abgesagter Dänemark-Besuch : Kein Geschäft für Trump

Trump hat den Kauf von Grönland offenbar ernst gemeint. Die Dänen sollten sich aber nicht grämen, dass der Präsident ihrer Königin nicht seine Aufwartung macht.

Reparationszahlungen : Bodenlos

Polen fordert abermals Reparationszahlungen von Deutschland für das im Zweiten Weltkrieg zugefügte Unrecht - eine rechtliche Grundlage gibt es dafür nicht.

Steinmeier über den Brexit : Rüge für Johnson

Beispiellos dürfte es sein, dass ein Bundespräsident einem britischen Premierminister, wenige Stunden vor dessen Antrittsbesuch bei der Bundeskanzlerin, unlautere Motive unterstellt. Doch der Anlass war nicht schlecht.

Neuanfang : Glück auf, SPD!

Sarkasmus, Häme, Zynismus, Spott – die SPD muss viel ertragen. Und das ist noch nicht das Ende vom Lied.

Italienisches Regierungs-Aus : Contes Abrechnung

In diesem Punkt hat der zurückgetretene Ministerpräsident recht: Neuwahlen in einem hochverschuldeten Land zu dem Zeitpunkt erzwingen zu wollen, zu dem der Haushalt aufgestellt werden muss, ist ein Spiel mit dem Feuer.

Johnson und der Brexit : Die Grenzfrage als Test

Johnsons Regierung betont plötzlich ihre Entschlossenheit, ein Abkommen mit der EU zu erzielen. Doch was der Premierminister als „alternative Vereinbarungen“ vorschlägt, ist heiße Luft.
Erst Ende Februar soll über die Auslieferung Assanges nach Schweden entschieden werden

Prozess gegen Assange : An der Nase

Die Anhänger und Anwälte Julian Assanges halten den Haftbefehl der schwedischen Justiz für eine Verschwörung. Mit demselben Recht könnte man allerdings die Art und Weise, wie das Verfahren in die Länge gezogen wird, für eine Verschwörung halten.

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  • Wikileaks : Assange wollte Sensationen

    An Manning will Washington ein Exempel statuieren. Er wird so das Opfer eines Journalismus, der die Pressefreiheit dazu nutzt, eine demokratische Großmacht zu demütigen. Der Gewinner dieses unwürdigen Schauspiels sollte nicht Wikileaks sein.
  • Kaum Ausgang und kein Besuch: Demonstranten protestieren gegen die Inhaftierung Bradley Mannings...

    Bradley Manning : In strenger Einzelhaft

    Er soll Wikileaks alles gesteckt haben. Doch bisher gibt es keine offizielle Anklage - nur Indizien. Und so sitzt Bradley Manning in einem Militärgefängnis in Virginia und muss warten. Und das vermutlich unter inhumanen Bedingungen.
  • Der Wikileaks-Gründer Julian Assange

    Wikileaks : Washington fordert Zugriff auf Twitter-Daten

    Das amerikanische Justizministerium hat Informationen von dem Kurznachrichtendienst Twitter über Unterstützer der Enthüllungsplattform Wikileaks angefordert. Dabei gehe es nach Angaben von Wikileaks auch um Kontaktdaten und private Nachrichten des Wikileaks-Gründers Assange.
  • Ist öffentlich immer gut? : Vertrauen statt Wikileaks

    Wikileaks feiert sich als „Enthüllungsplattform“. Doch wer etwas enthüllt, sollte dazu stehen und sich im Zweifel dafür verantworten können. Anonyme Veröffentlichungen ohne Möglichkeit der Rechenschaft haben nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.
  • Wikileaks-Gründer : Assange gegen Kaution frei

    Der inhaftierte Wikileaks-Chef Julian Assange ist wieder auf freiem Fuß: Am Abend wurde er gegen Zahlung einer Kaution aus dem Gefängnis entlassen. Das höchste britische Zivilgericht hatte die Freilassung zuvor angeordnet.
  • Maskierter Protest von Wikileaks-Unterstützern gegen die Verhaftung Julian Assanges

    Wikileaks und die Folgen : Das Zeitalter der Geheimnisse ist vorbei

    Wikileaks hat die Vereinigten Staaten herausgefordert. Um einen „Cyberkrieg“ geht es aber nicht, sondern um eine Revolution der Netzbürger. Die Regierungen sollten sich auf digitale Transparenz einstellen. Denn diesem Beispiel werden viele folgen.
  • Wikileaks : Was weiß die Börse?

    Bevor die englische Polizei Wikileaks-Gründer Julian Assange festnahm, hat er mit Enthüllungen über eine Bank gedroht. Nur über welche? Glaubt man den Reaktionen an der Börse, könnte es die Bank of America treffen. Haben die Aktionäre mit ihrem Tipp recht?
  • Julian Assange : Der Getriebene

    Julian Assanges Weltsicht kennt keine Grautöne. Wikileaks ist eine bahnbrechende neue Technik, die er entwickelt hat und als Waffe gegen alle Bösen einsetzt. Wer darüber bestimmt, wer böse ist und wer nicht, ist klar: er selbst.
  • Am Mittwoch traf es die Kreditkarten-Firmen Mastercard und Visa

    Hacker-Attacken : Wikileaks-Racheakt: Jugendlicher festgenommen

    Niederländische Ermittler haben einen Wikileaks-Anhänger festgenommen, der die Internetseiten von Mastercard und Visa gehackt haben soll. Der 16 Jahre alte Jugendliche hat bereits gestanden. Kurz darauf wurde die Webseite der Haager Staatsanwaltschaft von Hackern lahmgelegt.
  • Hier treffen sich oft Politiker und Diplomaten: Die amerikanische Botschaft in Berlin

    Die FDP und Wikileaks : Treffen sich zwei Wichtigtuer

    Es gehört zum alltäglichen Geschäft von Parteimitarbeitern, die für Internationales zuständig sind, sich mit Botschaftern zu treffen. So waren auch Helmut Metzners Kontakte selbstverständlich. Hat die FDP nun eine „Maulwurfaffäre“ oder nicht?