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Heldinnen ihrer Zeit? : Wie Greta, Johanna und Malala zu Gesichtern von Bewegungen wurden

Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg gibt bei der Verleihung der Goldenen Kamera Ende März Autogramme für ihre wartenden Fans. Bild: dpa

Sie werden von vielen Menschen als Heldinnen ihrer Zeit gefeiert. Für die Mädchen ist das eine Gefahr. Denn wer so geliebt wird, zieht auch Hass auf sich.

          6 Min.

          Die Geschichten von Greta, Malala und Johanna sind alle drei richtig gut und es ist schwer zu sagen, welche die beste ist. Wahrscheinlich die von Johanna, aber das kann auch am Ende liegen, das grausam ist, weil Flammen lodern. Wie die Geschichte von Greta ausgeht, ist ungewiss, denn die ist noch im vollen Gange. Auch die Geschichte von Malala hat kein Ende. Sie tröpfelt aus, schon seit einer ganzen Weile.

          Florentine Fritzen
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Was sind das für Geschichten? Jede handelt von einem Mädchen, das der Welt etwas schenkt. Die drei sind unbeirrbar, nichts kann sie zerstören. Sie scheinen schwach zu sein nach den Gesetzen der Gesellschaft, in der sie leben, und sind in Wahrheit stark. Die Stärke liegt in ihrer Unschuld. Aber auch in einer Versehrtheit. Beide zusammen, Unschuld und Versehrtheit, verleihen den Mädchen Flügel. Den Menschen gefällt das, und viele wollen Teil der Geschichten sein. Für die Mädchen ist das eine Gefahr. Wer so geliebt wird, zieht auch Hass auf sich.

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