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Datenschutz : Von wegen Weltverbesserung

„Die Zukunft ist privat“ war noch das Motto von Mark Zuckerberg auf einer großen Konferenz, doch Kritiker werfen ihm vor es nicht ernst zu meinen. Bild: AFP

Von Facebooks einstigem Glanz ist nicht mehr viel übrig. Inzwischen wird sogar über eine Zerschlagung des Unternehmens gesprochen. Was ist passiert?

          7 Min.

          Angenommen, jemand hat hundert Facebook-Freunde. Seine Einstellungen in dem sozialen Netzwerk hat er so gewählt, dass nur diese Freunde seine Einträge sehen können. Wenn Facebook nun aber trotzdem ein von ihm hochgeladenes Foto weiterverbreitet, zum Beispiel an Hunderte von Unternehmen, wäre das nicht eine grobe Verletzung seiner Privatsphäre?

          Morten Freidel

          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Die Frage kam von einem Richter in San Francisco. Er stellte sie kürzlich einem Anwalt von Facebook während einer Anhörung, und die Antwort verblüffte ihn sichtlich. Wer etwas mit hundert Freunden in sozialen Netzwerken teile, könne – rein juristisch gesehen – keinerlei Privatsphäre erwarten, argumentierte der Anwalt. Das sei ja auch genau der Grund, warum Eltern ihren Kindern sagten, sie sollten nichts auf Facebook stellen, wenn sie darüber nicht in der Schülerzeitung lesen wollten.

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