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Wider den Gleichsetzungsdrang : Die Lebenswirklichkeit

Den Erhalt der Gesellschaft garantieren Familien, nicht gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften. CDU-Politikern Katharina Reiche erkennt die Lebenswirklichkeit an.

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          „Unsere Zukunft liegt in der Hand der Familien, nicht in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften. Neben der Euro-Krise ist die demographische Entwicklung die größte Bedrohung unseres Wohlstands . . . Gleichgeschlechtliche Partnerschaften dürfen nicht diskriminiert werden. Nur wird keiner diskriminiert, wenn das Lebensmodell, das den Erhalt unserer Gesellschaft garantiert, besonders geschützt und gefördert wird.“ - Wer heutzutage solche Sätze sagt, muss schon froh sein, wenn er nur als „reaktionär“ beschimpft wird.

          Das erfährt gerade die CDU-Politikerin Reiche. Sie wagte es, ihre Stimme gegen den Gleichstellungs- und Gleichsetzungsdrang zu erheben, der auch ihre Partei ergriffen hat. Dafür wurde sie nicht nur auf ihrer Homepage mit etwas überzogen, für das es nur ein unschönes, aber überaus passendes Wort gibt: einem „shitstorm“. Auch in diesem Fall zeigt sich wieder, dass hinter der Forderung nach Toleranz vollkommene Intoleranz stehen kann. Man müsse doch die gesellschaftliche Lebenswirklichkeit anerkennen, heißt es dann. Was tat Frau Reiche anderes?

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