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Abgefangenes Flugzeug : Bombenverdacht bestätigt sich nicht

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Ein italienisches Kampfflugzeug patroulliert in dem ansonsten gesperrten Luftraum über Rom Bild: AP

Am Rande der Beisetzungsfeierlichkeiten für Papst Johannes Paul II. haben italienische Kampfjets am Freitag ein Flugzeug abgefangen. Eine Bombe, wie zunächst befürchtet, befand sich nicht an Bord.

          Am Rande der Beisetzungsfeierlichkeiten für Papst Johannes Paul II. haben italienische Kampfjets am Freitag nach Medienberichten ein verdächtiges Flugzeug abgefangen und zur Landung gezwungen. Nach Angaben der Luftwaffe gab es Geheimdienstinformationen über eine Bombe an Bord des Kleinflugzeugs. Dieser Verdacht bestätigte sich nicht.

          Behördensprecher in Belgrad teilten mit, das Flugzeug habe die offizielle serbisch-montenegrinische Delegation von den Trauerfeierlichkeiten für Johannes Paul II. abholen sollen. Nach der Durchsuchung sei es der Besatzung gestattet worden, mit ihren Passagieren den Heimflug anzutreten.

          „Es wurde abgefangen, nachdem wir verläßliche Geheimdiensthinweise darüber erhalten hatten, daß eine Bombe an Bord sei“, sagte ein Sprecher der italienischen Luftwaffe. Ein Kampfjet habe daraufhin das Flugzeug zur Landung gezwungen. Es war zunächst unklar, ob die Politiker vom Balkan zum Zeitpunkt des Vorfalls an Bord des Flugzeugs waren.

          Die Begräbnisfeierlichkeiten für den verstorbenen Papst waren von beispiellosen Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Flugabwehr-Raketen wurden in Stellung gebracht, der Luftraum über der italienischen Hauptstadt gesperrt. Vor der Küste patrouillierte ein Kriegsschiff. Damit es zu keinem Verkehrschaos kommen konnte, durften keine Autos in die Stadt fahren. Öffentliche Gebäude, Schulen und viele Geschäfte blieben geschlossen.

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