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„Dekadent und überflüssig“? : Was uns der Krieg über den Feminismus lehrt

  • -Aktualisiert am

Baerbock und der russische Außenminister Lawrow im Januar Bild: Laif

„Feministische Außenpolitik“ gilt einigen als Gipfel westlicher Dekadenz. Wie nötig sie ist, sieht man überall dort, wo russische Soldaten sich zurückziehen – und die Ukrainerinnen erzählen, was sie ihnen angetan haben.

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          In der CDU verschwinden die Frauen. Und in Deutschland wird Feminismus im Angesicht des Krieges als entbehrlich erklärt.

          Zuerst von der großen Weltbühne ins kleine Saarland: Anke Rehlinger ist vorgerückt in die Riege der SPD-Ministerpräsidentinnen. Wo aber CDU und CSU regieren, da regieren ausschließlich Männer. Mit Julia Klöckner hat gerade die letzte Frau die Führung eines CDU-Landesverbands abgegeben. Seit Monaten beschwichtigt man in der Partei: Wir hatten so lang Angela Merkel, da kann ruhig mal wieder ein Mann die Partei führen. Merz heißt der Mann, sein Generalsekretär ist ebenfalls einer. Nach 16 Jahren dauerte es nur sechs Monate, um die Uhren zurückzudrehen.

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