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UN-Migrationsabkommen : Der Pakt, der vielen Angst macht

Am Anfang des Migrationspakts stand das Jahr 2015: Damals bereiteten sich Freiwillige am Frankfurter Hauptbahnhof auf die Ankunft von Flüchtlingen vor. Bild: dpa

Gegen den Migrationspakt der Vereinten Nationen gibt es viele Vorbehalte – und manche nutzen ihn, um anderen Angst zu machen. Doch was bedeutet er für Deutschland überhaupt?

          6 Min.

          Die Geschichte des Migrationspakts beginnt 2015. Hunderttausende flohen vor dem Krieg in Syrien nach Europa. Die meisten von ihnen fanden Aufnahme in Deutschland. Als Angela Merkel am Mittwoch im Bundestag auf den „Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“ zu sprechen kam, erinnerte sie daran.

          Thomas Gutschker

          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.

          Konrad Schuller

          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Damals habe sie gemerkt, „dass wir uns nicht abkoppeln können von dem Leid der Menschen in der Umgebung Europas“. Sie habe gespürt, wie wichtig es sei, Flucht und Migration im „internationalen Kontext“ zu bewältigen – ohne dem Irrtum zu verfallen, „irgendein Land könnte das allein“.

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