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Gute Nachrichten : Die Welt ist gar nicht so schlecht

Kann man dem Pessimismus gegenüber der Welt irgendwie entkommen? Bild: F.A.Z.

Steigende Ungleichheit, Umweltkatastrophen und Terrorismus: Oft hat man das Gefühl, dass die Welt schlechter wird – doch in Wahrheit wird sie besser. Wir wollen das nur nicht glauben.

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          Hier kommt ein Plädoyer für die gute Nachricht. Deren gibt es mehr, als man gemeinhin denkt. Es gibt sogar mehr gute Nachrichten als schlechte, national sowieso, aber auch global. Deutschland ist ein wohlhabendes Land, nähert sich der Vollbeschäftigung, hat sie in einigen Regionen sogar schon erreicht. Die Steuereinnahmen sind hoch, die Kriminalitätsrate hingegen so gering wie nie. Es gibt auch nicht mehr Kriminalität als vor der Flüchtlingswelle, obwohl die AfD das immer zu behaupten versucht.

          Frank Pergande

          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Obwohl die Weltbevölkerung weiter wächst, hungern immer weniger Menschen. In den zurückliegenden zwei Jahrzehnten hat sich die Zahl der in extremer Armut lebenden Menschen mehr als halbiert. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines heute geborenen Kindes liegt bei siebzig Jahren, ein zuletzt erfreulich stark angestiegener Wert. Der größere Teil der Mädchen weltweit besucht ganz normal die Schule. Die Ungleichheit der Arbeitseinkommen in der Welt ist deutlich gesunken. Und auch wenn es gerade jetzt im Winter keiner glauben mag: Bei der Deutschen Bahn fahren noch immer weit mehr Züge pünktlich als verspätet.

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