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Krieg gegen die Ukraine : Warum Kiew zu einem Staudamm vordringen will

Ukrainische Soldaten suchen auf einer Straße in der kürzlich befreiten Stadt Lyman nach toten Kameraden. Bild: AP

Ukrainische Kräfte stoßen entlang des Dnipro im Süden der Ukraine vor. Sie könnten die russischen Invasoren in eine prekäre Lage bringen.

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          Nachdem es der ukrainischen Armee vor wenigen Tagen gelungen ist, die Stadt Lyman in der Ostukraine einzukesseln und zu befreien, rücken die ukrainischen Kräfte von mehreren Seiten in Richtung der Großstadt Cherson in der Südukraine vor. Bemerkenswert ist insbesondere der Vorstoß aus nordöstlicher Richtung entlang des Flusses Dnipro. Dort gelang es den Ukrainern unter anderem, die Orte Solota Balka und Nowoolexandriwka zu befreien. Ein Berater des ukrainischen Innenministeriums, Anton Gerasch­tschenko, veröffentlichte am Montag und Dienstag auf Telegram verschiedene Videos, welche die Befreiung der Ortschaften dokumentieren sollen.

          Thomas Gutschker
          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.
          Lorenz Hemicker
          Redakteur in der Politik
          Niklas Zimmermann
          Redakteur in der Politik.

          Der russische Militärblog „Rybar“ spricht gar von einem „Zusammenbruch“ der russischen Front. Demnach haben die ukrainischen Einheiten am Montag auch die Kontrolle über den Ort Dudtschany weiter flussabwärts übernommen und unternahmen, rund 100 Kilometer Luftlinie von Cherson entfernt, weitere Vorstöße in Richtung Süden.

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