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Nach Erfolg in Thüringen : Höcke drängt in den Bundesvorstand der AfD

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Die Früchte des Erfolgs präsentieren: AfD-Ko-Vorsitzender Alexander Gauland (links), Björn Höcke (mitte) Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat in Thüringen und Jörg Meuthen (rechts), Ko-Vorsitzender, auf einer Pressekonferenz am Montag in Berlin. Bild: dpa

Einst sollte Björn Höcke wegen seiner rechtsnationalen Aktivitäten aus der Partei ausgeschlossen werden. Nun sieht Alexander Gauland Höcke in der „Mitte der Partei“. Höcke selbst strebt nach Höherem.

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          Der AfD Ko-Vorsitzende Alexander Gauland sieht den Thüringer Spitzenkandidaten Björn Höcke, „in der Mitte der Partei“. Gauland konkretisierte am Montagnachmittag seine Aussage vom Sonntagabend: Er habe nicht „die Gesäßgeographie der französischen Nationalversammlung“, sagte Gauland auf einer Pressekonferenz in Berlin in Anspielung auf das übliche Links-Rechts-Schema in der Politik. „Sondern ich habe klar gesagt, dass Björn Höcke in der Mitte der AfD steht.“

          Höcke ist der Gründer des rechtsnationalen „Flügels“, einem Netzwerk innerhalb der AfD. Das Bundesamt für Verfassungsschutz teilte im Januar mit, es stufe den „Flügel“ und die Nachwuchsorganisation „Junge Alternative“ - anders als die Gesamtpartei -  als „Verdachtsfall“ im Bereich des Rechtsextremismus ein. Vor der Landtagswahl in Thüringen hatte Höcke immer wieder Andeutungen gemacht, dass er oder ein Vertreter seines „Flügels“ nach der Wahl in den Bundesvorstand streben werde. 

          Am Montag sagte Höcke mit Blick auf die guten Ergebnisse, die Flügel-Leute als Spitzenkandidanten für die AfD bei den Wahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen eingefahren hatten, dass Wahlsieger natürlich repräsentiert werden wollten in der Partei. „Ich denke, wir haben ein Anspruch als Osten, deutlich repräsentiert zu werden.“ Beobachter gehen davon aus, dass der „Flügel“ Gaulands Ko-Vorsitzenden Jörg Meuthen ablösen will.

          Meuthen sagte am Montag im Beisein von Höcke und Gauland, er freue sich grundsätzlich über Wettbewerb. Angesichts der von Höcke geäußerten Kritik an der Zusammensetzung des Bundesvorstands halte er es für „durchaus folgerichtig“, dass Höcke selbst kandidieren werde.

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