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Nach der Wahl : FDP schließt Ampel-Koalition in Schleswig-Holstein aus

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Mehr als Händeschütteln ist nicht drin: Der Spitzenkandidat der FDP in Schleswig-Holstein Wolfgang Kubicki (rechts) sieht keine Chance auf eine Koalition mit Noch-Ministerpräsident Thorsten Albig (links). Bild: EPA

Die Chancen von Thorsten Albig, doch Ministerpräsident in Schleswig-Holstein zu bleiben, schwinden. Die FDP erteilt einer Koalition unter seiner Führung eine deutliche Absage – und liebäugelt mit einer anderen Konstellation.

          Nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein hat FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki eine Ampel-Koalition unter dem bisherigen Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD) ausgeschlossen. Auch insgesamt tendiere die Wahrscheinlichkeit einer Ampel aus SPD, Grünen und FDP gegen null, sagte Kubicki am Montag in Berlin. Albigs Sozialdemokraten hatten bei der Wahl am Sonntag eine klare Niederlage erlitten.

          Nach der Absage der FDP an eine Ampel sind nur noch eine große Koalition oder ein Jamaika-Bündnis aus CDU, FDP und Grünen möglich. Kubicki sagte, er könne sich „sehr schwer vorstellen“, dass die SPD als Juniorpartner der CDU in eine große Koalition eintrete. Dies würde „das Herz und die Seele“ der Sozialdemokraten im Norden brechen.

          Zugleich betonte er mit Blick auf eine mögliche Jamaika-Koalition das gute Verhältnis der Landes-FDP zu den Grünen. Dieses sei „entspannter als anderswo“. Es gebe einige unterschiedliche Ansichten zu Sachfragen, „aber es gibt keine unüberwindlichen Hindernisse bei uns“, sagte Kubicki. Zum grünen Landesumweltminister Robert Habeck habe er zudem ein gutes persönliches Verhältnis.

            

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