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Sächsischer Ministerpräsident : Kretschmer sieht Parallelen zwischen AfD und NPD

  • Aktualisiert am

Wahlkampf in Sachsen: Michael Kretschmer besucht vergangenen Juli den Ort Arnsdorf. Bild: dpa

Keine Koalition, keine Duldung: Bleibt er Regierungschef in Dresden, will Michael Kretschmer Distanz zur AfD halten. Er nennt Beispiele für Sprache, die ihn an die NPD erinnere.

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          Gut vier Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen hat Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) die Attacken auf die AfD verschärft. „Von der AfD kommt eine Tonlage, die wir bisher nur von der NPD kannten“, sagte er „Focus Online“. „AfD-Repräsentanten rennen durch die Gegend und nennen andere 'Volksverräter’ oder ’Deutschlandhasser’. Oder sie starten Debatten mit dem Satz ’Die Jagdsaison ist eröffnet’.“

          Der CDU-Politiker bekräftigte seine Absage an jegliche Zusammenarbeit mit der Partei – auch in einer Minderheitsregierung. „Ich habe das glasklar gesagt: Keinerlei Zusammenarbeit mit der AfD. Und auch nicht mit der Linkspartei.“

          Sachsen wählt im September

          In Sachsen und Brandenburg werden am 1. September neue Landtage gewählt. Umfragen sagen ein weiteres Erstarken der AfD voraus. In beiden Ländern könnte die Partei, wie kürzlich bei der Europawahl, stärkste Kraft werden.

          In Thüringen ist die Wahl am 27. Oktober. In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern stehen 2021 die nächsten Wahlen an.

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