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Als die AfD mit Professoren an Bord noch bürgerlich war: Der damalige AfD-Vorsitzende Bernd Lucke (r), am 22. Mai 2015 während einer Pressekonferenz im Stadtschloss Potsdam. Links steht der heutige AfD-Bundestagsfraktionsvorsitzende  Alexander Gauland.

Wie bürgerlich ist die AfD? : Die schizophrene Partei

Eine Partei, die sich im Laufe der Jahre verbürgerlicht, gilt in Deutschland als Happy-End der Geschichte. Aber wie soll sich die AfD verbürgerlichen, wenn sie nicht Teil einer „bürgerlichen Koalition“ mit der CDU sein darf?

Nach der Wahl : Abgehängt in Sachsen

Lange hat die CDU die Politik im Freistaat dominiert, ihre Direktmandate waren eine sichere Bank. Diese Zeit ist nun vorbei. Ein Besuch in Sachsen.

Libyen : An Europas Gegenküste

Auf die EU wird noch einiges zukommen, wenn es zu einem Friedensprozess in Libyen kommen sollte. Dazu gehört höchstwahrscheinlich auch ein militärisches Engagement.

Ganztagsschule : Es geht nicht um Geld, sondern um Kinder

Es ist für den Staat tröstlich, dass sich Ganztagsbetreuung „rechnet“. Doch dabei geht es vor allem um mehr Betreuungsplätze, nicht um mehr Qualität - eine verpasste Chance.

Soleimanis Tötung : Unrecht als Völkerrecht?

Die Tötung von Irans mächtigstem General war völkerrechtlich zweifelhaft – auch im Krieg gegen den Terror. Washingtons Argumente sind dürr und widersprüchlich.

Berliner Libyen-Konferenz : Deutschlands Verantwortung

Der Kanzlerin wird von allen Beteiligten Verhandlungskompetenz zugebilligt und Vertrauen entgegengebracht. Die dadurch entstandene Führungsrolle hat Konsequenzen.

Trumps Anwälte : Gefährliches Argument

Die Verteidiger des amerikanischen Präsidenten im Amtsenthebungsverfahren legen ein absolutistisches Verständnis an den Tag. Aber Trump ist nicht der Staat. Er bleibt antastbar.

Libyen-Konflikt : Auch handeln, nicht nur reden

Im Libyen-Konflikt kann sich die deutsche Politik so, wie einst Bismarck, als „ehrlicher Makler“ bewähren. Gleichwohl gilt: Wer nicht will, dass die libysche Konfliktmelange nach Europa ausstrahlt, muss sich dort engagieren.

Migration im Mittelmeer : Wieder wie 2015?

Die Zeit ist günstig, sich in der EU über eine neue Asylpolitik zu einigen. Kommt erst wieder ein Jahr 2015, geht in Europa mehr als nur die Migrationspolitik zu Bruch.

Kinderpornographie : Ein dunkles Feld

Wenn ein ganzes Feld des Unrechts der strafrechtlichen Sanktionierung verschlossen bleibt, darf der Rechtsstaat zum letzten Mittel greifen – und durch eine Straftat Unrecht verhindern.

Putins Verfassungsänderung : Operation Machterhalt

Russlands Präsident spricht von einer Beschneidung der Vollmachten des Staatsoberhaupts. Tatsächlich geht es ihm darum, das Land nach dem Ende seiner Amtszeit weiter zu beherrschen.

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  • Am Tag danach: Die sächsische AfD-Spitzenkandidatin Frauke Petry bewertet zusammen mit ihren Parteifreunden Alexander Gauland (von re. nach links) , Björn Höcke und Christian Lüth in Berlin den Wahlerfolg in Dresden

    AfD zieht in ersten Landtag ein : Konservativer Lückenfüller

    Ihr Wahlerfolg in Sachsen ist ein Paukenschlag. Nach ihrem Erfolg bei der Europawahl sieht sich die AfD mit dem Einzug in den ersten Landtag nun als politische Kraft, die Bestand hat. Auf die Kritik am Euro will sich die Partei nicht mehr verengen lassen.
  • Der AfD-Bundesvorsitzende Lucke beim Wahlkampf in Bautzen

    Wahl-Analyse Sachsen : Wir sind das wahlmüde Volk

    In Sachsen macht nicht einmal mehr jeder zweite Wahlberechtigte noch sein Kreuz – und wieder können die kleinen Parteien überraschen. Vorneweg die Alternative für Deutschland, die im gesamten Wählerspektrum ihre Stimmen holte.
  • Merkel reagiert auf AfD-Triumph : „Ein großes Stück Protest“

    Der Triumph der AfD in Sachsen lässt die CDU-Vorsitzende Angela Merkel scheinbar kalt. Für die Kanzlerin ist der Einzug der neuen Partei rechts von der Union nur ein Ausdruck von Protest. AfD-Spitzenkandidatin Frauke Petry sieht das anders.
  • In Sachsen gescheitert: NPD-Spitzenkandidat Holger Szymanski

    NPD in Sachsen : Aus der Traum von der Fünfkommanull

    Die NPD verliert nach dem Ausscheiden aus dem sächsischen Landtag nicht nur Fraktionsgelder, Mitarbeiter und in Einzelfällen die Existenzgrundlage. Sie steht auch vor einer Neuausrichtung - mit möglicherweise weitreichenden Folgen.
  • Landtagswahl in Sachsen : Die neue Kraft

    Mit dem Einzug der AfD in den Landtag von Sachsen scheint sich rechts von der CDU eine neue Kraft zu etablieren. Der Wahlsieger wird aber wohl mit der SPD koalieren.
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    Wahl-Reaktionen in Berlin : Mojitos und andere Wermutstropfen

    Die CDU strahlt nach der Landtagswahl in Sachsen, die SPD hat ohnehin nicht mehr erwartet, die AfD will „mitgestalten“ – und die FDP verliert ihre letzte Regierungsbeteiligung.
  • Hauptsache stärkste Kraft: Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) lässt sich feiern

    Mäßiger CDU-Wahlsieg in Sachsen : Aus der Traum von der Alleinherrschaft

    Mit Stanislaw Tillich wollte die Sachsen-CDU wieder allein regieren. Doch das Aus des bisherigen Koalitionspartners FDP brachte nicht die absolute Mehrheit. SPD und Grüne bieten sich nun an - die rechtspopulistische AfD ziert sich.