FAZ+BSW in Sachsen :
Der neue Machtfaktor

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Dresden
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Auch so sehen Sieger aus: Jörg Urban (AfD), Sabine Zimmermann (BSW) und Michael Kretschmer (CDU) haben in Sachsen die höchsten Wahlergebnisse erzielt.

In Sachsen richten sich die Augen der CDU auf das Bündnis Sahra Wagenknecht. Von den Avancen der AfD will man dagegen lieber nichts wissen.

Ohne das BSW wird in Sachsen nichts gehen. Darauf deutet einen Tag nach der Wahl alles hin. Denn eine Mehrheitsregierung mit mindestens 61 Sitzen dürfte nach dem vorläufigen Endergebnis nur in zwei Konstellationen denkbar sein. In beiden würde das BSW eine Rolle spielen. Doch eine Koalition aus CDU, BSW und Grünen (63 Sitze) erscheint unwahrscheinlich. Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte im Wahlkampf immer wieder klargemacht, dass er mit den Grünen nicht weiter regieren will. Bislang gab es in Sachsen eine schwarz-rot-grüne Koalition. Über eine andere Option – ein Bündnis aus CDU, BSW und SPD (66 Sitze) – sagte Kretschmer am Morgen nach der Wahl im Deutschlandfunk: „Das wird nicht einfach sein, es wird auch seine Zeit dauern, aber es ist möglich.“ Festlegen wollte er sich nicht.

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