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Debatte über Koalitionen mit AfD : Bouffier: Alternative für Deutschland keine dauerhafte Partei

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Skepsis gegenüber AfD: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) Bild: dpa

Nach dem fulminanten Einzug der AfD in den Sächsischen Landtag wird in der Union über mögliche Koalitionen diskutiert. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Bouffier rät von einer Zusammenarbeit ab. Sein sächsischer Parteifreund Vaatz sieht es gelassener.

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          Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende und hessische Ministerpräsident Volker Bouffier sieht die Alternative für Deutschland (AfD) trotz deren Wahlerfolg in Sachsen nicht als dauerhafte Partei. Natürlich müsse die Union aufpassen, dass sich nicht dauerhaft rechts von ihr eine Partei bilde, sagte er am Dienstag in Frankfurt.

          „Doch ich sehe die noch lange nicht etabliert“, sagte Bouffier über die AfD. „Koalitionen mit der AfD wären das Falscheste, was man machen könnte.“ Bei einer Partei, die in Sachsen Stimmen von der Union wie von der Linkspartei bekommen habe, sei das Weltbild unklar. Die Union solle versuchen, diejenigen Wähler zurückzubekommen, denen es nicht nur um Protest gehe. Allerdings werde sich die AfD als politische Erscheinung nicht rasch erledigen, warnte Bouffier. „Das wird Jahre dauern.“ Die AfD hatte am Sonntag in Sachsen mit 9,7 Prozent der Stimmen den Sprung in den Landtag geschafft.

          Zurückhaltend äußerte sich Bouffier zur Möglichkeit einer Regierung von CDU und Grünen in Sachsen. Das gehe nur, wenn beide Seiten eine tragfähige Basis finden, sagte er. Er werde dem sächsischen Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) keine Ratschläge erteilen.

          Der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvize Arnold Vaatz warnte am Dienstag davor, die Alternative für Deutschland zu verteufeln. Die AfD sei „weder die NPD noch der Ku-Klux-Klan noch der Front National“, sagte er dem „Tagesspiegel“ (Online). Vaatz plädierte für einen gelassenen Umgang mit der AfD. „Klar ist aber auch: Je mehr die CDU nach links rückt, umso stärker wird die Suche nach Alternativen rechts der Mitte.“

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