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Landtagswahl : Merkel wirft NRW-SPD „Politik auf Pump“ vor

  • Aktualisiert am

Angela Merkel am Samstag im Aachener Stadtteil Burtscheid Bild: Reuters

Zum Wahlkampfabschluss in Aachen geht die Kanzlerin noch einmal in die Offensive. Sie attackiert die Neuverschuldung der Landesregierung und macht sie für die Staus im Bundesland verantwortlich.

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          Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der rot-grünen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen „Politik auf Pump“ vorgeworfen. Die Neuverschuldung Nordrhein-Westfalens sei höher als die Verschuldung aller anderen Bundesländer zusammen, sagte die CDU-Vorsitzende einen Tag vor der Landtagswahl bei der Schlusskundgebung ihrer Partei am Samstag in Aachen. Trotzdem sei in keinem anderen Bundesland die Zahl der Schüler in den Klassen so hoch wie in NRW. „Da läuft was falsch“, sagte Merkel in der Heimatstadt des CDU-Spitzenkandidaten Armin Laschet vor rund 1200 Zuhörern.

          Bei der Wahl am Sonntag stünden Schulden, Wirtschaft, Bildung, Innere Sicherheit und Infrastruktur zur Abstimmung. „Die CDU macht ein anderes Angebot als die rot-grüne Landesregierung“, sagte Merkel und rief die Menschen auf, zur Wahl zu gehen.

          Merkel kritisierte die Düsseldorfer Landesregierung auch beim Thema Stau. Rot-Grün brauche zu lange, um Straßenprojekte planungsreif zu machen. „Die Staus in Nordrhein-Westfalen pro Jahr sind so lang, dass sie von der Erde bis zum Mond reichen“, sagte Merkel.

          Spitzenkandidat Laschet gab sich in dem Kopf-an-Kopf-Rennen mit der SPD zuversichtlich: „Wir wollen das Land zum besseren verändern. Dafür müssen wir morgen Platz 1 haben.“ Die CDU werde das schaffen.

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