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Mecklenburg-Vorpommern : Meuthen: AfD würde in Schwerin auch mit NPD stimmen

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Der Bundesvorsitzende der AfD, Jörg Meuthen, kann sich in Mecklenburg-Vorpommern auch eine Zusammenarbeit mit der rechtsextremen NPD vorstellen. Bild: dpa

Am Sonntag wird in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Die AfD kommt in Umfragen auf 21 Prozent. Der Bundesvorsitzende Meuthen blickt schon weiter - auch auf eine mögliche Unterstützung der rechtsextremen NPD .

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          AfD-Bundeschef Jörg Meuthen hält eine strikte Abgrenzung seiner Partei von der rechtsextremen NPD in Mecklenburg-Vorpommerns Landtag nicht für erforderlich. Die AfD kann sich bei einem Wahlerfolg auch eine Unterstützung der rechtsextremen NPD im Landtag vorstellen. „Man muss in einem Parlament in der Sache abstimmen“, sagte der Bundesvorsitzende der rechtspopulistischen Partei, Jörg Meuthen, der Zeitung „Mannheimer Morgen“ (Mittwoch).

          „Wenn die NPD vernünftige Vorschläge macht, würden wir genauso wenig gegen sie stimmen, wie wenn das bei den Linken der Fall wäre.“

          Damit unterstützte Bundeschef Meuthen die Ankündigung von Mecklenburg-Vorpommerns AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm, der sich nicht am so genannten Schweriner Weg beteiligen will. Der sieht vor, dass alle Fraktionen im Landtag konsequent gegen NPD-Anträge votieren.

          In Mecklenburg-Vorpommern wird an diesem Sonntag ein neuer Landtag gewählt. Die jüngsten Wahlumfragen sehen die AfD bei 19 bis 21 Prozent. Die NPD sitzt zwar derzeit im Landtag in Schwerin. In den Umfragen kommt sie aktuell aber nur auf 3 Prozent, was nicht für einen Wiedereinzug in das Landesparlament reichen würde.

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          Unterdessen hat Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht ihre Partei zum verstärkten Kampf um AfD-Wähler aufgerufen. „Natürlich müssen wir eine glaubwürdige Stimme des Protests gegen die herrschende Politik sein, gerade wenn wir nicht wollen, dass Menschen am Ende aus Verzweiflung AfD wählen“, sagte Wagenknecht der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

          Manche dächten darüber nach, AfD zu wählen, nicht, weil sie deren Programm gut fänden, sondern, um ihre Wut auszudrücken. „Diese Menschen müssen wir für die Linke zurückgewinnen.“

          Von Umfragen solle sich die Linke nicht entmutigen lassen, sagte Wagenknecht wenige Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Hier war die Partei zuletzt von Werten bis zu 20 auf 13 bis 14 Prozent abgesackt. Bis Donnerstag berät die Bundestagsfraktion der Linken in Hannover ihr Programm für die kommenden Monate.

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