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Schäfer-Gümbel im Gespräch : „Ich weiß, dass es keine Gelddruckmaschine gibt“

Strenge Forderungen: Thorsten Schäfer-Gümbel zu Gast in der Frankfurt School of Finance and Management. Bild: Wolfgang Eilmes

Der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Hessen, Thorsten Schäfer-Gümbel, bekennt sich in der Frankfurt School zur Finanzwirtschaft und beklagt mangelnde Effizienz in der Landesregierung.

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          Die Zahlen hat Thorsten Schäfer-Gümbel drauf. Egal ob es um die drei Stunden und 50 Minuten geht, die er als genervter Pendler einmal von seiner Heimatstadt Lich in die Staatskanzlei nach Wiesbaden gebraucht hat. Oder ob er von Elektrobussen oder den jährlichen Ausgaben für die Verwaltung der Gebietskörperschaften in Hessen spricht. Besonders aber die Zahl 19 hat sich dem SPD-Spitzenkandidaten eingebrannt. 19 Jahre – so lange ist die CDU nun schon an der Macht in Hessen und die SPD in der Opposition. Schäfer-Gümbel tritt schon zum dritten Mal als Spitzenkandidat an. Und dieses Mal soll es endlich etwas werden.

          Auf Einladung dieser Zeitung hat Schäfer-Gümbel während einer Diskussionsveranstaltung versucht, Studenten der Frankfurt School of Finance and Management von seinen Positionen zu überzeugen. Der 49 Jahre alte Politiker nutzte die Gelegenheit zudem, sich über Vorurteile zu beschweren: „Es liegt weit mehr Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten etwas am Finanzplatz, als es weitläufig bekannt ist.“ So mancher Banker habe gar ein Parteibuch. Schäfer-Gümbel gab aber zu: „Da es nicht immer karrierefördernd ist, halten das auch viele unter der Decke.“

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