https://www.faz.net/-gpf-7hts0

Nach der Wahlschlappe : Hessens FDP-Vorstand tritt zurück

  • Aktualisiert am

Jörg-Uwe Hahn (FDP) Bild: dpa

Auch in Hessen wollen die Liberalen nach der verpatzten Landtagswahl neu anfangen. Vorstand und Präsidium stellen ihre Ämter zur Verfügung, der Vorsitzende Jörg-Uwe Hahn will nicht mehr kandidieren.

          1 Min.

          Nach der Schlappe bei der Landtagswahl zieht die hessische FDP Konsequenzen. Der Landesvorstand und das Präsidium werden ihre Ämter zur Verfügung stellen, kündigte der FDP-Vorsitzende Jörg-Uwe Hahn am Montagabend nach mehrstündiger Beratung der Parteiführung in Oberursel an. Er selbst werde bei der nächsten Wahl nicht mehr kandidieren. Die Entscheidung, politische Konsequenzen zu ziehen, sei einstimmig gefallen.

          „Ich habe deutlich gesagt, dass ich für das Präsidium und für den Landesvorstand nicht mehr antreten werde“, sagte Hahn. Es stehe ein Generationenwechsel bei den Liberalen an. Über mögliche Nachfolger sei namentlich nicht diskutiert worden.

          Der Wechsel solle in den kommenden Monaten in einem „geordneten Verfahren“ vollzogen werden, sagte Hahn. Der Parteitag im November könne dann ein neues Präsidium und einen neuen Vorstand wählen.

          Das Wahlergebnis für die hessische FDP nannte der amtierende Justizminister „tragisch“. Nun sei die Zeit für Analysen. Die Liberalen hatten bei der Landtagswahl am Sonntag einen herben Stimmenverlust erlitten und waren nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis mit 5,0 Prozent nur knapp in den Landtag eingezogen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Künstliche Intelligenz : Nach dem Hype

          Mit unserem Gehirn können es Computer noch lange nicht aufnehmen. Dennoch ist klar: Künstliche Intelligenz wird in immer mehr Bereichen den Menschen überflügeln – es geht um Geld, Macht und Kontrolle.

          Neue Stadtteile : Deutschland baut XXL

          In den Metropolen fehlen zehntausende Wohnungen. Gegen den Mangel soll Neubau helfen, überall entstehen neue Stadtteile. Wir stellen die größten Projekte vor.
          Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

          Rüsten für zweite Corona-Welle : Das nächste Mal ohne Schlagbäume

          Deutsche und französische Parlamentarier befragen gemeinsam ihre Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Olivier Véran (LREM). Neue Exportbeschränkungen wollen sie meiden. In anderen Punkten liegen sie auseinander.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.