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Wahl in Hamburg : Doch keine grüne Hoffnung?

Grüner Frohsinn: Katharina Fegebank und die Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt Bild: Daniel Pilar

Katharina Fegebank möchte Erste Bürgermeisterin Hamburgs werden. Lange sahen die Umfragen gut für sie aus. Wie konnte es passieren, dass sie wohl nur zweite Siegerin werden wird?

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          Ihr Fahrer hat Katharina Fegebank weit hinausgebracht aus der Hamburger Innenstadt, weg von den hohen Alt- und noch höheren Neubauten und entlang der Elbchaussee in die Elbvororte, wo prächtige Häuser auf sorgfältig eingezäunten Grundstücken stehen. Die Spitzenkandidatin der Grünen ist im Rotary Club Elbe eingeladen, ein Abendessen mit Diskussion in einem noblen Restaurant: Aus den Fenstern geht der Blick auf die Elbe, hin und wieder schiebt sich ein Frachter vorbei.

          Matthias Wyssuwa
          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Hamburger Wirtschaftselite trifft sich, man kennt sich. Der Club ist klein, aber wichtig: vor Fegebank waren schon die Kandidaten von CDU und FDP da, und der Erste Bürgermeister kommt noch. Fegebank geht hinein und sagt Hallo und Moin und lacht. Sie wird freundlich begrüßt. Erst später wird es unangenehmer für sie.

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