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Warum Hamburg anders wählt

Von SINJA KLOCK und ANNA-LENA RIPPERGER

22. Februar 2020 · Sie wollen „eine bunte Stadt“ oder ein „Hamburg für alle“, haben „die ganze Stadt im Blick“, sind „hanseatisch, mutig, unbequem“. Sie gehen Sachen „grün, gerecht, gemeinsam“ an, sorgen sich um „die Mitte“ oder um die, „die den Laden am Laufen halten“. Vor der Bürgerschaftswahl haben die Parteien von SPD bis AfD versucht, die Hamburger bei ihrer Identität zu packen. Wer sind diese Hamburger eigentlich? Was wünschen sie sich von der Politik für ihre Stadt? Ein Blick auf den Durchschnittshamburger gibt Antworten.

D ie erste Erkenntnis: Der Durchschnittshamburger ist eigentlich eine Hamburgerin. In der Hansestadt leben 939.131 Frauen und 902.048 Männer. Auch in der Bürgerschaft sind die Frauen im Vergleich zu anderen Landtagen überdurchschnittlich gut vertreten: Seit 2004 liegt ihr Anteil immer über 30 Prozent. 2019 war die Bürgerschaft sogar das Landesparlament mit dem höchsten prozentualen Frauenanteil in ganz Deutschland. Und im Dezember 2019 hat der Hamburger Senat, das sogenannte Gender Budgeting beschlossen: Er will öffentliche Gelder künftig so ausgeben, dass die Auswirkungen dieser Entscheidungen auf Männer wie Frauen dabei mitgedacht werden.

Auch bei den Spitzenkandidaten für das Bürgermeisteramt ist das Geschlechterverhältnis ausgeglichen: drei Frauen – Katharina Fegebank (Grüne), Anna von Treuenfels-Frowein (FDP) und Cansu Özdemir (Linke) – treten gegen drei Männer an: Peter Tschentscher (SPD), Marcus Weinberg (CDU) und Dirk Nockemann (AfD).

Hamburg ist aber nicht in jeder Hinsicht eine Stadt der Frauen. Sie verdienen dort laut dem Gleichstellungsmonitor von 2019 rund 20 Prozent weniger als Männer und sind stärker von Altersarmut betroffen. Den größten Teil unbezahlter Familienarbeit leisten demnach sie. Das Thema Familienpolitik und Kinderbetreuung steht für die Hamburgerinnen und Hamburger im Wahlkampf allerdings nicht im Vordergrund. Im Hamburg-Trend des NDR landete es in einem Ranking der wichtigsten Probleme der Stadt auf dem letzten Platz. Unter den ersten vier: Wohnen und Mieten, Mobilität und Verkehr, Umweltschutz und Klimawandel. Themen also, die auch die Menschen in ganz Deutschland umtreiben.

Laut dem Deutschland-Trend von Infratest Dimap im Auftrag der ARD sind 80 Prozent der Bundesbürger unzufrieden mit den Anstrengungen der Politik zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Ein ebenso großer Anteil der Bevölkerung sieht Handlungsbedarf beim Klimaschutz. Und in einer ADAC-Umfrage gaben verkehrsmittelübergreifend jeweils um die 40 Prozent der Befragten an, sie empfänden die angebotene Mobilitätsinfrastruktur als überlastet.

Deutschlandweit wird dagegen Migration als das drängendste Problem gesehen – eine Wahrnehmung, die sich in Hamburg im Vergleich zur vergangenen Bürgerschaftswahl 2015 verändert hat (minus 20 Prozentpunkte). Dagegen sorgen sowohl die angespannte Situation am Wohnungsmarkt als auch Verkehrs-, Klima- und Umweltfragen für mehr Unmut als vor fünf Jahren.


Wie wohnen die Hamburger?

D ie bevölkerungsmäßig zweitgrößte Stadt Deutschlands ist eine Stadt der Mieter. Etwa jeder Vierte verfügt über Wohneigentum, nur in Berlin ist die Eigentümerquote im Ländervergleich noch niedriger. Viele Hamburger treibt offenbar die Sorge um, sich ihre Wohnung, durchschnittlich 38,5 Quadratmeter pro Kopf, bald nicht mehr leisten zu können: In einer NDR-Umfrage haben sich mehr als zwei Drittel der Hamburger für einen Mietendeckel ausgesprochen.

Für Wohnungen mit einer Größe von 60 bis 80 Quadratmetern und gehobener Ausstattung, die in den vergangenen zehn Jahren gebaut wurden, zahlten Hamburger Ende 2019 im Schnitt 12,12 Euro pro Quadratmeter und landete damit unter den zehn deutschen Städten mit den höchsten Mietpreisen (Platz zehn). Um ihre Wohnungen zu finanzieren, geben die Hamburger einer Studie der Humboldt-Universität Berlin zufolge im Mittel etwa 29 Prozent ihres Gehalts aus. Dieser Wert liegt schon sehr nah an einer Mietbelastungsquote von 30 Prozent, den Sozialwissenschaftler und Immobilienfachleute als problematisch empfinden, da Mieter dann nur noch relativ wenig Geld zur sonstigen Lebensführung bleibt. Da die Hansestadt aber nicht nur eine Stadt der Mieter, sondern auch der Single-Haushalte ist, bergen die hohen Mietpreise noch eine zusätzliche Gefahr. Mehr als die Hälfte der 1.041.724 Haushalte sind Einpersonenhaushalte (54,5 Prozent); in 17,8 Prozent leben Kinder. Für viele Familien ist es auf dem Wohnungsmarkt besonders schwer, bezahlbare Wohnungen in passender Größe zu finden.

Während die Immobilienwirtschaft die Lage auf dem Hamburger Wohnungsmarkt nicht als angespannt einstuft, schlagen Sozialverbände Alarm: Ende 2018 hätten knapp 12.000 Menschen trotz eines Dringlichkeitsscheins, also der Bestätigung, dass alle Voraussetzungen für den Bezug einer Sozialwohnung erfüllt sind, keine bezahlbare Wohnung in der Hansestadt gefunden. Verschärft wird die Situation durch den Zuzug. 2018 wuchs die Bevölkerung um 10.595 Personen. Laut einem Bericht der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz zur demografischen Entwicklung wird die Stadt in den kommenden zehn Jahren um gut 100.000 auf dann rund 1,96 Millionen Einwohner wachsen (2018: 1,84 Millionen).

Die regierende rot-grüne Koalition versuchte in den vergangenen Jahren gegenzusteuern. 2016 wurde die Losung ausgegeben, mehr als 10.000 Baugenehmigungen jährlich zu erteilen. 2019 waren es 12.700. Unter den sogenannten Top-7-Großstädten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart) lag die Hansestadt 2018 mit 58 neu gebauten Wohnungen je 10.000 Einwohner an der Spitze. Auch die Zahl der Sozialwohnungen soll nach dem Willen von Rot-Grün weiter steigen. Zum Jahreswechsel 2019 gab es in Hamburg zwar fast 81.000 Sozialwohnungen, ein Spitzenwert für geförderte Wohnungen pro Einwohner. Doch gleichzeitig fielen 2018 etwa 4.500 Wohnungen aus der Sozialbindung und konnten wieder zu Marktpreisen angeboten werden.


Wie bewegt sich der Hamburger durch die Stadt?

H amburg ist deutscher Staumeister, vor Berlin und Wiesbaden. 131 Stunden standen die Bewohner 2019 in der Hansestadt durchschnittlich im Stau, ergab eine Auswertung des Navigationsgeräteherstellers TomTom. In dieser Zeit hätte man 87 Folgen der Krimiserie „Tatort“ verfolgen können – oder etwa dieselbe Zahl an Bundesligaspielen. In der typischen Feierabendzeit brauchten Pendler für eine Strecke, die sie ohne Verkehrsbehinderungen in 30 Minuten zurücklegen konnten, 48 Minuten.

Die Gründe für die vielen Staus sind vielfältig. Der Hafen in der Stadtmitte schneidet das nördliche vom südlichen Hamburg ab, was den Verkehrsfluss beeinträchtigt. Außerdem sorgt er für mehr Schwerlasttransporte. Sternförmige Prachtstraßen ins Zentrum gibt es nicht, dafür treffen in der Hansestadt verschiedene Autobahnen aufeinander. Außerdem dürften die hohen Mietpreise in Innenstadtbereichen immer mehr Menschen dazu veranlassen, sich eine Wohnung außerhalb zu suchen – und zu ihrem Arbeitsplatz zu pendeln. Mit etwa 350.000 Menschen, die regelmäßig zum Arbeiten nach Hamburg pendeln, liegt die Stadt bundesweit auf Platz drei hinter München und Frankfurt, wie eine Untersuchung der IG Bau ergab.

Ein heftig diskutiertes Thema sind in Hamburg aber nicht nur die Staus, sondern auch das oft teure und schwierige Parken. Gleichzeitig debattiert die Stadtgesellschaft schon länger über eine autofreie Innenstadt. Die Volksinitiative „Klimawende Jetzt“ sammelt seit Mitte Januar Unterschriften für dieses Projekt. Sie könnte dabei von der allgemeinen Stimmung profitieren: 67 Prozent der Hamburger sprachen sich in einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des NDR Anfang des Jahres dafür aus, Autos aus dem Innenstadtbereich zu verbannen.

Der öffentliche Verkehr und das Fahrrad sind in der Hansestadt, wie in Deutschland insgesamt, im Kommen. Der Fahrradanteil in der Aufteilung der Verkehrsnachfrage auf die verschiedenen Verkehrsmittel stieg zwischen 2002 und 2017 von knapp 10 auf 15 Prozent an. Auch der Anteil des öffentlichen Verkehrs legte in diesem Zeitraum um zwei Prozentpunkte auf nun 22 Prozent zu. Doch bei der Fahrradfreundlichkeit kann Hamburg noch besser werden. Beim Copenhagenize-Index 2019, für den Stadtplaner weltweit mehr als 100 Metropolen mit mehr als 600.000 Einwohnern auf Fahrradfreundlichkeit testen, kommt die Hansestadt – nach Platz 10 2011 – nur noch auf Platz 20. Mehr als die Hälfte der Befragten gab demnach an, dass schlechte Radwege sie vom Fahren abhielten. Tatsächlich kommt die Stadt beim Ausbau der Radwege und bei den Maßnahmen zu einer fahrradgerechteren Stadt insgesamt nicht so schnell voran wie geplant. Zentrales Projekt ist ein Veloroutennetz von 280 Kilometern Länge. Es soll Pendler sternförmig in die Innenstadt bringen und um zusätzliche Radschnellwege ins Umland der Metropolregion, quasi als Zubringer, ergänzt werden. Doch die Ausbauziele wurden im vergangenen Jahr wiederholt verfehlt.

Veränderungen in Richtung eines umweltgerechteren Verkehrs sind in Hamburg also erkennbar, auch beim Auto: Im Gegensatz zum Bundestrend ist die Zahl der autofreien Haushalte in Hamburg in den vergangenen Jahren gewachsen, wie eine Infas-Untersuchung im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums von 2018 zeigt. Auch der Anteil an Menschen mit einer oder mehreren Carsharing-Mitgliedschaften ist demnach mit einem Wert von über 20 Prozent überdurchschnittlich hoch. Doch insgesamt dominiert das Auto weiterhin das Hamburger Straßenbild und bleibt auch der wichtigste Verkehrsträger.

Die Auto-Abhängigkeit verringern könnte womöglich ein umstrittenes Großprojekt: der Bau einer Stadtbahn. Der Idee einer überirdisch geführten Straßenbahn steht die eines U-Bahn-Ausbaus entgegen. Um den Konkurrenzkampf der verschiedenen Fahrzeuge um den wenigen Raum nicht noch zu verschärfen, heißt es von den Befürwortern der U-Bahn-Lösung wie etwa der SPD. Und was sagen die Hamburger? Mehr als die Hälfte der Befragten unterstützt laut einer NDR-Umfrage weder die eine noch die andere Lösung. Stattdessen wünscht sich eine Mehrheit der Befragten mehr Platz für Radfahrer – zulasten von Autofahrspuren.


Wie grün ist Hamburg?

B eantwortet man die Frage allein mit Blick auf die Grünflächen, liegt Hamburg ganz weit vorne: In der Untersuchung eines Reiseunternehmens, das die beliebtesten Orte für Städtereisen in den größten OECD-Ländern in den Blick genommen hat, ist Hamburg mit 114,07 Quadratmetern Grünfläche pro Person Spitzenreiter unter den deutschen Städten. Auch im innerdeutschen Vergleich schneidet Hamburg gut ab – unter den vierzehn Städten ab 500.000 Einwohnern liegt die Stadt mit etwa 310 Quadratmetern Grünfläche pro Kopf an der Spitze, vor Dortmund und Stuttgart. Für ihr Ranking berücksichtigte die „Berliner Morgenpost“ nicht nur öffentliche Grünflächen, sondern die gesamte grüne Vegetation. In Hamburg also etwa auch die Obstbaumplantagen, die vom Alten Land ins Stadtgebiet hineinragen.

Das Grün ist aber auch in Hamburg umkämpft: Denn eine Stadt, die neuen Wohnraum schaffen will, braucht dafür Flächen. Nicht alle Bewohner der Hansestadt wollen das Stadtgrün dafür opfern. Im April einigte sich die Stadt mit dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) darauf, dass jedes Stück Grünfläche, das durch Wohnungsbau oder Wirtschaftswachstum wird, an anderer Stelle im Stadtgebiet geschaffen werden muss.

Und wie steht es um das Umwelt- und Klimabewusstsein der Hamburger? Drei Viertel von ihnen sind laut einer NDR-Umfrage bereit, für einen besseren Umwelt- und Klimaschutz höhere Preise hinzunehmen – generationenübergreifend. Doch zwischen den verschiedenen Altersgruppen gibt es auch Unterschiede. In einer Untersuchung im Auftrag des Ökostromanbieters Hamburg Energie gaben die Befragten ab 60 Jahren an, häufiger regionale Lebensmittel zu kaufen, Einwegprodukte eher zu vermeiden, Müll zu trennen oder eher auf Flugreisen zu verzichten als 18 bis 39 Jahre alte Hamburger. Dafür bemühen sich die Jüngeren demnach stärker darum, beim Klimaschutz politischen Druck aufzubauen.

Auch am Freitag vor der Bürgerschaftswahl ging in Hamburg wieder die Fridays-for-Future-Bewegung auf die Straße, mit einem prominenten Gast: Greta Thunberg, der 16 Jahre alten Begründerin der Bewegung. Die Wahl sei keine regionale Sache, sondern ein entscheidender Akzent für die Klimapolitik deutschlandweit, sagte Mitorganisator Arnaud Boehmann zur Wahl des Zeitpunktes der Demonstration. Aus Sicht der Klimademonstranten hat Hamburg bei der Klimapolitik noch Nachholbedarf.

Der rot-grüne Senat hat im Dezember einen Klimaplan mit mehr als 400 Maßnahmen vorgelegt – mit Vorbildfunktion für ganz Deutschland, so der amtierende Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Doch einen Klimaplan hatte die Koalition auch schon 2015 geschmiedet, damals noch unter Führung von Olaf Scholz (SPD). Die selbstgesteckten Ziele zur Senkung der Treibhausgasemissionen konnte die Stadt aber bislang nicht einhalten. Verglichen mit dem Basisjahr 1990 sind sie nach der Verursacherbilanz um 20,8 Prozent gesunken, geplant war bis 2020 aber eine Senkung von 40 Prozent. Dass Hamburg beim Klimaschutz noch nicht da ist, wo es sein könnte, liegt auch an der Rolle des Verkehrs: Zwischen 2012 und 2017 ist sein Anteil an den CO2-Emissionen gestiegen, trotz insgesamt rückläufiger Emissionen.

Dass Autos und Lastwagen immer noch das Hamburger Stadtbild dominieren, zeigt auch der Blick auf die Stickoxidbelastung: 2018 war die Stadt die erste in Deutschland, die Fahrverbote für Dieselautos verhängte, auf zwei viel befahrenen Straßen im Stadtteil Altona. Doch im Dezember ordnete das Oberverwaltungsgericht eine Überarbeitung des Luftreinhalteplans an – weitere Fahrverbote drohen. Zur Stickoxidbelastung trägt auch der Hamburger Hafen maßgeblich bei: Er ist für ein Drittel der Gesamtemissionen verantwortlich.

Auch bei der Energieversorgung hat Hamburg noch zwei schwere Hypotheken: das mehr als 50 Jahre alte Kohlekraftwerk Wedel und das Steinkohlekraftwerk Moorburg. Wedel soll zwar abgeschaltet werden, doch beim Zeitplan gibt es noch viele Fragezeichen. Anders als im deutschlandweiten Trend waren die energiebedingten CO2-Emissionen aus dem Primärenergieverbrauch in Hamburg in den vergangenen Jahren auch nicht rückläufig. Nach niedrigeren Werten 2010 und 2014 lagen sie 2016 im Mittel bei 8,4 Tonnen je Einwohner (bundesweit: 9,1).


Ob bezahlbarer Wohnraum, bessere Mobilitätsangebote oder die richtige Klimapolitik – die Oppositionsparteien in der Bürgerschaft haben den Hamburgern in ihren Wahlprogrammen zu den großen Themen alternative Angebote gemacht. So fordert die AfD etwa ein Hamburger Wohngeld, die Linke unterstützt den Mietendeckel, die CDU eine Siedlungsplanung für die gesamte Metropolregion und die FDP will weniger Bürokratie beim Wohnungsbau. Doch darüber, dass in Hamburg bei den Themen Wohnen, Mobilität und Klimaschutz in den kommenden Jahren etwas passieren muss, gibt es parteiübergreifend einen breiten Konsens. Das dürfte mit dazu beigetragen haben, dass es den Oppositionsparteien im Wahlkampf kaum gelang, eigene Akzente zu setzen oder die Popularität ihrer Spitzenkandidaten zu steigern.

Hinzu kommt: Die Hamburger sind ziemlich zufrieden mit ihrer Regierung – laut einer aktuellen NDR-Umfrage bewerten zwei Drittel der Befragten die Arbeit des Senats positiv. Würde der Erste Bürgermeister direkt gewählt, würden sich 58 Prozent für den amtierenden Rathauschef Tschentscher aussprechen. Vielleicht zeichnet den Durchschnittshamburger 2020 auch schlicht sein Wunsch nach Beständigkeit aus.


Quellen „Durchschnittshamburger“: 2018 lebten in Hamburg 902.048 Männer und 939.131 Frauen (Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein 2018). In Hamburg ist der vieljährige Mittelwert der Niederschlagsmenge niedriger als in München (Deutscher Wetterdienst 1981-2010). Im Bundesländer-Vergleich kauften die Hamburger 2018 mit 6,5 Kilogramm die größte Fischmenge für den Verzehr zu Hause (Fisch-Informationszentrum 2018). Der Anteil krankhaft fettleibiger Menschen an der Bevölkerung war 2013 mit 11,1 Prozent im Bundesländervergleich in Hamburg am niedrigsten (Barmer GEK 2016). 42 Prozent der Fahrschüler fielen 2018 durch die praktische Prüfung (Kraftfahrt-Bundesamt 2018). Im Jahr 2019 standen die Hamburger im Schnitt 131 Stunden im Stau (TomTom Traffic Index 2019).

Multimedia: Johannes Thielen, Bernd Helfert / Fotos Pixabay: Tabor, Oglala, Karsten Bergmann, wasi1370, Karsten Bergmann

Quelle: F.A.Z.

Veröffentlicht: 22.02.2020 15:54 Uhr