https://www.faz.net/-gpf-9wj3n

Vor der Hamburg-Wahl : „Ich finde die Grünen oft politisch feige“

„Vielleicht wäre es gut. wenn die SPD mal mit Union und FDP die Verantwortung übernähme“: der 91 Jahre alte ehemalige Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi, (SPD). Bild: Daniel Pilar

Klaus von Dohnanyi glaubt weiter an seine SPD. Im Gespräch erklärt der frühere Hamburger Bürgermeister, warum es sich die urbane Gesellschaft zu leicht mache und die Grünen beim Thema Klimawandel nicht mehr gebraucht würden.

          4 Min.

          Herr von Dohnanyi, ist die SPD noch zu retten?

          Matthias Wyssuwa

          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Ja. Aber nur mit einer überzeugenden Person, die auch bereit ist zu sagen, dass sie regieren will. Und mit einer klaren Vorstellung der modernen Welt, die ja nicht nur sozial geprägt ist. Die SPD muss sich dem großen Wandel der Welt stellen.

          Was meinen Sie damit?

          Die Digitalisierung und ihre Folgen für die Arbeitsplätze. Der Klimaschutz und seine Folgen für die Arbeitsplätze. Die Globalisierung und die Folgen für den Wettbewerb. Die wachsende Bedeutung der Diplomatie für den Frieden. Diesen Fragen muss man sich offen und mutig stellen. Am Ende sind das klassisch sozialdemokratische Fragen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Verurteilter Vergewaltiger : Wer ist der Verdächtige im Fall Maddie?

          Christian B. stammt aus Würzburg und verbüßt gerade eine Haftstrafe in Kiel. Aus Gerichtsberichten lässt sich das Leben eines Mannes nachzeichnen, der immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt geriet – und durch brutale Taten auffiel.
          Keir Starmer, Vorsitzender der Labour-Partei, spricht vor seinem Haus mit Journalisten.

          Labour-Chef teilt aus : Frontalangriff auf Boris Johnson

          In der nationalen Krise scheute sich die britische Opposition lange davor, zu viel Kritik am Premierminister zu üben. Doch jetzt holt Labour-Chef Keir Starmer den Säbel raus.
          Betrachtet man Pornographie als eine Droge, handelt es sich um eine, die so leicht verfügbar ist wie nie zuvor. (Symbolbild)

          Porno-Sucht : Den Sex zu zweit muss er erst lernen

          Martin Beck war sein halbes Leben lang süchtig nach Pornos. Jetzt will er widerstehen. Und sucht nach dem richtigen Umgang mit Ecken des Internets, aus denen er sich eigentlich fernhalten will.