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Premierministerin Theresa May : Frau ohne Eigenschaften

Auf eine Tasse Tee zum Wahlkampfbesuch auf dem Bauernhof der Familie Overton in Wales: Premierministerin Theresa May Bild: AFP

Nach sieben Wochen Wahlkampf wirkt die britische Premierministerin Theresa May demontiert. Haltungen, die ihr lange nützten, haben sich gegen sie gekehrt. Wer ist diese Frau in Downing Street 10, die nun über die Ziellinie hinkt? Ein Porträt.

          Wenn Theresa May an ihren freien Wochenenden aus dem Haus tritt und über den Friedhof der Saint Andrew’s Church zum Ufer des kleinen Themse-Arms spaziert, muss sie vollendetes Glück empfinden. Sonning ist so englisch, wie ein Ort nur englisch sein kann, mit alten Steinhäuschen im Schatten von Bäumen, mit malerischen Schänken, die „The Bull Inn“ heißen oder „The Mill“, und mit Menschen, die jede Veränderung als vulgären Angriff auf den Lauf der Zeit begreifen. Es ist eine Umgebung, in der einem ein Satz wie dieser einfallen kann: „Bürger der Welt sind Bürger von nirgendwo.“ May ist verwurzelt. Sie gehört nach Sonning, jedenfalls in den Süden Englands. Seit sie im Alter von zwei Jahren ihren Geburtsort Eastbourne verlassen hat, lebt sie in einem Radius von fünfzig Meilen: in Enstone, in Wheatley, in Oxford; selbst in London wohnte sie in einem Stadtteil, der ans ländliche England erinnert, in Wimbledon. Nach Sonning zog sie erst 1997, vor zwanzig Jahren, und das ist eine Geschichte für sich.

          Jochen Buchsteiner

          Politischer Korrespondent in London.

          Der Wahlkreis war gerade geteilt worden, und der Teil, der nicht mehr zu Windsor gehörte, suchte nach einem neuen Tory-Kandidaten. Weil die Gegend so konservativ ist, dass andere Parteien eigentlich gar nicht antreten müssen, kamen die Bewerber in Scharen nach Maidenhead, der Stadt, die dem ländlich geprägten Wahlkreis seither den Namen gibt. Schwergewichte bewarben sich, die in einen „safe seat“ wechseln wollten, aber auch junge Talente wie der dreißig Jahre alte David Cameron. Am Ende machte die mittelalte Theresa May das Rennen, nicht weil sie eloquent, mitreißend oder gar originell gewesen wäre, sondern weil sie sich der örtlichen Tory Association als solide Wahl präsentierte: mit Erfahrung im Stadtrat von Wimbledon, als disziplinierte, vernünftige Frau. Sie überzeugte mit denselben Eigenschaften, die ihr viele Jahre später den Parteivorsitz eintrugen.

          Mangel an „Clubbability“

          Die Anekdote findet sich in der einzigen Biographie, die rechtzeitig zu dieser kurzfristig angesetzten Wahl herauskam. Die Journalistin Rosa Prince hat sie geschrieben, sie heißt „Theresa May. Eine rätselhafte Premierministerin“ und stellt ihre Heldin in einem Licht dar, das dieser gefallen dürfte. Prince verfolgt den Werdegang einer Frau, die schon als Mädchen mit ihrem Vater, dem Dorfpfarrer Hubert Brasier, ernsthafte politische Diskussionen führte und früh mit Werten wie Verantwortung und Pflichtbewusstsein vertraut gemacht wurde. In der Schule war sie diejenige, die vorbereitet und zielstrebig den Unterricht verfolgte. Die Klassenkameraden, die Prince zu Wort kommen lässt, beschreiben Theresa mit derart blassen Worten, dass sich der Verdacht aufdrängt, sie habe keinen Eindruck hinterlassen. Als May Anfang der Woche nach ihrem frechsten Streich gefragt wurde, „gestand“ sie: „Als ich mit einer Freundin durch ein Kornfeld gelaufen bin – da waren die Bauern gar nicht erfreut.“

          Plötzlich wirkt ihr Pragmatismus gefühllos: Premierministerin Theresa May (zweite von links) mit Mitgliedern eines Bowlingsclubs in Southampton

          May, die nach dem Studium zunächst in der Finanzbranche gearbeitet hatte, startete mit Handicaps in ihre politische Karriere. Weder war sie eine begabte Rednerin, noch hatte sie größere Freude am sozialen Austausch. Nach dem frühen Tod ihrer Eltern – der Vater starb bei einem Autounfall, die Mutter kurz darauf an multipler Sklerose – klammerte sie sich noch stärker an ihren Ehemann Philip, den sie beim Studium in Oxford kennengelernt hatte. Erst in den vergangenen Jahren, schreibt Prince, habe sie zu anderen Menschen Vertrauen gefasst: vor allem zu ihren Beratern Fiona Hill und Nick Timothy, die inzwischen die Geschäfte in Downing Street führen. Mays Mangel an „Clubbability“ war eines der ersten Defizite, die Timothy in Angriff nahm. Ein Jahr lang setzte er seiner Chefin, die damals im Schattenkabinett saß, Sozialtermine im Tea Room des Westminster Palace aufs Programm. May kam dem brav nach, jeden Mittwochnachmittag. Dann wechselte Timothy eine Weile den Job, und Mays Anstrengungen schliefen wieder ein.

          Gelegentlich wurde sie darauf angesprochen, warum sie nie dabei ist, wenn ihre Kollegen nach der Arbeit einen Drink nehmen. Sie sagte dann: „Ich ziehe es einfach vor, meinen Job zu machen.“ Ihr Arbeitsethos trägt ihr Anerkennung ein, aber auch Befremden und sogar Kritik. „Frau May scheint es ein bisschen an der Großzügigkeit der Seele zu fehlen“, schrieb der Kolumnist Bruce Anderson kürzlich und sah darin ein Problem für die Partei. „Toryismus hat immer den Zweifel an der ultimativen Brauchbarkeit der menschlichen Natur mit der Entschlossenheit kombiniert, das Leben zu genießen“, schrieb er. Mays Freudlosigkeit drohe nun einen Teil der konservativen Wähler abzuschrecken. Dieser spüre „hochnäsige Ablehnung“.

          Theresa May mit Ehemann Phillip in Sonning

          Mays Vorsicht, die oft in Misstrauen umschlägt, hat ihr lange genützt. Wer keine politischen Freunde hat, kann von ihnen nicht verraten werden. Anders als die meisten Politiker knüpfte sie kaum Netzwerke, weder mit den Reformern in ihrer Partei noch mit den Rechten, nur ein bisschen mit den Frauen. Aus internen Machtkämpfen hielt sie sich so lange heraus, bis ein Bekenntnis unausweichlich wurde. Stets wurde sie aus eigenem Recht promoviert, manchmal auch zurückgestuft auf den Rängen der Schattenkabinette, bis sie schließlich 2010 Innenministerin wurde. Der Job gilt als einer der gefährlichsten, die meisten stolpern im „Home Office“ über Skandale, aber May stand ihn ohne nennenswerte Fehltritte durch. Wenn sie sich vergaloppierte (wie im Kampf gegen illegale Einwanderer, den sie kurzzeitig mit Werbebussen führte), fand sie schnell zum Schritttempo zurück. Fragwürdige Entscheidungen wie die Kürzungen im Polizeibudget fielen ihr erst auf die Füße, als sie nicht mehr im Amt war.

          „Theresa weiß, wie wir hier denken“

          In Sonning sieht man die prominente Nachbarin vor allem als „starke Frau“. Fast jeder, der an diesem sommerlichen Vorwahltag am Ufer sitzt oder auf einer der Pub-Terrassen, zeigt sich beeindruckt von ihren „moralischen Werten“ und ihrem „gesunden Menschenverstand“. In den fünf Wahlen, die May hier gewann, steigerte sie ihr Ergebnis auf zuletzt 66 Prozent. Der Wahlkreis floriert, bald wird er mit zwei Bahnhöfen an „Crossrail“ angeschlossen, die neue Schnellbahnverbindung, die den Osten Londons mit dem westlichen Umland verknüpft. May tat Maidenhead gut, und Maidenhead meinte es gut mit May. Probleme, die andere Regionen im Land beherrschen, blieben hier weitgehend aus. Der Strukturwandel der achtziger Jahre wurde von Fabriken aufgefangen, deren Produkte bis heute gebraucht werden. Zahlreiche Pendler bringen ihre Gehälter aus London zurück in den Wahlkreis. Maidenhead ist attraktiv geblieben, so sehr, dass sich hier Celebrities niedergelassen haben, darunter Jimmy Page, der Gitarrist der Rockband Led Zeppelin, und George Clooney mit seiner Frau Amal.

          Auch George Clooney hat sich in Mays Gegend niedergelassen. Hier besucht der Schauspieler einen Fan in einem Altersheim in Sonning.

          Auch die multikulturelle Transformation des Königreichs kam in Maidenhead nur in verdaulichen Dosen an. Im „Coppa Club“ gibt es ein paar osteuropäische Kellnerinnen, und die Taxis in der Umgebung werden von Pakistanern gefahren, aber im Großen und Ganzen ist das Leben, wie es war. May steht dafür, dass das so bleibt. Jo, die den Hunden der Gegend Benehmen beibringt und damit, wie sie sagt, gutes Geld verdient, lobt, dass „Theresa weiß, wie wir hier denken“. Vor allem Mays Kritik an der Einwanderung gefällt der Hundetrainerin. „Man darf nicht vergessen, dass wir eine ziemlich keine Insel sind“, sagt sie. „Wenn zu viele kommen, geht sie unter.“ Die Freundinnen aus dem benachbarten Wokingham nicken.

          Sanfte Berührungen im Fernsehen

          Theresa May wird gerne verglichen, vor allem mit Margaret Thatcher und Angela Merkel, den beiden großen Frauen der europäischen Politik, gelegentlich auch mit Donald Trump, weil der wie sie auf einer populistischen Welle ins Amt gespült wurde. Dabei erinnert sie mehr an Helmut Kohl. Ihr fehlen das Joviale des früheren Bundeskanzlers, das Berserkertum und das feingespannte Netz von Abhängigkeiten, aber sie verfügt über dasselbe provinzielle Selbstvertrauen und – sieht man von ihrer Liebe zu extravaganten Schuhen ab – über eine ähnliche Verachtung von Glanz und Weltläufigkeit. Wie Kohl stört es sie nicht, dass die liberalen Eliten die Nase rümpfen. Gewählt wird sie schließlich vom „breiten Volk“, und dem flößen ein Mangel an Eleganz und eine Prise Spießigkeit eher Vertrauen ein.

          Ihren vielleicht wichtigsten Wahlkampfauftritt absolvierte May in der leichtfüßigen BBC-Sendung „One Show“, wo sie sich mit ihrem Ehemann auf einem Sofa präsentierte. Mal legte sie die Hand auf sein Bein, mal berührte er sie am Arm, und am Ende wusste man nur, dass Philip gelegentlich den Müll rausbringt. Mehr „Ödnis“ sei schwer vorstellbar, ätzte eine Fernsehkritikerin danach. Für May war der Plan aufgegangen.

          Politischer Zynismus

          Kritiker ziehen eine Linie von Mays Ungreifbarkeit zu ihrer Politik. Sie weisen darauf hin, dass sie als Reformerin das unsoziale Image – die „Nastiness“ – der Konservativen anprangerte und sich später in der Einwanderungsfrage an die Spitze des rechten Flügels setzte. Sie erinnern daran, dass sie während des Referendumswahlkampfs für einen Verbleib Großbritanniens in der EU geworben hat und seit dem Votum einen besonders „harten Brexit“ propagiert. In diese Aufzählung passen auch die „U-Turns“ der vergangenen Monate: Erst nahm May die angekündigten Steuererhöhungen für Selbständige zurück, dann die Mehrbelastungen für die Pflege. Zu einem Symbol ist die Ausrufung dieser Wahl geworden, die sie monatelang als unnötig abgelehnt hatte. Mays Ungreifbarkeit verschmilzt hier in den Augen ihrer Kritiker mit politischem Zynismus.

          Kalkulierte Langeweile und liebevolle Gesten: May und ihr Mann in der „BBC One Show“

          Natürlich lässt sich Mays Bilanz auch freundlicher betrachten. Anhänger würden hervorheben, dass sie gerade ihre Äquidistanz zu den Flügeln der Tories in die Lage versetzt hat, die nach dem Brexit-Votum tief gespaltene Partei zu führen. Und geführt hat sie: In nur wenigen Monaten versammelte May die mehrheitlich Brexit-kritischen Abgeordneten hinter einem Verhandlungskurs, der zu Beginn des Prozesses als radikal und ungangbar galt.

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          Eine Kehrtwende leitete sie auch in der ideologischen Ausrichtung ihrer Partei ein. Vorbei sind das Streicheln der Eliten und das strenge Sparen. Der Neoliberalismus soll von einer „modernen Industriepolitik“ flankiert, wenn nicht ersetzt werden. Umworben sind jetzt die „Leute, die gerade eben zurechtkommen“. Sie will May mit Hilfe eines interventionistischen Staates aus dem Schmoll- und Protestwinkel herausholen. Mancher liest daraus schon die Umkehr der traditionellen Schlachtordnung: Während die Labour Party mit ihrem Internationalismus die urbanen Mittelschichten anspreche, entwickelten sich die Konservativen unter May zur „Partei der weißen Arbeiterklasse“, schrieb der „Times“-Kolumnist Daniel Finkelstein in der vergangenen Woche. Der „Spectator“ sieht May auf einem „dritten Weg zwischen Globalismus und Nationalismus“.

          Herzlose Sozialingenieurin

          All das klingt nach Umbruch, Aufbruch, Zukunft. Oder sind das nur Worte? Die Frage stellte sich in dem Maße, wie es im Wahlkampf bergab ging. Als May nach Ostern die Neuwahl ausrief, erschien sie als schier unbezwingbare Kraft. Eine Frau, die die Nation überraschend souverän durch ein turbulentes Jahr gesteuert hatte und voller neuer Ideen steckte, trat gegen einen scheinbar rückwärtsgewandten Altlinken an, der selbst in der eigenen Partei umstritten war. In den ersten Wochen des Wahlkampfs vergrößerte sich der Abstand zwischen den Tories und der Labour Party auf zwanzig Prozentpunkte. Dann lief plötzlich schief, was schieflaufen konnte, und jetzt, am Ende des Prozesses, sehen viele in May eine Kaiserin ohne Kleider.

          Der Brexit sei Dreh- und Angelpunkt der Wahl, sagt May und verspricht „strong and stable leadership“, eine starke und stabile Führung. So oft wiederholte sie den Slogan, dass sich die Comedians des Landes die Hände rieben. Doch das Selbstbild war angreifbarer als gedacht. Ein einziger Fehler brachte es ins Wanken: Mays Versuch, die Generationengerechtigkeit zugunsten der Jugend neu zu tarieren und die Älteren in der Gesellschaft stärker an den Pflegekosten zu beteiligen, wurde bei der Präsentation des Wahlprogramms so ungeschickt kommuniziert, dass die Favoritin plötzlich als Rentnerschreck dastand, als herzlose Sozialingenieurin, die eine „Demenzsteuer“ einführen wolle. Nach einem viertägigen Sturm korrigierte sie ihr Vorhaben und gab so den Blick frei auf eine Politikerin, die auch „weak and wobbly“ sein konnte – schwach und wacklig.

          Die Götter der Demokratie herausgefordert

          Wie sehr sich der Wind gedreht hatte, erlebte May nach den beiden Terroranschlägen. Sie wurden nicht, wie allseits erwartet, zur Stunde der Exekutive, sondern versetzten der Regierungschefin den zweiten Schlag. Labour-Chef Jeremy Corbyn, der eine geschickte Kampagne auf die Beine gestellt hatte, rückte Mays Vergangenheit als Innenministerin ins Zentrum der Aufmerksamkeit, genauer: ihre Entscheidung, 20.000 Stellen bei der Polizei zu streichen. Plötzlich war May die Frau, die die falschen Prioritäten im Amt setzt. Hilflos war ihr Umgang mit den Vorwürfen, so hilflos, dass sie 36 Stunden vor dem Öffnen der Wahllokale panisch neue Initiativen bekanntgab. Um strenger gegen Extremisten vorgehen zu können, müsse man notfalls aus den Menschenrechtsvereinbarungen aussteigen, sagte sie auf einer Wahlkampfveranstaltung. Das Publikum applaudierte, aber im Land runzelte nicht nur Amnesty International die Stirn.

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          Es ist, als hätten sich die Eigenschaften, die May ins höchste Amt getragen haben, gegen sie gewendet. Ihr Pragmatismus wirkt plötzlich gefühllos, ihre Ausgewogenheit unentschieden, ihr Provinzialismus fad. Zugleich rächt sich jetzt ihre Menschenscheu. Der enge Kreis, dem sie vertraut, hatte zu wenig Erfahrung mit Wahlkämpfen. Er war zu abgeschottet, um sie gut zu beraten und vor Fehlern zu bewahren. Das Ergebnis war eine Demontage in Schüben. Am Abend nach Mays Ankündigung versammelte ein BBC-Moderator Wähler in einem Studio in Walsall, einem der umkämpften Wahlkreise in Mittelengland, und stellte eine einfache Frage: „Wer von Ihnen sieht Theresa May nach dieser Kampagne positiver als vorher?“ Kein einziger Finger hob sich. Als nach dem Labour-Chef gefragt wurde, zeigten sie nahezu geschlossen auf. Zumindest in Walsall ist es Jeremy Corbyn, der nach sieben Wochen Wahlkampf als „strong and stable“ gilt und sogar als „more primeministerial“ – geeigneter für das höchste politische Amt.

          So endet, was als Prozession angelegt war, als „Humpeln ins Ziel“ („Financial Times“). Noch führt May die Umfragen an, aber niemand kann sagen, ob der Abstand an diesem Donnerstag reicht. Nur einen Ausbau ihrer absoluten Mehrheit könnte sie als Erfolg vorweisen. Hält sie lediglich das Ergebnis, das Cameron vor zwei Jahren erreicht hat, wird das ihre Position in der Partei nicht stärken. Und verliert sie die absolute Mehrheit, wäre die britische Politik um eine bizarre Pointe und wohl einen weiteren Premierministerwechsel reicher. Theresa May, hieße es dann, hat grundlos die Götter der Demokratie herausgefordert und dafür die gerechte Strafe erhalten.

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