https://www.faz.net/-gpf-82rvu

Großbritannien vor der Wahl : Gestrandet in der ärmsten Stadt

Straßen von Jaywick: Es gibt glanzvollere Strandpromenaden auf der Welt als diese – in Jaywick gibt es mehr Drogendealer als Einkaufsläden. Bild: Marcus Theurer

In Jaywick ist das Leben nicht schön. Das teure London spült die Junkies heran wie das Meer die Muscheln. Welche Partei Englands Benachteiligte wohl wählen? Ein Besuch im ärmsten Teil Großbritanniens.

          Er müsse jetzt dieses Schild da rausholen, sagt Danny und reicht Tom sein iPhone. Der hat noch eine Hand frei, um die Aktion zu filmen. Mit der anderen hält er die Hundeleine umklammert, an der sein Rottweiler zerrt. Danny schwingt sich über das Geländer. Sein Kumpel hält mit der Handykamera drauf. Das Schild besteht aus zwei Teilen und ist ziemlich sperrig: „Amusements“ steht drauf, und es hing 40 Jahre lang an der Wand der Strandbar „Sunspot“.

          Marcus Theurer

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Aber die hat längst dichtgemacht. Jetzt wird das Gebäude abgerissen, und deshalb will Danny das schon abmontierte Schild retten. Wenn er sich nicht drum kümmert, wer dann? Es ist ein Stück Geschichte, findet er. Legendär. Danny will es daheim an seine Hauswand schrauben. Außerdem braucht er immer Stoff für seinen Video-Blog auf Youtube.

          „Du willst eine Geschichte über Jaywick schreiben?“, hat Danny tags zuvor am Telefon gefragt. „Da bist du bei mir genau richtig: Ich bin Jaywick.“ Danny Sloggett ist 40 Jahre alt, und die meiste Zeit seines Lebens hat er hier in Jaywick verbracht, einer ärmlichen Küstenstadt in der ostenglischen Grafschaft Essex. „70 Meilen weg von London, aber eigentlich sind es 70 Millionen Meilen“, sagt Sloggett.

          Das Beirut Englands

          Er ist immer auf Sendung, auch wenn er grade mal keine neue Folge für seinen Youtube-Kanal dreht. Er nennt ihn „Sloggettvision“, und es geht in dieser Endlos-Doku fast immer um Jaywick. Danny Sloggett kennt jeden im Ort, und alle hier kennen ihn. Manchmal filmt er einfach nur, wie er mitten in der Nacht mit seinem Hund in finsteren Seitenstraßen Gassi geht.

          Jaywick ist das Dorf der Gestrandeten – nur, dass die Schiffbrüchigen nicht von der Nordsee angespült werden, sondern von der Landseite. Die kleine Ortschaft am Meer mit ihren 4800 Einwohnern ist laut amtlicher Statistik die ärmste in ganz England. Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter erhalten Arbeitslosen- oder Sozialhilfe. Jeder zweite Erwachsene hat keinerlei berufliche Qualifikation.

          Gegründet in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Badeort für Arbeiterfamilien, besteht das Dorf überwiegend aus spartanischen eingeschossigen Häuschen. Über die Jahrzehnte sind sie zu Elendsquartieren heruntergekommen. Die Bewohner sind keine Urlauber, sondern leben dauerhaft hier. „Beirut“ nennen sie ihre trostlose Strandsiedlung sarkastisch.

          Ende des Duopols

          Extrem sind in Jaywick nicht nur die Lebensumstände. 2014 lief der örtliche Abgeordnete im Wahlkreis Clacton von der konservativen Regierungspartei zur UK Independence Party (Ukip) über – der politischen Bewegung, deren Vorsitzender Nigel Farage sich kürzlich darüber beschwerte, dass sechs von zehn HIV-Patienten in Großbritannien Ausländer seien. In Jaywick und Umgebung stimmen mittlerweile 60 Prozent der Wähler für Ukip.

          Unterhauswahlen Großbritannien 2015Ergebnisse im Detail

          Ergebnisse 2015 Ergebnisse 2010

          • Labour
          • SNP
          • Lib Dem
          • DUP
          • Green
          • Sonstige
          • UKIP
          • Conservative
          326 Sitze zur Mehrheit
          Gewinne/Verluste beziehen sich auf die Ergebnisse der Unterhauswahl 2010.

          England 533 von 650 Sitzen

          33%
          7%
          6%
          0,5%
          15%
          39%
          24.–26.04.2015, Quelle: ICM/The Guardian

          Schottland 59 von 650 Sitzen

          25%
          49%
          5%
          3%
          17%
          16.–20.04.2015, Quelle: YouGov/The Times

          Wales 40 von 650 Sitzen

          40%
          6%
          PC 12%
          4%
          < 0,5%
          13%
          26%
          13.–15.04.2015, Quelle: YouGov/ITV Wales, Cardiff University

          Nordirland 18 von 650 Sitzen

          DUP 26%
          SF 24%
          SDLP 15%
          UUP 12%
          Alliance 6%
          Sonstige 17%
          11.–24.09.2014, Quelle: LucidTalk/Belfast Telegraph

          Ergebnisse der Wahlkreise 2015
           
          Ergebnisse der Wahlkreise 2010
           

          Quelle: Press Association
          Ergebnisse im Detail

          Es ist, als hätten die Gestrandeten all die Jahre darauf gewartet, dass es in ihrem Land endlich eine Alternative zum ewig gleichen Politik-Duopol gebe. Die konservative Tory-Partei und die mal mehr, mal weniger linke Labour Party regieren seit einem Jahrhundert wechselweise das Land. Das strikte Mehrheitswahlrecht verschaffte ihnen quasi ein Monopol auf die Macht.

          Aber jetzt zerbröselt im Vereinigten Königreich das politische Koordinatensystem. Nächsten Donnerstag stehen Parlamentswahlen an, und es sind die unberechenbarsten seit Generationen: Allen Prognosen zufolge können weder die bislang regierenden Torys noch Labour mit einer ausreichenden Mehrheit rechnen. Mehr oder weniger exotische Koalitionen oder eine Minderheitsregierung sind wohl unumgänglich.

          Alt und radikal

          Es ist die Stunde der politischen Rebellen. Oben in Schottland wird ein Erdrutschsieg der Scottish National Party (SNP) erwartet. Die Ukip wiederum wird zwar wegen des Mehrheitswahlrechts wohl nur wenige Abgeordnetensitze erringen, doch kann die Partei Umfragen zufolge mit bis zu 18 Prozent der Stimmen rechnen. Großbritannien, eine der ältesten und stabilsten Demokratien der Welt, ist im Radikalitäts-Modus. Ukip will lieber heute als morgen aus der EU austreten. Die SNP hat vor, das ganze Vereinigte Königreich zu zerschlagen und einen eigenen Schotten-Staat zu gründen.

          Sloggettvision: Danny Sloggett will gar nicht aus Jaywick weg.

          In Jaywick, der traurigen Ukip-Hochburg am Meer, hat Danny Sloggett an diesem Mittag seine sperrige Werbetafel bis nach Hause geschleppt. Großes Hallo. Seine Nachbarn, die in der kleinen Seitenstraße abhängen, helfen beim Tragen und posieren für ein Foto. Es ist mitten am Tag, aber einen Job haben sie ja alle nicht. Werden sie nächste Woche wählen gehen? Falsches Thema: „Ich baue lieber die Guillotine für den Vorplatz des Parlaments in London“, sagt Danny Nethercott.

          Er ist Anfang dreißig. Mit elf Jahren flog er aus der Schule, seit fünf Jahren ist er arbeitslos, vor dreieinhalb Jahren zog er aus London nach Jaywick. „Es ist gut hier. Der Strand beginnt direkt vor deiner Haustür“, sagt er. Schon, aber was macht man hier sonst den ganzen Tag über? Snooker spielen, spazieren gehen, Cannabis rauchen, zählt Nethercott auf. Gelächter. Er habe chronische Rückenprobleme, erklärt er. Ein Joint ab und zu lindere den Schmerz.

          „Hier ist nichts los“

          Wer in Jaywick einkaufen gehen will, hat nicht viel Auswahl. Die meisten Geschäfte haben schon vor Jahren dichtgemacht. Nur Drogen könne man an jeder Ecke kaufen, sagt Nethercotts Kumpel John: „Speed, Heroin, Kokain, Crack, Ecstasy, MDMA, Ketamin – hier kriegst du alles.“ Schon achtjährige Jungs dealten mit Gras.

          Die Zeit für Amusements ist vorbei: Der ehemalige Badeort ist verfallen und heruntergekommen.

          John ist zwanzig, hat keinen Schulabschluss und noch nie einen Job gehabt. Er kam vor ein paar Jahren mit seiner Mutter und seinem Stiefvater aus Liverpool nach Jaywick. Einmal hat er versucht, wegzuziehen. Aber er bekam bald Heimweh. „So geht es allen. Du kommst immer wieder nach Jaywick zurück“, sagt er. John vermisste seine Kumpels und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft. Nur ist es eben leider meistens ziemlich öde in ihrer Straße.

          „Hier ist nichts los, und in gewisser Weise mag ich das an Jaywick“, sagt Danny Sloggett, der Blogger. „Du musst selbst für dein Entertainment-Programm sorgen.“ Er sitzt in der Kommandozentrale von Sloggettvision – seinem Wohnzimmer. Schummerlicht den ganzen Tag über, Kneipenatmosphäre, ein riesiges Aquarium. Schallplatten. Ein Pink-Floyd-Poster: das Albumcover von „Dark Side of the Moon“. Im Fernsehen läuft die Snooker-Weltmeisterschaft. Darüber der Monitor, der zeigt, was seine vier Überwachungskameras vor und hinter dem Haus aufnehmen. „Ich will wissen, was draußen los ist“, sagt Sloggett. Schließlich wohne er hier mit seinen beiden Töchtern. Das Haus hat er selbst gebaut und in den Balken über dem Eingang „all along the watchtower“ geschnitzt.

          Das letzte Bier vor 15 Jahren

          Vor ein paar Monaten hat sich ein Fernsehsender bei ihm gemeldet. Die Leute vom Fernsehen haben seine verwackelten Stehgreif-Videos auf Youtube gesehen und filmen den Blogger und Lokalpatrioten nun für eine Doku-Serie über Jaywick. Danny Sloggett kommt ins Fernsehen. Er klingt hoffnungsfroh. Mal sehen, welche Chancen sich daraus für ihn ergeben. „Das Kernproblem in Jaywick ist ja, dass die Leute nicht an sich glauben“, sagt er. „Diese Schwäche wird weitergegeben von den Eltern an die Kinder. Das breitet sich aus.“

          Hier ist nichts los: Die Freunde John Pauljohns und Danny Nethercott wissen sich zu helfen.

          Sloggett schlägt einen Ausflug in die Geschichte des Dorfes vor. Es sind nur ein paar hundert Meter, mit seinem silberfarbenen Vauxhall Astra hinüber nach Brooklands, dem desolatesten Teil von Jaywick. Er will dem Besucher die „Mermaid“ zeigen – „Meerjungfrau“, so hieß das Pub, in dem einst seine Tante die Wirtin war. Auch diese Kneipe ist längst geschlossen. Das letzte Bier wurde hier schätzungsweise vor fünfzehn Jahren gezapft, so genau weiß das Sloggett nicht mehr. Alle Fenster und Türen sind verrammelt oder zugemauert, ebenso wie bei den verlassenen Geschäfte links und rechts des Pubs.

          Das verdammte Geisterdorf

          Offen hat nur noch die Anlaufstelle für die Junkies, ein paar Häuser weiter, wo sich diese saubere Nadeln besorgen können. „Ab Mitte der achtziger Jahre begannen hier die ersten Läden zu schließen“, sagt Sloggett. In England hatte sich herumgesprochen, dass im Sommer das Wetter in Spanien besser ist als in Essex. Es wurden immer weniger, die noch Urlaub in Jaywick machten. Mit sechzehn ging Sloggett nach London, um als Bauarbeiter Geld zu verdienen. „Als ich fünf Jahre später zurück kam, hatte sich der Ort in ein verdammtes Geisterdorf verwandelt.“

          Aber das Geisterdorf stirbt nicht. Paradoxerweise wächst es sogar. Die Gemeinde will am Ortsrand neue Wohnblocks bauen. „Tolle Idee“, sagt Sloggett. „Sie bringen noch mehr Leute hierher, die alle auch keinen Job haben und diesen Ort noch beschissener machen, als er eh schon ist.“ In Jaywick und im benachbarten Seebad Clacton-on-Sea ist die „Sozialhilfe-Zuwanderung“ ein Topthema im Wahlkampf.

          Billiger und mit bestem Wetter

          Viele, die hierherziehen, kommen aus London, denn die prosperierende Hauptstadt wird immer mehr zu einer Insel der Wohlhabenden. Leute mit kleinem Einkommen und Arbeitslose können sich das Leben in der teuren Metropole mit ihren astronomisch hohen Mietpreisen und einer chronischen Wohnungsknappheit kaum noch leisten.

          Zwar erhalten rund ein Viertel aller Haushalte in London einen staatlichen Mietzuschuss. Aber die Regierung hat die Zahlungen mittlerweile gedeckelt, während die Wohnungskosten weiter stiegen. In Orten wie Jaywick gibt es dagegen jede Menge billigen Wohnraum. Von der Stütze oder von einer schmalen Rente kann man hier besser leben als im unerschwinglichen London. Außerdem ist das Wetter ganz gut. Nirgendwo in England regnet es so wenig wie in dieser Gegend.

          Gegen den Import von Drogendealern: Darran Smith posiert vor seinem Auto.

          „Hier sind die falschen Leute hergezogen“, sagt Darran Smith. Er hat sein Häuschen gleich um die Ecke der verwaisten Ladenzeile. Der Mann mit dem Rugby-Shirt und den dicken Tätowierungen auf den Unterarmen ist ebenfalls ein alter Bekannter von Sloggett. „Die Behörden sollen aufhören, die ganzen Drogendealer und das Gesocks aus London her zu importieren“, findet Smith.

          Für Ukip – gegen Ausländer

          „Früher konnte man hier die Dinge noch regeln: Wenn einer geklaut hat, dann gingen wir zu ihm rüber und haben ihm klargemacht, dass das so nicht läuft. Wenn du das heute bei einem dieser zugezogenen Möchtegern-Gangster versuchst, musst du befürchten, mit dem Messer bedroht zu werden.“ Okay, er sei ja selbst aus der Großstadt hierher ans Meer gezogen, als ihm das Londoner East End zu hart geworden sei. Das räumt Smith ein. Aber das war ja nun mal vor 30 Jahren. Heute ist er einer der Alteingesessenen in Jaywick.

          Smith ist einer von vielen Ukip-Wählern im Dorf. „Wegen der ganzen illegalen Einwanderer“, sagt er. Welche Einwanderer, hier in Jaywick sind doch fast alle Briten? Ja schon, sagt Smith. Aber man brauche nur rüber nach Clacton zu gehen und sich dort die Autowäschereien anschauen. Für ein paar Pfund bringen sie dort mit Schwamm und Lappen den Lack wieder zum Glänzen. „Die meisten von denen sind illegale Albaner und nehmen unseren Leuten die Arbeit weg“, sagt Smith. Deshalb ist er für die Ukip, die für sichere Grenzen sorgen wolle.

          Regierung will Sozialleistungen kürzen

          Er ist auch mit den Kürzungen der Regierung im Sozialetat nicht einverstanden. Vierzig Jahre ist Smith alt, und seit drei Jahren könne er nicht mehr arbeiten. Der Rücken. „Aber davor hatte ich seit meinem fünfzehnten Lebensjahr einen Job und nie irgendwelche Hilfe beim Staat beantragt“, sagt er. „Trotzdem haben die mir erst nach 18 Wochen meine Unterstützung bewilligt.“ Tom, der Mann mit dem Rottweiler, ist auch wieder da und ziemlich aufgekratzt. „Verdammt, das hier ist doch angeblich eines der reichsten Länder der Welt!“, ruft er dazwischen. „Was machen die eigentlich mit den ganzen Steuergeldern?“

          Sie nennen es Beirut: 60 Prozent der Bewohner von Jaywick beziehen Sozialleistungen

          Großbritanniens staatlicher Schuldenberg hat sich seit 2008 fast verdoppelt. Schuld daran ist die schwere Wirtschaftsrezession nach der Weltfinanzkrise. Trotz harter Sparmaßnahmen und obwohl die Konjunktur mittlerweile wieder brummt, zählt das Haushaltsloch der Briten noch immer zu den größten in ganz Europa.

          Sowohl die regierenden Torys als auch die Labour Party haben deshalb angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs weiter zu kürzen. Umfragen zufolge halten drei von vier Briten die Sozialleistungen im Land weiterhin für zu großzügig. Finanzminister Osborne will sie deshalb um weitere 12 Milliarden Pfund senken. Wenn die Regierung denn im Amt bleibt.

          Das hier ist einzigartig.

          Davina Griffiths, die Betreiberin des kleinen Lebensmittelladens auf dem Broadway in Jaywick, kann über manche der Kürzungen nur den Kopf schütteln: „Seit ein paar Monaten schalten die im Lauf der Nacht die Straßenlaternen ab“, erzählt sie. Stockfinster wird es dann in Jaywick. „Mir macht das ja nichts aus. Aber andere Frauen hier finden das ziemlich beängstigend“, sagt Griffiths.

          Sloggett fuchtelt wieder mit dem iPhone herum. Die nächste Folge für „Sloggettvision“. Die Ladenbesitzerin wehrt ab: „Kein Video, Danny. Ich seh heute echt nicht gut aus.“ Jaywick sei ziemlich seltsam, sagt sie. „Aber ich liebe diesen Ort. Das hier ist einzigartig. Oder hast du so etwas schon mal erlebt? Die Leute halten zusammen. Wenn hier einer Hilfe braucht, dann kriegt er sie, auch wenn die anderen selbst kaum was haben.“

          Die Ladenbesitzerin gehört auch zu denen im Ort, die am Wahltag ihr Kreuz bei Ukip machen wollen. „Die achten drauf, wer hier reinkommt“, sagt sie. „Shine on“, dröhnt Sloggett und wendet sich zum Gehen. Sein üblicher Abschiedsgruß. „Pass auf dich auf, Schätzchen“, antwortet Griffiths.

          Weitere Themen

          Das Ende der Einsamkeit Video-Seite öffnen

          Insel Sokotra im Jemen : Das Ende der Einsamkeit

          Der Artenreichtum der Insel Sokotra hat sie zum Weltkulturerbe gemacht. Doch das Paradies ist von politischen Verwerfungen bedroht: Die Hilfe aus Saudi-Arabien und den Emiraten ist auch ein Zeichen von Autoritätsverlust.

          Topmeldungen

          Unser Sprinter-Autor: Thomas Holl

          FAZ.NET-Sprinter : Sorge vor neuem rechtsextremem Terror

          Wie real ist die Gefahr eines neuen rechtsextremen Terrornetzwerks nach dem Mordfall Lübcke? Wer profitiert vom geplanten Abbau des Solidaritätszuschlags? Und warum lohnt sich das Sammeln antiker Münzen? Der FAZ.NET Sprinter.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.