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Internationale Presse : „Dieser Präsident ist zum Erfolg verdammt“

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Italienische Zeitungen in Rom, am Tag nach der zweiten Runde der französischen Präsidentschaftswahl Bild: AFP

Zeitungen in Europa und in den Vereinigten Staaten haben nüchtern bis erleichtert über den Wahlsieg Emmanuel Macrons bei der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich berichtet. Doch es gibt auch kritische Stimmen.

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          Der britische „Daily Telegraph“ bringt den 39 Jahre alten Wahlsieger in Zusammenhang mit dem avisierten Austritt Großbritanniens aus der Europäische Union. „Frankreichs neue Hoffnung legt Wolke über Brexit“, titelt die Zeitung. Die konservative „Times“ belässt es nüchtern bei der Feststellung „Erdrutsch für Macron“.

          Eine Reihe amerikanischer und europäischer Zeitungen sehen in dem Wahlsieg ein positives Zeichen für den alten Kontinent. So schreibt die „Washington Post“, die Niederlage von Marine Le Pen habe „die extrem rechte Weiße in Europa zu einem krachenden Halt“ gebracht. Die italienische „La Stampa“ schreibt in ihrer Online-Ausgabe, es handele sich im einen „Triumph von Macron für Europa.“ Die griechische „Ta Nea“ vertritt zudem die Ansicht, mit dem Sieg des unabhängigen Kandidaten habe Frankreich „demokratisch und europäisch gesprochen.“ Athens „Ethnos“ will darin gar „Hoffnung für Griechenland“ entdeckt haben. Und der Schweizer „Tages-Anzeiger“ ist sich sicher: „Dieser Präsident ist zum Erfolg verdammt.“

          Nur wenige Publikationen äußern sich kritischer. Spaniens El Mundo stellt mit kritischem Unterton fest: „Frankreich begibt sich in die Hände von Macron. Und die italienische „Republicca“ schreibt mit Blick auf Macrons Sieg und seine ökonomischen Wurzeln säuerlich, der neue Präsident sei „Emmanuel, der junge König, der aus dem Elysée ein Start-up machen wird.“ Israels „Haaretz“ warnt mit Blick auf zu lautes Triumphgeheul: „Le Pen hat verloren, aber der Kampf um Europa ist noch lange nicht vorbei.“

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